CDE entwickelt mit STABILO die neue ErgoPen App!

zu sehen sind 2 Tablets, 1 Zettel und der Stabilo Ergo Pen
© Stabilo

22.02.2018

Die Firma CDE aus dem Softwarepark Hagenberg entwickelt mit Stabilo die mobile Ergopen Applikation für Android Tablets.

„Wir von CDE sind begeistert, was in der grafomotorischen Analytik in Gestalt des ErgoPens alles möglich gemacht werden konnte.
Vor allem durch die fundierten Erfahrungen des Stabilo Projektteams und Dr. Christian Marquardt, als anerkannter Experte für Schreibmotorik, ist unserer Ansicht nach für die Ergotherapie ein wegweisendes Produkt entstanden“ betont Thomas Pendele, CEO der CDE GmbH.

Der STABILO ErgoPen ist die Lösung für die evidenzbasierte Therapie. Der Stift erkennt während der Benutzung durch den Patienten grafomotorische und schreibmotorische Auffälligkeiten und überträgt diese in die zugehörige App. So kann auf Basis einer schnellen Analyse die zielgerichtete Therapie erfolgen. Aussehen und Schreibverhalten gleichen dem eines normalen Stifts, doch das Innenleben und die Analysemöglichkeiten in der ErgoPen App machen ihn zum innovativen und unverzichtbaren Tool für die tägliche Arbeit des Ergotherapeuten.

Testen, analysieren, auswerten und professionelle Berichte erstellen.
Es war wohl noch nie so einfach und sicher, die Therapieverläufe des Patienten optimal zu begleiten.
Objektiv, wissenschaftlich fundiert und Ergebnis orientiert, so dass messbare Erfolge leichter erzielbar sind.
Und – zeitgleich kann der Ergotherapeut ggfs. behandelnden Ärzten bei Bedarf eine professionelle, nachvollziehbare Dokumentation mit dem Therapieverlauf und Trends zur Verfügung stellen.
Weitere Detailinformationen finden Sie hier.

Kontakt

CDE – Communications Data Engineering GmbH
Verena Haider
Softwarepark 37/1
A-4232 Hagenberg
www.cde.at


Künstliche Intelligenz - Projekt ALOHA gestartet

28 Personen stehend, in Kamera blickend, Gruppenfoto
Kick Off an der University of Cagliari (Sardinien), am 25. Jänner © SCCH

16.02.2018

Aktuelle neuronale Netzarchitekturen für die Künstliche Intelligenz sind sehr mächtig, allerdings auch sehr komplex und rechenintensiv. Zahlreiche Anwendungen in Industrie, Medizintechnik und Sicherheit beruhen allerdings auf sogenannten Embedded Systemen mit eingeschränkten Möglichkeiten für die Implementierung von Algorithmen.

Das ALOHA Team erforscht Technologien, wo diese Hardware Einschränkungen bereits beim Entwurf  berücksichtigt werden können. Dieses Team umfasst international renommierte Forschungseinrichtungen wie die University of Cagliari, die ETH Zürich, University of Amsterdam und renommierte Industriepartner wie IBM Israel und CA Technologies.


ALOHA hat auch einen starken österreichischen Anteil aus dem Softwarepark Hagenberg durch das Software Competence Center Hagenberg aus dem Softwarepark Hagenberg (SCCH, www.scch.at) mit algorithmischen Aspekten und der Firma PKE Electronics AG (www.pke.at) mit einem Anwendungsfall im Bereich Sicherheitsüberwachung.

Mehr Informationen auf www.aloha-h2020.eu

Kontakt

Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Mag. Martina Höller
Softwarepark 21
A-4232 Hagenberg
T: +43 7236 3343-882
www.scch.at


JETZT NEU! 4232 | Das Softwarepark Hagenberg Magazin 2018

"4232" Magazin geschlossen und dahinter mit geöffneten Seiten

14.02.2018

Mit der Auftaktveranstaltung der Softwarepark Hagenberg IT-ExpertInnenreihe „Information Security“ am 08. Februar 2018 erschien die zweite Ausgabe des Softwarepark Hagenberg Magazins „4232“.

Zum Jahresschwerpunkt „Information Security“ präsentieren wir im Magazin die einzigartige gebündelte Expertise der Firmen, Forschungsinstitute und Ausbildungseinrichtungen aus dem Softwarepark Hagenberg!

Prall gefüllt mit den neuesten Informationen aus dem Bereich Information Security finden Sie im Magazin ein Interview mit Mag. Walter Unger, Oberst des Generalstabdienstes, Leiter der Abteilung Cyber Defence & IKT-Sicherheit im Abwehramt des BMLV, zahlreiche spannende Beiträge der Firmen, Ausbildungseinrichtungen und Forschungsinstitute aus dem Softwarepark sowie alle Veranstaltungshinweise für 2018.
    
Erfahren Sie mehr über das hochaktuelle Thema Information Security und blättern Sie gleich in unserer Onlineausgabe des „4232“ Softwarepark Hagenberg Magazins!

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IT-ExpertInnen widmen sich im Softwarepark Hagenberg dem brandaktuellen Thema „Information Security“

Publikum der Auftaktveranstaltung "Information Security" sitzend im Hörsaal Audimax der FH OÖ Campus Hagenberg
Rund 180 BranchenexpertInnen nahmen an der Auftaktveranstaltung "Information Security" im Softwarepark Hagenberg teil. © SWPH

12.02.2018

Der Softwarepark mutiert zum Security Park! Wie aktuell das Thema Information Security ist, zeigte die rege Teilnehmerzahl von rund 180 Personen bei der mehr als erfolgreichen Auftaktveranstaltung der heurigen Softwarepark Hagenberg Eventreihe mit dem Titel "Damoklesschwert - Schutz kritischer Infrastrukturen". 
Am vergangenen Donnerstag, 08. Februar 2018, widmeten sich rund 180 ExpertInnen in spannenden Vorträgen und bei der Podiumsdiskussion den Themen Datenschutz und Schutz kritischer Infrastrukturen. Beim anschließenden Austausch und Networking war es den ExpertInnen möglich, sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen. 
 

Dr. Sonja Mündl, Managerin des Softwarepark Hagenberg, begrüßte am 08. Februar 2018 die TeilnehmerInnen zur Auftaktveranstaltung der Eventreihe „Information Security“ zum Thema „Damoklesschwert - Schutz kritischer Infrastrukturen“.

Auch der Hausherr der FH OÖ Campus Hagenberg, Dekan FH-Prof. Mag. Dr. Berthold Kerschbaumer richtete Begrüßungsworte an die TeilnehmerInnen und betonte die Wichtigkeit des Schwerpunktthemas 2018 im Softwarepark Hagenberg.

Im Zuge dieser Veranstaltungsreihe bietet der Softwarepark IT-ExpertInnen die Möglichkeit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und die Weiterentwicklung auf fachlicher Ebene zu diskutieren. 

Cyber Defence – welche Fähigkeiten brauchen wir?
Durch den interessanten Abend wurden die TeilnehmerInnen von Moderator FH-Prof. DI Robert Kolmhofer (FH OÖ Leiter des Departments Sichere Informationssysteme) geleitet.  Der Star-Vortragende des Abends, Mag. Walter Unger, Oberst des Generalstabdienstes (Leiter der Abteilung Cyber Defence & IKT-Sicherheit im Abwehramt des BMLVS) ging in seinem Vortrag auf den Schutz kritischer Infrastrukturen und die einhergehenden Maßnahmen des BMLVS ein. In seiner Keynote „Cyber Defence - welche Fähigkeiten brauchen wir?“ stellte er außerdem die Fähigkeiten vor, die sich Betreiber wesentlicher Dienste im Zuge des in Kraft tretenden NIS Gesetzes zu Eigen machen sollen.
Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Thema in der neuen Ausgabe des „4232“ Softwarepark Hagenberg Magazins, in welchem Sie auf Seite 8 ein Interview mit Oberst Unger finden.

Alles neu macht der Mai – die DSGVO schwebt wie ein Damoklesschwert über uns
FH-Prof. Mag. Dr. Peter Burgstaller, LLM (FH OÖ Campus Hagenberg, Professor für IT- und IP-Recht, Rechtsanwalt und Gerichtssachverständiger für Urheberfragen und Medienwesen) ging in seinem Vortrag „Datenschutz und Informationssicherheit NEU auf die Neuerungen durch die ab 25. Mai 2018 geltende Datenschutz-Grundverordnung ein. Anhand praktischer Beispiele erklärte er den TeilnehmerInnen, worauf Unternehmen jetzt und künftig besonders achten müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die neuen Richtlinien zu erfüllen.

Daten, Informationen und Zugriffschutz
Im Schlussvortrag von A.Univ.-Prof. DI Dr. Josef Küng (FAW – Johannes Kepler Universität Linz – Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Head) wurde den TeilnehmerInnen im Vortrag „Authentifizierung und Autorisierung in verteilten IT-Systemen“ ein neuer Zugang zum Themen „Information Security“ und Datenverarbeitung dargelegt. 

Damoklesschwert Mai 2018 – Datenschutz und Schutz kritischer Infrastrukturen – alles neu?
Bei der anschließenden gemeinsamen Diskussion wurde das Thema aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet, sowie die gegenwärtige Probleme und Herausforderung in Beispielen dargestellt und resultierende Lösungen und Chancen mit dem ExpertInnen-Publikum veranschaulicht. 

