DI (FH) Verena Geist vom Software Competence Center Hagenberg (SCCH) wurde am 22. November von Herrn Generalsekretär Mag. Friedrich Faulhammer der Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung für ihre herausragenden Studienleistungen (Promotion an der JKU Linz zur Doktorin der technischen Wissenschaften unter den Auspizien des Bundespräsidenten) verliehen. 
Workflowintensive Systeme erforscht
Modernes Geschäftsprozessmanagement verlangt Flexibilität bei aktuellen Werkzeugen und Technologien. Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse IT-gestützt verwalten und ausführen, müssen aufgrund der Globalisierung und stark wettbewerbsorientierter Märkte in der Lage sein, immer schneller auf Kundenanforderungen zu reagieren. Sie setzen auf innovative Entwicklungen, um den Lebenszyklus im Geschäftsprozessmanagement zu beschleunigen und die Flexibilität zu erhöhen. Mit ihrer Dissertation präsentiert Verena Geist nun einen ausführbaren, typbasierten Ansatz für die Integration von Workflowmanagement und Anwendungsprogrammierung, der uneingeschränkten Gestaltungsfreiraum für Systemdialoge in workflowintensiven Systemen bietet.
Als Industrial Researcher forscht Verena Geist seit 2005 am SCCH und kann in diesem anwendungsorientierten Forschungszentrum die Anforderungen der Unternehmen mit den theoretischen Ansätzen aus der Wissenschaft verbinden. Das neu generierte Wissen ist wertvolles Know-how für weitere Entwicklungen am SCCH. „In meiner Dissertation habe ich eine integrierte, ausführbare Spezifikation für Geschäftsprozesse und Systemdialoge entwickelt. Das trägt dazu bei, die unnatürliche Trennung von Workflows und Dialogen in heutigen Geschäftsprozessmanagement-Werkzeugen zu beseitigen und die Komplexität zu verringern“, so Verena Geist.
Forscherinnen werden gefördert
„Als Forschungseinrichtung möchten wir unsere Forscherinnen optimal unterstützen. Wir haben ein internes PHD-Unterstützungsprogramm und ermutigen unsere Forscherinnen zu einer wissenschaftlichen Karriere“, erklärt der CEO Dr. Klaus Pirklbauer. Derzeit beträgt der Frauenanteil am SCCH 14 Prozent. „Ein langfristiges Ziel ist, den Anteil der Forscherinnen am SCCH zu steigern“, so Pirklbauer.
Im Sinne von lebenslangem Lernen denkt die 28-jährige Mitarbeiterin des SCCH bereits an die nächste Herausforderung in Form eines weiteren Studiums. Privat findet die junge Forscherin den Ausgleich bei ihren beiden Pferden – sie ist passionierte Reiterin.
Software Competence Center Hagenberg GmbH – ein Mitglied des Unternehmensnetzwerks Softwarepark Hagenberg
Das SCCH ist eines der größten, unabhängigen Forschungszentren in Österreich im Bereich Software. Die heimische Wirtschaft profitiert von Forschungsleistungen in den Bereichen Software Engineering, Datenintensive Systeme und Datenanalyse und wissensbasierte Bildverarbeitung. Mehr auf www.scch.at.
Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg
Das Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg ist ein Verein von Unternehmen im Softwarepark Hagenberg mit dem Ziel, diesen als Wirtschaftsstandort zu stärken. Der Softwarepark Hagenberg ist der führende Technologiepark Mitteleuropas im Bereich Software. Sein Erfolg gründet in der Synergie von Forschung, Ausbildung und Wirtschaft.
Katharina Asanger MSc, Tel. 07236/20 077-6714,
Softwarepark 49, A-4232 Hagenberg, pr@softwarepark.at
www.softwarepark-hagenberg.com/un
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