In der Kategorie Forschung & Entwicklung wurde die RISC Software GmbH für ihr selbstlernendes Datenerfassungssystem für medizinische Daten mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Das Erfassungssystem kann Daten beliebiger Strukturen speichern und den Datenbestand selbstständig nach Auffälligkeiten, Korrelationen und wiederkehrenden Strukturen durchsuchen. „Es soll ein generisches, selbstlernendes „Expertensystem“ entwickelt werden, welches sich aus dem Datenbestand (mit beliebiger Struktur) selbst Regeln extrahiert und diese überwacht. Machine Learning Algorithmen helfen, Gruppen von ähnlichen Fällen oder multidimensionale Zusammenhänge zu finden“, erläutert Dominic Girardi, MSc, der die Auszeichnung entgegennahm.
Über den 2. Platz in der Kategorie Forschung & Entwicklung freute sich das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) für die Entwicklung einer wiederverwendbaren Softwareplattform für Point-Of-Care Untersuchungen. „Die Plattform realisiert eine Basis für Anwendungssysteme, welche eine patientennahe, quantitative Analyse von diagnostischen Untersuchungen unterstützten“, erklärt Mag. Michael Moser vom SCCH.
Auch Softwarepark-Leiter Prof. Bruno Buchberger zeigt sich erfreut über den Erfolg der Softwarepark-Einrichtungen beim GC-Genius Award. „Meine herzliche Gratulation an die Preisträger. Dieser dreifache Erfolg zeigt besonders eindrucksvoll die Stärke des Softwareparks, die das gesamte Innovationsnetzwerk von der Grundlagenforschung von JKU Instituten wie RISC über die Uni-basierten Einrichtungen wie SCCH und RISC Software GmbH bis hin zu innovativen Firmen wie MATTES Medical Imaging GmbH umfasst
Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl überreicht den OÖ Medizintechnikpreis an Dr. Julian Mattes (MATTES Medical Imaging GmbH)
Die glücklichen Gewinner der Kategorie Forschung
Am Foto v. l.: Gustav Pomberger (JKU), Dominic Girardi (RISC Software GmbH), Michael Moser (SCCH), Michael Ring (FH OÖ), FH OÖ (Sponsor der Kategorie)
Bildquelle: Cityfoto, Fotograf: Thomas Penzinger
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