2. Veranstaltung „Information Security“ am 21. Juni 2018  – gleich anmelden!
Wir freuen uns auf die 2. Veranstaltung der Softwarepark Hagenberg Eventreihe zum Thema „Information Security im Automatisierungsbereich“ am 21. Juni 2018 im amsec IMPULS. Seien Sie gespannt auf die Fortsetzung der  ExpertInnenreihe und melden Sie sich bereits jetzt unter office@softwarepark-hagenberg.com an. 
 


Ergebnis Projektabschluss „IPPO“: Transportdienstleister haben großes Einsparungspotenzial bei Kosten und Emission

abstraktes Bild mit Straße und Einsen und Nullen
© freeimages.com (CC0)

02.02.2018

Im Forschungsprojekt »Intelligente Vernetzung von Prognose, Planung und Optimierung zur Gestaltung nachhaltiger Transportketten« (IPPO) forschten Wissenschaftler von Fraunhofer Austria gemeinsam mit der Hödlmayr International AG und der RISC Software GmbH, wie Transportdienstleister Kosten und Emissionen durch bessere Vorausplanung einsparen können. Das Ergebnis ist ein neuer Modellansatz zur Ableitung von Handlungsempfehlungen für eine nachhaltigere Transportgestaltung. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

Planbarkeit von Aufträgen verbessern

Schwankende Auftragslagen und Preisinstabilität im Güterverkehr stellen Transportdienstleister vor große Herausforderungen. Unter- bzw. Überkapazitäten im Fuhrpark verursachen nicht nur hohe Kosten, die Emissionen der gefahrenen Leerkilometer belasten zusätzlich die Umwelt. Trotzdem wird der LKW in vielen Fällen bevorzugt, da er kurzfristig eingesetzt werden kann. Dabei wäre der Transport mit der Bahn oft ökologisch sinnvoller, dies muss allerdings langfristiger geplant werden. Ziel des Forschungsprojekts IPPO war es, die Planbarkeit von Aufträgen bei Fahrzeuglogistikern zu verbessern. Dafür wurden verschiedene Planungsalgorithmen und Modelle eingesetzt und getestet. Somit sollen mehr nachhaltige Transportmittel in Betracht gezogen und damit auch die Emissionen reduziert werden.

Durch Datenanalyse Kosten und Emissionen senken

Der Unternehmenspartner Hödlmayr stellte Daten aus seinem Transportnetzwerk sowie die von den Kunden zur Verfügung gestellten prognostizierten Auftragsmengen bereit, an denen die entwickelten Modellansätze getestet und mit gängigen Vorgehensweisen zur Fuhrparkplanung verglichen wurden. Diese Auftragsmengen sind je Kunde für unterschiedliche Zeiträume und Zeitdichte verfügbar und unterliegen daher großen Schwankungen. Die höchste Emissions- und Kostenreduktion konnte anhand eines rollierenden Planungsansatzes erzielt werden. Damit konnten multimodale Transportkreisläufe künftiger Planungsperioden simuliert werden, womit die prognostizierten Auftragsschwankungen kompensiert werden können. Anhand der Ergebnisse ließen sich entsprechende Handlungsempfehlungen für eine effizientere Fuhrparkzusammensetzung ausweisen.

Auftraggeber in Planung miteinbeziehen

Um die notwendige Datengrundlage für die Vorausplanung von Schwankungen künftiger Transportvolumina zu schaffen, setzten die Projektverantwortlichen auf eine starke Integration der Auftraggeber von Transporten in den Planungsprozess der Transportdienstleister. Weiter ist es wichtig, geeignete Prognoseverfahren zu entwickeln um den Schritt zu einem voll integrierten nachhaltigeren Produktions- und Logistiknetzwerk zu setzen.

Über das Forschungsprojekt:

  • Projektname: Intelligente Vernetzung von Prognose, Planung und Optimierung zur Gestaltung nachhaltiger Transportketten (IPPO)
  • Projektnummer: 850321
  • Programm: »Mobilität der Zukunft«, FFG
  • Konsortialführer: Fraunhofer Austria Research GmbH
  • Partner: Hödlmayr International AG und RISC Software GmbH
  • Laufzeit: 2 Jahre (2015-2017)

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at


Projektstart Boost 4.0 – die größte europäische Initiative für Big Data für Industrie 4.0 zum Zusammenschluss zu einem europäischen industriellen Datenraum

Das Wort "Boost" in Buchstaben-Figuren dargestellt
© RISC Software GmbH

30.01.2018

RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg und Fill aus Gurten sind Teil des aus 50 Partnern bestehenden Konsortiums aus 16 Ländern.

Die Auftaktveranstaltung für Boost4.0 fand am 30. Januar im Automotive Intelligence Center (AIC) in Boroa statt. Boost4.0 ist die größte europäische Initiative für Big Data für Industrie 4.0. Boost 4.0 hat ein Budget von 20 Mio. Euro mit einer zusätzlichen privaten Investition von 100 Mio. Euro. Das Konsortium besteht aus 50 Unternehmen aus 16 Ländern, die alle von Innovalia Group koordiniert werden. Diese Initiative wird den Aufbau des Europäischen Industriedatenraums vorantreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu verbessern. Darüber hinaus wird es die Fertigungsindustrie bei der Einführung von Big Data in der Fabrik unterstützen und der Industrie die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung stellen, um den maximalen Nutzen aus dem industriellen Wert von Big Data zu ziehen.

Während dieser Auftaktveranstaltung werden die wichtigsten Vertreter der Europäischen Kommission und des spanischen Industrieministeriums internationale und nationale Richtlinien zu Big Data, digitalen Produktionsplattformen und Industrie 4.0 vorstellen. Die Unterstützung von ACICAE ist Hauptvertreter der Automobilbranche, die ebenfalls Teil der Boost 4.0-Initiative sind, wie Gestamp, FIAT oder Volkswagen, eine Plattform geben, um die Entwicklung der Automobilbranche hin zur Digitalisierung, einschließlich praktischer Beispiele, zu diskutieren Geschichten und reale Anwendbarkeit in Fabriken. Durch die Unterstützung von ACICAE – Hauptvertreter der Automobilbranche, die ebenfalls Teil der Boost 4.0-Initiative sind, wie Gestamp, FIAT oder Volkswagen – wird eine Plattform geboten, um die Entwicklung des Automobilsektors in Richtung Digitalisierung zu diskutieren, einschließlich praktischer Beispiele, Erfolgsgeschichten und echter Anwendbarkeit in Fabriken. Die Veranstaltung wird von dem baskischen Wirtschaftsentwicklungsrat Arantxa Tapia mit einer besonderen Abschlusszeremonie abgeschlossen.

Die Boost 4.0-Initiative wird eine Gruppe intelligenter und vernetzter Fabriken in Europa etablieren, die als Leitfaden für die europäische Industrie dienen werden. Diese Initiative wird die Einführung von Big Data und fortschrittlichen Analyselösungen in der europäischen Automobilindustrie durch globale Standards, offene APIs, sichere digitale Infrastrukturen, vertrauenswürdige Big Data Middleware und digitale Fertigungsplattformen beschleunigen.

Boost 4.0 wird von baskischen Industriepartnern angeführt und wird erhebliche Auswirkungen auf die Automobil- und Investitionsgüterindustrie, strategische Sektoren der baskischen Wirtschaft und die Säulen der baskischen Industrie 4.0-Strategie haben. Neben der Zusammenarbeit zwischen den größten europäischen Industrieunternehmen wird dieses 36-monatige Vorhaben, das von Baskenland betrieben wird, erhebliche Produktivitätssteigerungen mit erwarteten Steigerungen von fast 20% sowie Einsparungen von 50% bei unerwarteten Instandhaltungsarbeiten bringen.

Mehr Informationen finden Sie hier

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at


Die FH OÖ zeichnet ihre erfolgreichsten ForscherInnen des Jahres 2017 aus

9 Personen stehend, bei Preisverleihung
Die erfolgreichen ForscherpreisträgerInnen der FH Oberösterreich mit den Gratulanten (v.l.n.r.): FH-Prof. Priv.Doz. DI Dr. Johann Kastner, LH-Stv. Mag. Dr. Michael Strugl, DI (FH) Bernhard Plank, MSc, FH-Prof. PD DI Dr. Wolfgang Steiner, FH-Prof. DI Dr. Gabriel Kronberger, DI (FH) Dr. techn. Günther Mayr, FH-Prof. DI Dr. Jaroslaw Jacak, Mag. Sarah Pfoser, Dr. Gerald Reisinger © FH OÖ

22.01.2018

„Die FH OÖ ist mit 17,34 Mio. Euro F&E-Umsatz die forschungsstärkste Fachhochschule in Österreich und gehört auch im deutschsprachigen Raum zu den besten Hochschulen. Dies verdankt die FH OÖ den hervorragenden Forscherinnen und Forschern an den vier Fakultäten (Hagenberg, Linz, Steyr und Wels)“, betont Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Die erfolgreichsten unter ihnen wurden am 20. Dezember von LH-Stv. Strugl, FH-OÖ-Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger und F&E-Leiter FH-Prof. Priv. Doz. DI Dr. Johann Kastner mit dem Forscherpreis der FH OÖ geehrt.

Im Bereich der F&E ist die FH OÖ seit 2003 besonders erfolgreich tätig und hat sich im Laufe der Jahre zu Österreichs Nr. 1 der Fachhochschulen und zu einem der Spitzenreiter im deutschsprachigen Raum entwickelt. Forschung & Entwicklung erfolgen an den vier Fakultäten durch rund 300 FH OÖ-ProfessorInnen und wissenschaftliche MitarbeiterInnen in über 300 Projekten zu 17 Themenschwerpunkten und 6 Exzellenzfeldern: Smart Production, Medizintechnik, Energie, Lebensmittel, Automotive und Logistik - praxisorientiert mit und für Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft. 

