Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet FEMtech Projekt

7 Personen stehend neben Roll-up der RISC Software GmbH
© RISC Software GmbH, Abdruck honorarfrei

25.10.2017

Startschuss erfolgt mit Workshop zu Genderkompetenz

Mit einem Frauenanteil von ungefähr einem Drittel der Belegschaft ist die RISC Software GmbH bereits über dem Branchendurchschnitt von ca. 14%. Diese Stärke soll mit Hilfe des Projektes „FEMPowered@RISC“ weiter ausgebaut werden. In diesem vom FFG Programm „Talente“ geförderten Projekt werden bestehende Mitarbeiterinnen auf Führungsrollen vorbereitet.

Die erste von vielen Weiterbildungsmaßnahmen war der Workshop zum Thema Genderkompetenz, an dem 10 Mitarbeiterinnen und 4 Mitarbeiter der RISC Software teilnahmen. „Chancengleichheit fängt bereits bei der Sprache an“, erklärt Dipl.-Ing. Angelika Rauch. Als erfahrene Gender-Expertin begleitet sie das Projekt und unterstützt mit ihrem fachlichen Know-how im Bereich gender- und diversity-freundlicher Mediengestaltung.

Im Workshop wurden neben der gendergerechten Kommunikation auch die Themen Frauen in der Technik und Gender in der Forschung diskutiert. Die Darstellung der Relevanz des sozialen Geschlechts (Gender) in den spezifischen Forschungsthemen ist für die RISC Software besonders wichtig. Neben Frauenförderung im Unternehmen wird speziell dieser Aspekt gemeinsam mit Angelika Rauch auch in weiterer Folge noch thematisiert und diskutiert.

Frauen in Führungspositionen bringen

"Ich finde es wichtig, dass Frauen in Führungsebenen vertreten sind. Das wirkt sich auch positiv auf das Unternehmen aus. Wir machen mit diesem Projekt erneut einen wichtigen Schritt, um Frauen in der Technik zu fördern", so Projektleiterin Dipl.-Ing. Dr. Manuela Wiesinger-Widi.

Weitere Trainings werden in den Bereichen Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement und fachliche Weiterbildung durchgeführt. Zusätzlich führt die RISC Software GmbH ein Mentoring-Programm ein, das neuen Mitarbeiterinnen Orientierung beim Einstieg in die Firma bieten wird. Um das Thema „Frauen in der IT“ sichtbarer zu machen, werden auch Vorträge an Bildungseinrichtungen abgehalten.

Bereits Vorprojekt war erfolgreich

Das Vorgängerprojekt FUTURISC setzte den Fokus auf die Vergabe von Praktikumsplätzen. „Durch das Projekt damals konnten wir viele neue Mitarbeiterinnen für uns gewinnen und langfristig halten. Es war ein voller Erfolg“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen. Das Ziel ist nun, einerseits die Frauenquote im Unternehmen weiter zu erhöhen und andererseits Mitarbeiterinnen als Projektleiterinnen zu gewinnen.

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Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
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