Die Preisträger 2017 sind:

  • FH-Prof. PD DI Dr. Wolfgang Steiner
    Forschung im Bereich Mechanik
    Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Wels
  • FH-Prof. DI Dr. Jaroslaw Jacak
    Forschung im Bereich Medizintechnik
    Fakultät für Medizintechnik und Angewandte Sozialwissenschaften, Linz
  • FH-Prof. DI Dr. Gabriel Kronberger
    Forschung im Bereich Business Intelligence und Data Engineering
    Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien, Hagenberg

Die drei Jungforscherpreise wurden vergeben an:

  • Mag. Sarah Pfoser
    Forschung im Bereich Nachhaltige Verkehrssysteme
    Fakultät für Management, Steyr
  • DI (FH) Dr. techn. Günther Mayr
    Forschung im Bereich Thermographie
    Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Wels
  • DI (FH) Bernhard Plank, MSc
    Forschung im Bereich Computertomografie
    Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Wels

In mehr als einem Jahr veröffentlichten die sechs Preisträger insgesamt 83 Publikationen bei wissenschaftlichen Konferenzen oder in internationalen Fachzeitschriften und akquirierten über 6,6 Mio. € F&E-Projektmittel. Die Preisträger durften sich über Siegerprämien in Höhe von je 1.000 € freuen, welche von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Michael Strugl, Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger und F&E-Leiter FH-Prof. Priv. Doz. DI Dr. Johann Kastner überreicht wurden. 

www.fh-ooe.at


Catalysts freut sich auf 2018

Catalysts Kompetenzen Info-Chart
© Catalysts GmbH

12.01.2018

2017 war ein durch und durch erfolgreiches Jahr für Catalysts. Neben der regulären, erfolgversprechenden Arbeit an zahlreichen Projekten wurden auch die Kompetenzen in vielen aufkeimenden Technologien wie künstlicher Intelligenz, Mobility oder Blockchains ausgebaut.

Die wichtigsten Catalysts-Erfolge abseits des regulären Projektgeschäfts:

Mitarbeiter-Wachstum
Die Catalysts-Familie ist national und international in die Breite gewachsen. 2017 konnte Catalysts die 250-Mitarbeiter-Marke erreichen. Über 2.000 Bewerbungen machen Catalysts zuversichtlich für alle weiteren anstehenden Projekte.

Expansion nach Frankfurt und Innsbruck
Catalysts ist national und international in die Breite gewachsen: 2017 hat Catalysts neue Büros in Frankfurt und Innsbruck eröffnet. Die neuen Standorte bringen Catalysts näher zu prominenten Kunden und Partnern in diesen Regionen. Auch die bestehenden Büros in Wien und Cluj hat Catalysts in der Größe verdoppelt.

Neues Präsentationsformat
Eine Live-Demo sagt mehr als tausend Worte. Daher hat Catalysts zu vielfältigen Veranstaltungen unter dem Motto Get inspired by Catalysts eingeladen. Kunden, Geschäftspartner und Bewerber, aber auch Schulklassen waren unter den Gästen und wurden mit Inspirationen und Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien überflutet.

Events in der factory300
Als offizieller Partner hat Catalysts gemeinsam mit der factory300 erfolgreich ein Kompetenzzentrum in Linz aufgebaut und viele Veranstaltungen organisiert: Beginner’s Guides für Blockchains und Artificial Intelligence, ICO meetups, Data Privacy Lectures, Machine Learning Workshop, Startup Live etc.

Coding Contest: internationaler denn je
Nicht nur Catalysts wächst! Zum zehnjährigen Jubiläum des Coding Contests, der 2007 erstmals an der JKU ausgetragen wurde, konnten 4.500 TeilnehmerInnen verzeichnet werden. Unter den über 30 Austragungsstätten waren auch die JKU Linz und die FH Hagenberg vertreten. Eine Infografik gibt interessante Einblicke.

Der nächste Schritt
Catalysts, Creators of the Digital Future – so lautet das Motto, unter dem Visionen in die Tat umgesetzt werden. Im Frühling 2018 eröffnet Catalysts mit dem Digital Future Space in der Linzer Tabakfabrik ein neues Zuhause für inspirierende Ideen. Eine Eröffnungsfeier darf hier natürlich nicht fehlen. Mehr dazu hier.

Kontakt

Catalysts GmbH
Johannes Eichberger, MSc
Softwarepark 21, Meierhof 
A-4232 Hagenberg
www.catalysts.cc


EDISON 2018: Die besten Ideen für Oberösterreich sind wieder gesucht!

Edison 2018 Der Preis Logo

20.12.2017

Oberösterreichs schlaue Köpfe sind wieder aufgefordert, ihre Ideen einzureichen und die ExpertInnenjurys damit zu beeindrucken.
 

Gemeinsam mit den OÖ Technologie- und Impulszentren, der Kunstuniversität Linz und der CREATIVE REGION startet tech2b die Ausschreibung zum Ideenwettbewerb. EDISON, der Preis geht in die nächste Runde und fordert erneut schlaue Köpfe auf, ihre Ideen einzureichen. Es werden wieder Preisgelder im Gesamtwert von EUR 19.000 in den folgenden drei Kategorien vergeben:

  • technologie-orientierte Ideen
  • innovativ-orientierte Ideen
  • kreativ-wirtschaftliche Ideen

EDISON 2018 – Runde 9
Ausgezeichnet werden die marktfähigsten, aussichtsreichsten und innovativsten Konzepte. Den GewinnerInnen der zweiten Phase werden neben Geldpreisen auch die Trophäen EDISON in Gold, Silber und Bronze sowie Sonderpreise verliehen. Die Preise werden von der greiner Group, der OÖ Unternehmensbeteiligungs GmbH, Siemens AG, voestalpine Stahl sowie der OÖ Versicherung und dem VTÖ zur Verfügung gestellt.

Die Phasen des Wettbewerbs:

In der ersten Phase werden Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Potenzial bewertet.

In der zweiten Phase werden die besten Ideen je Kategorie gemeinsam mit ExpertInnen zu einem stimmigen Geschäftskonzept weiterentwickelt. Coaches bereiten die FinalistInnen in Workshops auf Investorengespräche vor und legen mit ihnen gemeinsam Umsetzungsstrategien fest. Damit soll den TeilnehmerInnen der Schritt in Richtung Gründung und Entrepreneurship leichter gemacht und die Angst vor dem Risiko genommen werden.

Einreichfrist: 15.03.2018
Einreichung unter: einreichen.edison-der-preis.at


TÜV SÜD und Limes Security kooperieren

Limes Security Logo auf Industrie-Hintergrund
© Limes Security GmbH

15.12.2017

TÜV SÜD Product Service kooperiert ab sofort mit dem Security-Beratungsunternehmen Limes Security aus dem Softwarepark Hagenberg. Ziel ist die höchstmögliche Sicherheit bei der Produkt-Entwicklung und Systemintegration für industrielle Umgebungen und kritische Infrastrukturen. Im Themengebiet Industrial IT Security konzentriert sich Limes Security dabei auf Beratungs- sowie Testing-Dienstleistungen. TÜV SÜD führt u.a. Assessments und Zertifizierungen gemäß internationaler Security-Standards durch. Gemeinsam wird ein speziell für den Bereich Industrial IT Security abgestimmtes modulares Trainings- und Schulungskonzept angeboten.

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, in der sich die Tätigkeiten und Expertisen beider Unternehmen perfekt ergänzen“, erläutert Dr. Kai Wollenweber, Program Manager Industrial IT Security, TÜV SÜD Product Service. „Die Kooperation mit TÜV SÜD ermöglicht uns, unsere besondere Expertise im Bereich des Aufbaus von industriellen Security-Programmen nicht nur rascher einem globalen Markt zur Verfügung zu stellen, sondern Projekte auch noch besser auf Zertifizierungsanforderungen auszurichten, die im industriellen Segment immer stärker gefordert werden“, kommentiert Prof. Thomas Brandstetter, Geschäftsführer der Limes Security GmbH, die Kooperation.

Die gemeinsamen Aktivitäten von TÜV SÜD und Limes Security verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz hinsichtlich Security. Von der Produktentwicklung über die Systemintegration bis hin zum Betrieb werden Industrial IT Security-Themen bearbeitet, die sich an relevanten Industriestandards wie IEC 62443 oder ISO 27001 orientieren und auch aktuelle oder länderspezifische Marktanforderungen berücksichtigen, sowie den Stand der Angriffstechnik einbeziehen. Der Fokus der gemeinsamen Aktivitäten liegt auf den Bereichen der Security innerhalb des Produktlebenszyklus, der Systemintegration sowie implementierten Sicherheitsfunktionen. Das ist vor allem für Produkt- und Komponentenhersteller, Anlagenbauer und Systemintegratoren in den Bereichen Industrielle Automatisierung, Prozessautomatisierung, Smart Grid sowie Oil & Gas von besonderer Relevanz. Zusätzlich leisten TÜV SÜD und Limes Security durch Schulungen und Training gezielte Unterstützung beim Aufbau der notwendigen Kompetenzen. 

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/it-security und www.limessecurity.com

Kontakt

Limes Security GmbH
Daniela Weidinger
Softwarepark 26
A-4232 Hagenberg
T: +43 720 510251
www.limessecurity.com


Softwarepark Hagenberg wird zum Kompetenzzentrum für Informationssicherheit

Fünf Männer und eine Frau
Dr. Gerald REISINGER, Geschäftsführer FH OÖ GmbH, Bgm. Mag. Kathrin KÜHTREIBER-LEITNER, Hagenberg, Landeshauptmann Mag. Thomas STELZER, Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael STRUGL, DI Arch. Bmst Markus FAHRNER, fahrner GmbH, und Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard LUKAS, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

14.12.2017

„Ein Hack kann nicht nur das Firmennetzwerk treffen, sondern genauso den Herzschrittmacher", sagt Univ.-Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Deshalb habe das Thema Informationssicherheit nicht nur eine hohe gesellschaftliche Relevanz - sie sei "für die Menschheit geradezu existenziell". Neun von zehn Industrieunternehmen waren laut KPMG Österreich in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberangriffen. Gleichzeitig schafft Digitalisierung die Basis für neue Geschäftsmodelle, Beschäftigung und Chancen, sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Oberösterreich als starker Produktionsstandort hat gute Karten, aus der digitalen Transformation der kommenden Jahre gestärkt hervorzugehen.

„Unser Ziel ist, dass sich Oberösterreich ganzheitlich als Information Security Region positioniert. Über die gesamte Innovationskette Bildung, Forschung und Wirtschaft haben wir Stärken, die uns zu einem auch international sichtbaren Hot Spot für den Bereich Informationssicherheit werden lassen“, sagt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

FH OÖ mit Security Studiengängen als Pionier seit dem Jahr 2000
Abbilden soll diesen Hot Spot der Softwarepark Hagenberg (SWPH), der bereits 1989 als Spin-off der JKU gegründet wurde. Er ist schon jetzt ein Innovationstreiber für Oberösterreich und darüber hinaus. Zehn Forschungseinrichtungen, 23 Ausbildungsprogramme und 75 Unternehmen bilden eine einzigartige Symbiose von Forschung, Lehre und Wirtschaft auf dem Areal rund um das Schloss Hagenberg. Das Ziel des SWPH ist seit jeher, eine lebendige IT-Innovations- und auch Gründerszene zu schaffen. Top-Wissenschafter/innen, erfahrene Firmenprofis, Studierende und Gründer/innen sollen an einem Ort vereint sein und High-Tech-Investor/innen anziehen. Als Trendsetter im Themenbereich „Sichere Informationssysteme“ startete die FH OÖ Campus Hagenberg schon im Jahr 2000 mit Information-Security Forschung und Ausbildung. Heute ist das Department Sichere Informationssysteme mit aktuell neun hauptberuflichen Professor/innen und mittlerweile 600 Absolvent/innen eines der führenden Information Security Kompetenzzentren in Europa. 

Ein weiterer Baustein für die Kompetenzregion Oberösterreich ist das Information Security Network (ISN), das beim IT-Cluster von Business Upper Austria angesiedelt ist. Dieses wird als zentrale Servicestelle zum Thema Informationssicherheit Unternehmen aller Branchen zur Verfügung stehen. „Die wichtigsten Aufgaben sind, Anbieter und Nachfrager – vor allem unter den kleinen und mittleren Unternehmen – im Bereich Informationssicherheit und Datenschutz miteinander zu vernetzen. Damit wird die internationale Sichtbarkeit Oberösterreichs erhöht und die regionale Security-Industrie gestärkt“, sagt Wirtschaftsreferent LH-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. 

2018 steht im Zeichen von Informationssicherheit
Das ISN ist Teil der Leitinitiative Digitalisierung des Landes Oberösterreich. Dieses 20-Punkte-Programm für die digitale Zukunft Oberösterreich wurde 2016 gestartet und soll Oberösterreich zur Digitalregion machen. Die Inhalte sind neben dem Breitbandausbau als Infrastrukturmaßnahme die Themen Informationssicherheit, generative Fertigung/3D-Druck, Produktion, vernetztes Fahren sowie Fachkräfte. Die Umsetzung der Initiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

Informationssicherheit zählt 2018 zu den Schwerpunkten in der Umsetzung der Leitinitiative Digitalisierung und wird durch das ganze Jahr hindurch immer wieder thematisch aufgegriffen: Der Softwarepark Hagenberg startet am 8. Februar eine Eventreihe, die im Juni und November fortgesetzt wird. Auch bei der Langen Nacht der Forschung im April 2018 dreht sich im SWPH alles um Informationssicherheit. Als jährliches Highlight wird am 2./3. Mai 2018 das Security Forum an der FH OÖ Campus Hagenberg zum 16. Mal veranstaltet werden. Bei den Technologiegesprächen im August in Alpbach wird der oberösterreichische Arbeitskreis ebenfalls im Zeichen der Informationssicherheit stehen. 

JKU schreibt die Technologie-Geschichte weiter – Hagenberg und LIT sorgen für digitale Sicherheit
Der Softwarepark schlägt nun ein neues, spannendes Kapitel und schreibt die Technologie-Geschichte weiter: "Die IT Security entscheidet über Sein- oder Nichtsein in der Digitalisierung, am Themenfeld kommt kein Unternehmen vorbei – egal ob regionales Ein-Personen-Unternehmen oder globaler Großkonzern", sagt Rektor Lukas. Die gewinnbringende Symbiose aus angewandter Forschung sowie wirtschaftlicher und industrieller Umsetzung gehe jetzt in die nächste Runde. „Mit unserer Expertise in der IT Security setzen wir neue Maßstäbe. Die Synergieeffekte, die die JKU mit Hagenberg und dem stetig wachsenden Linz Institute of Technology (LIT) liefert, sind umfassend und wertvoll für den gesamten Standort.“


Bei SIWA knallen die Korken

5 Personen stehend und in Kamera blickend, mit Pokal und Auszeichnung
GF Matthias (l.außen) und Jochen (r.außen) und die Mitarbeiter Mario, Julia und Martin (v.l.) bei der Preisverleihung in der Voest Stahlwelt. © leadersnet.at / C.Holzinger

14.12.2017

Wieder ein Grund zu feiern. SIWA ist Gewinner des Online Awards in der Kategorie Onlineshop Dienstleister. Die Jury war überzeugt von der Vielfalt an Dienstleistungen und dem umfangreichen Konzept. Bei SIWA gibt es all-inclusive. Die Philosophie ist eine ganzheitliche Betreuung anzubieten - von der Konzeptionierung, über Design und SEO bis zur perfekten technischen Umsetzung. Was braucht ein Onlinehop um erfolgreich zu sein? - mehr Infos auf www.siwa.at.

Mit dem Online Award 2017 wurden erstmalig oberösterreichische Online-Händler vor den Vorhang geholt und ausgezeichnet. Ziel ist es die Kunden auf heimische Unternehmer aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll die Position gegenüber globalen Playern gestärkt werden. In Oberösterreich gibt es mindestens 1000 Onlineshops. Nach dem Motto: Fahr nicht fort, kauf im Ort.

Die Umsätze im Onlinehandel wachsen stetig. Design, Struktur und Inhalte sind ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Kunden entscheiden sekundenschnell, ob sie bleiben oder nicht. „Neben dem Usererlebnis ist vor allem die Seitengeschwindigkeit und der schnelle Kaufabschluss besonders wichtig“, sagt Geschäftsführer Jochen Landvoigt. SIWA Online GmbH schafft mit Ihnen gemeinsam die optimalen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Onlineshop. SIWA informiert Sie gerne über neue Ansätze und technische Möglichkeiten. Individuelle und persönliche Lösungen sind das Ziel.

Kontakt

SIWA Online GmbH
Pressekontakt: Julia Eder
Softwarepark 37
4232 Hagenberg im Mühlkreis
www.siwa.at


SIWA gibt Vollgas

2 Personen stehend neben ihren beiden Elektro-Autos
Die SIWA-Entwickler Martin und Gerald (v.l.) mit ihren E-Autos © SIWA Online GmbH

22.11.2017

SIWA ist in voller Fahrt - und das auch noch umweltschonend. Als besondere Mitarbeitermotivation bekommen Entwickler bei SIWA ein Elektroauto als Dienstwagen. Wer wissen möchte, wie glückliche Entwickler aussehen, sollte auf der SIWA Webseite vorbeischauen!

Die Förderung der Mitarbeiter wird bei der Firma SIWA aus dem Softwarepark Hagenberg großgeschrieben. Seit 2017 stellt SIWA jedem zertifizierten Entwickler mit Vollzeitanstellung ein Elektroauto als Dienstfahrzeug zur Verfügung. „Wir wollen unsere Entwickler für geleistete Fortbildungen, Zertifizierungen und Arbeitseinsätze belohnen und darüber hinaus die Attraktivität unseres Unternehmens auch für zukünftige Mitarbeiter erhöhen“, sagt Geschäftsführer Matthias Zwittag.

Vier SIWA Mitarbeiter sind bereits mit dem Elektroauto im Mühlviertel unterwegs. In diesem Zusammenhang investiert SIWA rund 5 % des gesamten Jahresumsatzes in Klimaschutzmaßnahmen. Außerdem deckt die Firma den gesamten Stromverbrauch inklusive der Büroräumlichkeiten mit 100% Ökostrom ab. Damit möchte SIWA bewusst ein Zeichen für Umweltbewusstsein, aber auch für die finanzielle Entlastung der Mitarbeiter setzen. Die SIWA Online GmbH treibt Innovationen voran - nicht nur in der Webentwicklung.

Kontakt

SIWA Online GmbH
Pressekontakt: Daniela Schmidt
Softwarepark 37
4232 Hagenberg im Mühlkreis
www.siwa.at


IT-ExpertInnen widmen sich im Softwarepark Hagenberg dem Thema „Automotive Security“

Publikum der Veranstaltung, sitzend
© Softwarepark Hagenberg

17.11.2017

Die 3. und somit abschließende Veranstaltung der Eventreihe für IT-ExpertInnen im Softwarepark Hagenberg zum Thema „Automotive Computing“ war ein voller Erfolg! Am vergangenen Dienstag, 14. November 2017, nahmen rund 60 BranchenexpertInnen die Gelegenheit wahr und widmeten sich der Frage: „Welche Herausforderungen stellt die Mobilität der Zukunft an die Sicherheit?" In spannenden Vorträgen und beim anschließenden Austausch war es den ExpertInnen möglich, sich intensiv mit dem Thema "Automotive Security" zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

Dr. Sonja Mündl, Managerin des Softwarepark Hagenberg, begrüßte am 14. November 2017 die TeilnehmerInnen zur 3. Veranstaltung der Eventreihe „Automotive Computing“ zum Thema „Automotive Security“.

Im Zuge dieser Veranstaltungsreihe bietet der Softwarepark IT-ExpertInnen die Möglichkeit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und die Weiterentwicklung auf fachlicher Ebene zu diskutieren.

Welches IT-Rüstzeug braucht die Automotive Industrie?

Durch den interessanten Abend wurden die TeilnehmerInnen der Abschlussveranstaltung von Moderator DI (FH) Thomas Kern (FH OÖ, Leiter Center of Excellence für technische Innovation in der Medizin) geleitet. Prof. A Min Tjoa (Software Competence Center Hagenberg GmbH – SCCH, Chief Scientific Officer) stellte sich in seinem Vortrag gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die Frage „Can you trust your (autonomous) car?“. Fachliches Know-how und spannende Forschungsergebnisse aus der Technischen Hochschule Deggendorf in Deutschland präsentierte Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba (TH Deggendorf, Leiter des Instituts ProtectIT, Vizepräsident für Forschungs- und Wissenstransfer) in seinem Vortrag „Embedded Anomalie-basierende Intrusion-Detection-Systeme für Automobile“. Im Schlussvortrag von FH-Prof. DI Robert Kolmhofer (FH OÖ Campus Hagenberg, Leiter Department Sichere Informationssysteme, Geschäftsführer UNINET it-consulting GmbH) wurde den TeilnehmerInnen im Vortrag „Schutz von Sensor- und Software-IP durch aktuelle IT-Security-Maßnahmen“ ein völlig neuer Zugang zum Thema „Automotive Security“ und generell „Information Security“ dargelegt und erklärt.

Security-Experte FH-Prof. DI Robert Kolmhofer gestaltete mit seinem Vortrag den perfekten Übergang zum neuen Jahresthema der IT-ExpertInnenreihe 2018, in welcher sich der Softwarepark Hagenberg intensiv mit dem Thema „Information Security“ in unterschiedlichen Aspekten auseinandersetzen wird. In 3 Veranstaltungen 2018 werden wir gemeinsam mit ExpertInnen die Bedeutung und den Wert von „Information Security“ im kompletten Product Life Cycle erörtern und begreifbar machen, sowie zukünftige Entwicklungen diskutieren.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet, sowie die gegenwärtige Herausforderung dargestellt und resultierende Chancen mit dem ExpertInnen-Publikum veranschaulicht.

Neues Jahresthema 2018 „Information Security“ – Auftaktveranstaltung am 08. Februar 2018 – gleich anmelden!

Wir freuen uns auf die IT-ExpertInnenreihe 2018 zum neuen Jahresthema „Information Security“. Seien Sie gespannt auf die Auftaktveranstaltung am 08. Februar 2018 an der FH OÖ Campus Hagenberg und melden Sie sich bereits jetzt unter office@softwarepark-hagenberg.com an.


SIWA - bald volljährig

15 Jahre SIWA Online GmbH Logo
© SIWA Online GmbH

17.11.2017

Matthias Zwittag und Jochen Landvogt haben 2002 als 18 Jährige den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Damals eine kleine Sensation der Region. Heuer dürfen die beiden auf eine erfolgreiche 15-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Die Firma SIWA Online GmbH zählt heute zu den renommiertesten Online Agenturen. Sie ist sogar TYPO3 Gold Member – ein Alleinstellungsmerkmal in Oberösterreich. Von damals 2 Personen ist das Unternehmen auf ein mittlerweile 15-köpfiges Team gewachsen. Happy Birthday SIWA!

2002 waren die drei HTL-Schüler Matthias, Jochen und Stefan mit der Gründung der SIWA-Austria, Fellner, Landvoigt, Zwittag GesbR eine kleine Sensation in der Region. Das Wort "Start-up" gab es noch nicht. Es war ungewöhnlich, dass junge Menschen neben ihrer Ausbildung eine Geschäftsidee verfolgten. Der erste Auftrag war ursprünglich als Webprojekt für die HTL geplant. Schnell war jedoch klar, dass der Umfang des Vorhabens den Rahmen für ein Schulprojekt sprengte. Der Ehrgeiz war jedoch entfacht, das Projekt wurde umgesetzt und nach zwei Jahren Vorbereitungszeit wurde ein eigenes Unternehmen gegründet. Dies war die Geburtsstunde der heutigen SIWA Online GmbH. "Die Zeitungen nannten mich damals den jüngsten Jungunternehmer des Bezirks Freistadts", erinnert sich Matthias, der bei der Gründung gerade einmal 18 Jahre alt war.

Weitere Aufträge kamen schnell und es folgte eine Spezialisierung auf Software - Programme, E-Commerce und Content-Management-Systeme. Zu Beginn der 2000er Jahre gab es jedoch aus heutiger Sicht unvorstellbare Herausforderungen: Für diverse Projekte mussten erst die benötigten Internetleitungen verlegt und Homepages eingerichtet werden. Büro gab es zunächst keines, gearbeitet wurde daheim. Auch der Server stand die ersten Jahre bei Jochen im Keller in Leonding. Um eine qualitative Serverleistung zu garantieren, wurde eine der ersten Breitbandleitungen nach Leonding gelegt. "Damals habe ich bis tief in die Nacht im Keller meiner Eltern an den Kundenprojekten gearbeitet", erinnert sich Jochen. Auch in der ein- oder anderen weniger spannenden Unterrichtsstunde an der HTL ist für die SIWA weitergetüftelt worden.

Dank weiterer Projekte wird 2009 mit Hilfe der eww ein Rechenzentrum in Linz eröffnet und die SIWA wächst weiter. Deshalb ist es 2011 soweit: ein neues Büro wird benötigt. Seitdem ist der Softwarepark Hagenberg das Zuhause der SIWA Online GmbH. Die Schwerpunkte werden ebenfalls neu gesetzt auf Online Media, Hosting und Creative Services. 2011 ist auch intern ein großes Jahr für die SIWA: Der erste Mitarbeiter Johannes Fürnhammer wird eingestellt.

"Für mich war es sehr spannend, das Wachstum von SIWA mitzuerleben", sagt Johannes. "Mein Vorstellungsgespräch hat damals noch in Matthias Wohnzimmer stattgefunden und heute haben wir ein riesiges Büro über den Dächern Hagenbergs. Aber nicht nur räumlich sind wir gewachsen, auch unser technisches Know-How hat sich mit der Betreuung langjähriger Kunden erweitert."

Bereits 2004 arbeitete SIWA an den ersten TYPO3 Projekten. Die langjährige TYPO3 Erfahrung zahlt sich aus: 2014 wird SIWA als einziges Unternehmen in Oberösterreich TYPO3 Gold Member. Außerdem darf SIWA seit 2016 als erste Online Agentur außerhalb Wiens als TYPO3 Professional Services Agentur auftreten. Der Nachweis fachlicher Qualifikationen wie z.B. die Veröffentlichung von TYPO3-Plugins nach den aktuellen Codingstandards ist hierfür nötig.

Seit 2013 ist der Firmensitz im dritten Stock des AMSEC Gebäudes. Mit ca. 300 Quadratmetern ist genug Platz für alle und auch auf der Dachterrasse, auf der regelmäßig Grillereien stattfinden, lässt es sich aushalten.

Die SIWA Online GmbH hat nicht nur den Anspruch ihren Kunden optimal passende Produkte zu liefern, sie weiß auch wie wichtig motivierte und qualifizierte Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens sind. Daher fördert SIWA die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und setzt immer wieder neue Anreize. Seit 2017 bekommen zertifizierte Webentwickler mit Vollzeitanstellung ein Elektroauto als Dienstwagen.

Seit der Gründung 2002 hat sich also einiges getan bei SIWA: aus einem HTL-Projekt wurde ein 15-köpfiges Unternehmen mit mehr als 350 Kunden und über 700 Projekten. Happy Birthday SIWA! Viele weitere Informationen und einen Rückblick in Bildern finden Sie auf der SIWA Webseite.

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SIWA Online GmbH
Pressekontakt: Julia Eder
Softwarepark 37
4232 Hagenberg im Mühlkreis
www.siwa.at


Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet FEMtech Projekt

7 Personen stehend neben Roll-up der RISC Software GmbH
© RISC Software GmbH, Abdruck honorarfrei

25.10.2017

Startschuss erfolgt mit Workshop zu Genderkompetenz

Mit einem Frauenanteil von ungefähr einem Drittel der Belegschaft ist die RISC Software GmbH bereits über dem Branchendurchschnitt von ca. 14%. Diese Stärke soll mit Hilfe des Projektes „FEMPowered@RISC“ weiter ausgebaut werden. In diesem vom FFG Programm „Talente“ geförderten Projekt werden bestehende Mitarbeiterinnen auf Führungsrollen vorbereitet.

Die erste von vielen Weiterbildungsmaßnahmen war der Workshop zum Thema Genderkompetenz, an dem 10 Mitarbeiterinnen und 4 Mitarbeiter der RISC Software teilnahmen. „Chancengleichheit fängt bereits bei der Sprache an“, erklärt Dipl.-Ing. Angelika Rauch. Als erfahrene Gender-Expertin begleitet sie das Projekt und unterstützt mit ihrem fachlichen Know-how im Bereich gender- und diversity-freundlicher Mediengestaltung.

Im Workshop wurden neben der gendergerechten Kommunikation auch die Themen Frauen in der Technik und Gender in der Forschung diskutiert. Die Darstellung der Relevanz des sozialen Geschlechts (Gender) in den spezifischen Forschungsthemen ist für die RISC Software besonders wichtig. Neben Frauenförderung im Unternehmen wird speziell dieser Aspekt gemeinsam mit Angelika Rauch auch in weiterer Folge noch thematisiert und diskutiert.

Frauen in Führungspositionen bringen

"Ich finde es wichtig, dass Frauen in Führungsebenen vertreten sind. Das wirkt sich auch positiv auf das Unternehmen aus. Wir machen mit diesem Projekt erneut einen wichtigen Schritt, um Frauen in der Technik zu fördern", so Projektleiterin Dipl.-Ing. Dr. Manuela Wiesinger-Widi.

Weitere Trainings werden in den Bereichen Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement und fachliche Weiterbildung durchgeführt. Zusätzlich führt die RISC Software GmbH ein Mentoring-Programm ein, das neuen Mitarbeiterinnen Orientierung beim Einstieg in die Firma bieten wird. Um das Thema „Frauen in der IT“ sichtbarer zu machen, werden auch Vorträge an Bildungseinrichtungen abgehalten.

Bereits Vorprojekt war erfolgreich

Das Vorgängerprojekt FUTURISC setzte den Fokus auf die Vergabe von Praktikumsplätzen. „Durch das Projekt damals konnten wir viele neue Mitarbeiterinnen für uns gewinnen und langfristig halten. Es war ein voller Erfolg“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen. Das Ziel ist nun, einerseits die Frauenquote im Unternehmen weiter zu erhöhen und andererseits Mitarbeiterinnen als Projektleiterinnen zu gewinnen.

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at


Softwarepark Hagenberg – Wir bringen deine Karriere in Schwung!

3 Personen stehend, 1 Person hält Mappe und gestikuliert
© KUNASZ Wolfgang/cityfoto

23.10.2017

Am 19. Oktober 2017 öffnete die FH OÖ Campus Hagenberg wieder die Pforten für die FH >>next, die größte facheinschlägige Karrieremesse für IT und Medien an einer österreichischen Hochschule.

Rund 10 Firmen aus dem Softwarepark - CDE, eurofunk, ventopay, RISC Software, COUNT IT, STIWA, elements, S&T, CELUM - wie auch das Softwarepark Hagenberg Management, stellvertretend für alle ansässigen Firmen und Institute, präsentierten sich auf der Messe.

Softwarepark Hagenberg – Das Netzwerk für deine erfolgreiche Karriere!

Die zahlreichen BesucherInnen waren vor allem von den umfangreichen Services für Studierende des Softwarepark Hagenberg Managements begeistert. Diese Dienstleistungen sowie SWPH Firmen als interessante Arbeitgeber und Gebäudebetreiber wurden in der Softwarepark Hagenberg-Bewerbungsmappe vorgestellt, welche einen riesigen Andrang am Stand zur Folge hatte.

Das neue online Bewerbungsformular für Studierende finden Sie ab sofort auf unserer Website unter Services - Studierende - Jobangebot oder direkt hier.

In persönlichen Gesprächen wurden Studierende und AbsolventInnen zu Jobs und Praktika im Softwarepark beraten, sowie die Softwarepark Eventreihe „Automotive Computing“ und die Veranstaltungen zur Netzwerkerweiterung vorgestellt.

Mit Bewerbungsmappe, blitzblauer trendiger Softwarepark-Tasche und Kaffeebecher wurden die Studierenden vom Softwarepark Hagenberg Management Team bestens für die Studienzeit ausgestattet.

Nähere Informationen zu unseren Services für Studierende:

Weitere Informationen zur FH>>next an der FH OÖ Campus Hagenberg finden Sie hier

Großer Andrang auf die Softwarepark Hagenberg Bewerbungsmappe bei der FH>>next. © Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
Die Softwarepark Hagenberg Bewerbungsmappen erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden 2017 bereits das 3. Mal gestaltet. © Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
Die beliebten Softwarepark Coffee-to-go Becher © Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
© KUNASZ Wolfgang/cityfoto
Der Softwarepark Hagenberg Messestand (Nr. 66) vor dem HS3 © Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
© Softwarepark Hagenberg
© KUNASZ Wolfgang/cityfoto
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Manzenreiter setzt auf IT-Unterstützung der COUNT IT Group

2 Personen stehend, in die Kamera sehend, Nahaufnahme
Armin Manzenreiter und Mag. Karl-Heinz Manzreiter, Geschäftsführung Manzenreiter GesmbH © Manzenreiter GesmbH

23.10.2017

Bereits 2015 kam es zu einem Erstkontakt zwischen dem Premium-Einrichter Manzenreiter und der COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg. Als dann 2016 Not am Mann war, erinnerte man sich beim Familienunternehmen in dritter Generation an die COUNT IT und kam auf das Angebot aus Hagenberg zur Zusammenarbeit zurück.

Erste Hilfe in Blitzgeschwindigkeit

Begonnen hat die Zusammenarbeit der COUNT IT Group und der Firma Manzenreiter wie so oft durch einen Personalengpass: Als im Oktober 2016 der interne IT-Mitarbeiter aus der Firma ausschied, wandte sich das Familienunternehmen samt eigener Manufaktur in Reichenthal an den Finanz- und Rechnungswesen- sowie IT-Spezialisten aus dem Softwarepark Hagenberg. Drei Mitarbeiter der COUNT IT übernahmen kurzfristig die Betreuung der IT-Infrastruktur sowie der internen Kernapplikation: Die Softwareentwicklungsabteilung übernahm die Betreuung der von Manzenreiter eigenentwickelten Branchenlösung „ABV“, welche die Kernbereiche rund um die Kunden- und Auftragsverwaltung sowie die Lagerhaltung und Inventur abdeckt und auf einer Kombination aus Access Frontend und SQL Datenbank im Backend basiert. Die technische Abteilung der COUNT IT übernahm die Betreuung der rund 50 Computerarbeitsplätze in der Zentrale Reichenthal und den Verkaufsstandorten in Freistadt und Linz. Dank der hohen Flexibilität und Initiative der Mitarbeiter der COUNT IT Group war die gesamte IT-Übergabe innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen; die weitere Unterstützung erfolgt seitdem kosteneffizient via Remote-Support bzw. bei Bedarf auch reaktionsschnell vor Ort.

70 Jahre jung und das IT-Outsourcing geht weiter

Für das Familienunternehmen, das heuer sein 70-jähriges Bestehen feiert, stellt die IT den integralen Bestandteil eines zukunftsorientierten Unternehmens dar, weshalb die Zusammenarbeit mit der COUNT IT Group in den letzten Monaten Schritt für Schritt ausgeweitet wurde. Sowohl die Infrastruktur als auch die IT-Sicherheit wurden in mehreren Schritten modernisiert, darunter:

  • Austausch und Upgrade der Netzwerkinfrastruktur
  • Upgrade der Virtualisierungsplattform von VMware
  • Verbesserung der IT-Sicherheit und Infrastrukturverfügbarkeit durch IPS-Systeme und Monitoring-Lösungen
  • IT-technische Begleitung in allen IT-Belangen

Manzenreiter und die COUNT IT Group freuen sich über eine gelungene Kooperation – diese soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden.

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COUNT IT Group
Mag. Manuela Kirschner
Marketing & Kommunikation
Softwarepark 49
4232 Hagenberg
www.countit.at


Verbesserte Verkehrslage-App für Großraum Linz: LisiGoesDigital

Person sitzt im Auto auf der Fahrerseite und hält Smartphone
© RISC Software GmbH

13.10.2017

Die App LisiGo wurde im März 2017 von den OÖNachrichten, der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg und dem Land Oberösterreich im Android und Apple Store veröffentlicht. Die mobile Anwendung bietet Autofahrern Informationen über die aktuelle Verkehrslage im Großraum Linz an. Mit über 15.000 Installationen in einer Woche konnte innerhalb kurzer Zeit bereits eine große Anzahl an Nutzern gewonnen werden.

Das Projekt LisiGoesDigital wurde nun bei der Ausschreibung „Digitalisierung“ der Initiative Innovatives Oberösterreich 2020 des Landes OÖ genehmigt und startete Anfang Oktober. LisiGoesDigital wird sich mit der Sicherstellung der Datenqualität und der Nutzung der anonymisierten Bewegungsdaten der LisiGo-Community beschäftigen. Ziel des Projektes ist mit Ende der Projektlaufzeit auf Grund des Crowd-Sourcing-Ansatzes von LisiGo den Autofahrern in Oberösterreich verbesserte und individualisierte Verkehrsinformation und -prognose zur Verfügung zu stellen.

Die Verkehrslage im Großraum Linz zeichnet sich durch eine geringe Anzahl an Hauptverkehrswegen aus, die täglich zu Stoßzeiten zwischen 6 und 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr von ca. 100.000 Personen für die Fahrt nach bzw. aus Linz hinaus genutzt werden. Auf Grund der großen Anzahl an NutzerInnen steht durch LisiGo eine große Menge von potentiellen Floating Mobile Data Quellen zur Verfügung. Jede dieser Personen hat die Möglichkeit mittels LisiGo Informationen über das aktuelle Verkehrsgeschehen zu beziehen und auch das individuelle Vorankommen im Verkehr via LisiGo zurückzumelden. Es hat sich innerhalb kurzer Zeit eine äußerst aktive Community gebildet, die sich durch die Bereitschaft Daten und Informationen zu teilen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen auszeichnet.

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at


Schnell, sicher und bargeldlos: ventopay liefert neues Bezahlsystem für ratiopharm arena

ventopay Karte und Smartphone mit passender Anwendung
Mobile Kasse für bargeldlose Bezahlung © ventopay gmbh

09.10.2017

Vor wenigen Tagen nahm die ventopay gmbh aus Hagenberg in der ratiopharm arena Ulm das bargeldlose Kassen- und Bezahlsystem mocca® in Betrieb. 39 stationäre sowie 25 mobile Kassen sorgen für einfaches, schnelles und sicheres Bezahlen mit der SchwabenCard und der ratiopharm arena card.

Am Samstag, den 30.09.2017, ging in der ratiopharm arena das neues Kassen- und Bezahlsystem in Betrieb. Insgesamt sind 39 stationäre Kassen in den Kiosken, in der Business Lounge und im Payment Center im Einsatz. 25 innovative Smartphone-Kassen komplettieren das System. Diese werden neben dem mobilen Verkauf von Speisen und Getränken auch für das Bezahlen am Parkplatz genützt.

Die Fans können ihre Karten weiterverwenden

Beim Basketballspiel ratiopharm ulm gegen ALBA Berlin konnten die Besucher wie gewohnt mit der SchwabenCard und der ratiopharm arena card bezahlen. Abgewickelt wurden die Transaktionen in der Multifunktionsarena aber zum ersten Mal über das integrierte mocca® System von ventopay. Geschäftsführer Johannes Reichenberger: „Durch die intensive und präzise Vorbereitung können alle Fans ihre bisherigen Karten weiterverwenden. Die Guthaben werden automatisch ins neue mocca®-System übertragen – der erste Spieltag verlief reibungslos.“

Kartenhandling wie bisher

Für jede Karte wird ein Pfand von zwei Euro einbehalten. Das Restguthaben und der Pfand können jederzeit schnell und unproblematisch wieder ausbezahlt werden. Verbleibendes Guthaben behält natürlich seine Gültigkeit und lässt sich bei einem späteren Besuch in der Arena nutzen.

Umstieg auf neuen Anbieter notwendig

Die Multifunktionsarena mit bis zu 9.000 Plätzen verfügt bereits seit dem Neubau im Jahr 2011 über ein bargeldloses Bezahlsystem. 2017 meldete der bestehende Bezahlsystem-Anbieter Insolvenz an. Aufgrund der vielen Vorteile der bargeldlosen Bezahlung entschieden sich die Verantwortlichen abermals für eine bargeldlose Lösung. Die Entscheidung fiel dabei auf das innovative Bezahlsystem von ventopay, welches das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit erfolgreich installierte. Besucher können beruhigt sein: Mit ventopay setzt die ratiopharm arena nun auf einen zukunftssicheren Anbieter.

Marvin Stegmann, Projektleiter der ratiopharm arena: „Wir haben vollstes Vertrauen in die Kompetenz von ventopay und sicher die richtige Wahl für den Anbieter des Kassen- und Bezahlsystems getroffen. Die Umsetzung erfolgte trotz Zeitdrucks immer professionell – ein optimales Projekt.“

Die ventopay gmbh ist Innovations- und Technologieführer für bargeldlose Kassen- und Bezahlsysteme. Bei zahlreichen namhaften Referenzen wurde das mocca® System bereits erfolgreich eingeführt.

Kontakt

ventopay gmbh
Ing. Johannes Reichenberger, Geschäftsführer
Tel: 0043 650 23 21 333 | Fax: 0043 7236 3351 4349
www.ventopay.com


RISC-Institut und RISC Software GmbH aus Hagenberg feiern Jubiläum – eine Erfolgsgeschichte wird 30!

4 Personen stehend auf Bühne
Nennung des RISC-Areals rund um das Schloss Hagenberg in „JKU Bruno Buchberger Campus“, Personen v.l.n.r.: Vizerektorin Dr.in Barbara Romauer, Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, Univ.-Prof. Bruno Buchberger, Dr. Christoph Leitl, © RISC Software GmbH/Karin Pargfrieder

06.10.2017

Ihr 30-jähriges bzw. 25-jähriges Bestehen feierten das Research Institute for Symbolic Computation (RISC) und die RISC Software GmbH am 5. Oktober mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Schloss Hagenberg.

RISC-Institutsvorstand Univ.-Prof. Peter Paule und RISC Software GmbH Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen ließen mit rund 200 geladenen Gästen die vergangenen 30 Jahre Revue passieren. „Eine hohe Innovationskraft ist die Grundlage für Wohlstand, Lebensqualität und Möglichkeiten in unserem Land“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, der zum Jubiläum gratulierte. „Damit das so bleibt müssen wir weiter auf unsere Innovationstriebwerke setzen. Eines dieser Triebwerke ist RISC. Hier wird deutlich, dass in einer Wissensgesellschaft die Wertschöpfung vor allem aus der Kreation neuer und innovativer Lösungen entsteht.“

Neben Stelzer lobten auch Vizerektorin Dr.in Barbara Romauer und Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed in ihren Ansprachen die herausragenden Leistungen. „Von den verschiedenen Entwicklungen in Hagenberg profitiert die Wissenschaft genauso wie die Betriebe mit ihren Beschäftigten und damit die Wirtschaft und Industrie“, sagte Romauer. „Was hier erdacht, umgesetzt, gelehrt und vermittelt wird, ist international tonangebend und tempomachend“, ergänzte Egyed.

„Bei aller Computerisierung leben das RISC-Institut und seine Gesellschaft sei jeher von einem wesentlichen Faktor: dem Menschen – mit seinem Erfindergeist, seiner Neugier und seiner Beharrlichkeit“, betont Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas, JKU-Rektor und Leiter des Softwareparks Hagenberg. „Im Mühlviertel hat man die Zeichen der Zeit deutlich früher als woanders erkannt und in Taten umgesetzt. Darauf fußt heute der gesamte Bildungs- und Forschungsstandort.“

Wissenschaft und Wirtschaft: vereint im Softwarepark Hagenberg

Zwei hochkarätige Keynotes aus Wissenschaft und Wirtschaft gaben den Gästen kurze Einblicke in ihre Themenfelder. Univ.-Prof. Volker Strehl von der Universität Erlangen-Nürnberg, seit der Gründung in wissenschaftlicher und kollegialer Weise eng mit RISC verbunden, hob die zentrale Rolle des symbolischen Rechnens in aktuellen Entwicklungen in verschiedensten Technologiebereichen – Stichwort: Künstliche Intelligenz – hervor. Dr. Fernaß Daoud von Airbus veranschaulichte Design- und Optimierungsprozesse bei der Entwicklung von Flugzeugen und Raumfahrzeugen. Als Honorierung des großen Engagements von Gründer und Mastermind Bruno Buchberger wurde das RISC-Areal rund um das Schloss Hagenberg durch Dr. Christoph Leitl in „JKU Bruno Buchberger Campus“ benannt.

Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, bei neun Stationen die zahlreichen Erfolgsgeschichten von RISC zu erleben. Unter anderem wurden ausgewählte Projekte aus dem Bereich Logistik-Informatik, der neurochirurgische Simulator „Virtual Aneurysm“ aus der Forschungsabteilung Medizin-Informatik, Computeralgebra in der Quantenphysik und modernste Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des Symbolischen Rechnens präsentiert.

RISC-Institut und RISC Software GmbH: gemeinsam erfolgreich

Seit 30 Jahren prägt das RISC mit der Schaffung des Softwareparks Hagenberg die oberösterreichische Forschungs- und Wirtschaftslandschaft. Mit der Gründung des RISC-Instituts durch Univ.-Prof. Bruno Buchberger 1987 wurde eine exzellente wissenschaftliche Forschungseinrichtung geschaffen, die weltweit ihresgleichen sucht. Wie zukunftsweisend und innovativ symbolisches Rechnen ist, konnten damals nur wenige abschätzen.

Die 1992 als Spin-off des RISC-Instituts gegründete RISC Software GmbH hatte von Anfang an das Ziel angewandte Forschung, experimentelle Entwicklung und Technologietransfer für die Wirtschaft zu betreiben. Die Kombination von Domänen-Know-how und symbolischem Rechnen kristallisierte sich als Erfolgsfaktor heraus. Die Kompetenzen in den Bereichen Logistik-Informatik, Industrielle Softwareanwendungen, Medizin-Informatik und modernste Rechentechnologien werden weltweit nachgefragt. Namhafte Kunde sind unter anderem Airbus, DS Automotion, MIBA, Trumpf GmbH+ Co KG und WFL Millturn Technologies.

Die Kombination von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung sowie die verschränkte Arbeitsweise des RISC-Instituts und der RISC Software GmbH sind die wesentlichen Faktoren des langjährigen Erfolgs.

 

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at

Mann stehend hinter Pult, Roll-up im Hintergrund
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, © RISC Software GmbH/Bruno Lindorfer – Abdruck honorarfrei
Mann stehend hinter Pult, Mikrofon in der Hand, Roll-up und Powerpoint-Präsentation im Hintergrund
Geschäftsführer RISC Software GmbH Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen, © RISC Software GmbH/Stephan Leitner – Abdruck honorarfrei
4 Personen stehend auf Bühne
Nennung des RISC-Areals rund um das Schloss Hagenberg in „JKU Bruno Buchberger Campus“, Personen v.l.n.r.: Vizerektorin Dr.in Barbara Romauer, Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, Univ.-Prof. Bruno Buchberger, Dr. Christoph Leitl, © RISC Software GmbH/Karin Pargfrieder – Abdruck honorarfrei
8 Personen stehend in Saal, 1 Mann hält eine Auszeichnung in den Händen
v.l.n.r.: Univ.-Prof. Rudolf Ardelt (ehem. Rektor JKU), Mag. Kathrin Kühtreiber-Leitner, MBA (amtierende Bürgermeisterin Hagenberg), Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c.mult. Bruno Buchberger (Gründer RISC, RISC Software GmbH und Softwarepark Hagenberg), KommR Gabriele Lackner-Strauss (Landtagsabgeordnete), Rudolf Fischerlehner (ehem. Bürgermeister Hagenberg), Dr.in Barbara Romauer (Vizerektorin JKU), Univ.-Prof. Dr. Peter Paule (Institutsvorstand RISC), Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed (Vizerektor JKU), © RISC Software GmbH/Bruno Lindorfer – Abdruck honorarfrei

Internationale Hochschulen vernetzten sich in Hagenberg

14 Personen stehen vor Beamer-Leinwand und FH OÖ Campus Hagenberg Roll-up
Die DACHS-Teilnehmer mit dem Maskottchen. © FH OÖ

19.09.2017

Die Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien der FH OÖ in Hagenberg war im September Gastgeber des 9. internationalen DACHS-Symposiums zur Förderung der Zusammenarbeit von Hochschulen im IT-Bereich.

DACHS – der Name leitet sich von den Ländererkennungen der vier beteiligten Staaten Deutschland, Österreich, Schweiz und Slowenien ab – wurde 2009 von Vertretern der FH Deggendorf, der FH Oberösterreich, der Berner FH und der an der Universität Ljubljana angesiedelten slowenischen FH ins Leben gerufen.

„Diese Initiative ist eine großartige Möglichkeit für Erfahrungsaustausch und Kooperationen in den Bereichen Lehre und Forschung“, sagt Dr. Heinz Dobler, Leiter des Bachelor-Studiengangs Software Engineering in Hagenberg und einer der Gründerväter von DACHS.

In Hagenberg diskutierten die Tagungsteilnehmer innovative didaktische Ansätze für die IT-Ausbildung, insbesondere im Bereich der Programmierung. Zwei Beiträge behandelten neue Entwicklungen im Gesundheitswesen: Internet of Things in der Medizin und Patient Summary, die Zusammenfassung aller medizinischen Daten eines/r PatientIn. Die Herausforderung von berufsbegleitenden Studiengängen und deren bestmögliche Organisation waren weitere Themen, darüber hinaus wurden Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen ausgelotet.

Das 10. DACHS-Symposium wird nächsten Herbst in Ljubljana stattfinden.

www.fh-ooe.at


FH OÖ Campus Hagenberg - Vierzehntägiges Austauschprogramm mit drei Partnerhochschulen

13 Personen stehen vor dem Gebäude der FH OÖ Campus Hagenberg
Die studentischen TeilnehmerInnen der Japan-Österreich Projektwochen mit Leiterin Prof. Yuko Murayama von der Tsuda University (2.v.l., vorne) und Mag. Christina Huber-Beran (links außen, vorne) und Mag. Johanna Paar (2.v.l., hinten) vom International Office der FH OÖ Campus Hagenberg © FH OÖ

18.09.2017

ProfessorInnen und Studierende dreier Partnerhochschulen der FH Oberösterreich – der Tsuda University, der Shizuoka University und der Tokioter University of Electro-Communications – nehmen aktuell an den “Japan-Österreich Projektwochen” in Hagenberg teil.

Diesen Herbst findet bereits zum vierten Mal ein vierzehntägiges Austauschprogramm zwischen der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikationen und Medien und drei ihrer japanischen Partnerhochschulen statt.

Im Rahmen der „Japan-Österreich Projektwochen” sind von 4. bis 16. September sechs Studierende und zwei ProfessorInnen der Tsuda University, der Shizuoka University und der Tokioter University of Electro-Communications zu Gast am Campus Hagenberg.

Knowhow- und Kulturaustausch

Sie arbeiten gemeinsam mit drei Hagenberger Masterstudierenden an wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Informatik, die als krönender Abschluss präsentiert.

Auch wenn das gemeinsamen wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund der Projektwochen steht – für ein Kennenlernen der Kultur und Sehenswürdigkeiten Österreichs, vor allem des Mühlviertels und von Linz, ist ebenfalls Zeit vorgesehen. Unter anderem am Programm: ein Besuch in Freistadt, des Ars Electronica Festivals und in Salzburg.

Begeisterte TeilnehmerInnen

Die Gäste aus Japan zeigen sich von den Projektwochen auch heuer wieder begeistert. „Die Zusammenarbeit ist toll, ebenso wie die Umgebung hier. Ich freue mich auf noch mehr Sightseeing,“ so Yosuke Takahashi, Student an der Shizuoka University.

Kaho Matsumoto, Studentin an der Tsuda University, sagt: „Jeder hier ist sehr nett und unterstützt uns fachlich wie sprachlich – das ist für mich sehr motivierend. Das Kennenlernen Österreichs macht auch großen Spaß.“

„Es ist wirklich ein großes Vergnügen, jedes Jahr hierher zu kommen. Die Leute, die Umgebung, die herzliche Atmosphäre machen den Aufenthalt immer wieder zu einer großen Freude“, betont Professor Yuko Murayama von der Tsuda University, die bereits mehrmals in Hagenberg zu Gast war und das Austauschprogramm leitet.

Auch für die Studierenden der Fachhochschule seien die Projektwochen eine Bereicherung, bestätigt Mag. Christina Huber-Beran, Leiterin des International Office am Campus Hagenberg. „Ihnen bietet sich damit eine tolle Gelegenheit, Wissen auszutauschen, ihre Japanisch-Kenntnisse zu verbessern und neue Freundschaften zu schließen“, sagt Huber-Beran.

www.fh-ooe.at


NOW AVAILABLE IN ENGLISH! 4232 | The Softwarepark Hagenberg Magazine

3 englische Softwarepark Hagenberg Magazine liegend auf einem Tisch
© Softwarepark Hagenberg

11.09.2017

„4232“ – Das Softwarepark Hagenberg Magazin ist jetzt auch auf Englisch verfügbar! Das Jahresthema „Automotive Computing“ wird von IT-Experten aus verschiedenen Perspektiven erörtert.

Erfahren Sie mehr über die Mobilität der Zukunft, die Chancen, aber auch die Risiken, welche diese birgt. Befinden wir uns schon auf dem Highway to Hell? Wie sehen die Fahrassistenzsysteme der Zukunft aus? Und, benötigen wir gar neue Ausbildungsmöglichkeiten für diese IT-Entwicklungen?

Diesen und vielen weiteren interessante Fragen widmet sich das „4232 | The Softwarepark Hagenberg Magazine“ – komplett auf Englisch.

Blättern Sie gleich in unserer Onlineausgabe und erfahren Sie mehr!

Downloads

4232 | The Softwarepark Hagenberg Magazine


Limes Security zeigt Hackingmethoden in der Gebäudetechnik auf der Black Hat USA 2017

1 Person stehend vor Pult bei Vortrag
Geschäftsführer Thomas Brandstetter © Thomas Brandstetter

28.08.2017

Geschäftsführer Thomas Brandstetter trägt auf der größten Security-Konferenz in Las Vegas vor und agiert zusätzlich als „Evil Hacker“ bei einem Gastauftritt.

Vom 22. bis 27. Juli 2017 fand zum 20. Mal die weltweit führende Security-Konferenz Black Hat USA sowie im Anschluss die DEF-CON-Konferenz in Las Vegas statt. Bei diesem Informationssicherheitsevent wurden die mehr als 15.000 Besucher von renommierten Sicherheitsexperten mit den neuesten Informationen über Forschungsthemen, Entwicklungen und Trends zum Thema IT Security versorgt.

Nur die besten und anerkanntesten Security-Experten wurden ausgewählt, um auf der Black Hat USA 2017 einen Vortrag zu halten. Geschäftsführer Thomas Brandstetter erläuterte in seinem Vortrag „(In)security in building automation: How to create dark buildings with light speed” Sicherheitserkenntnisse und -probleme aus dem Bereich Gebäudeautomatisierung. Der Einsatz von Gebäudeautomation zielt darauf ab, Komfort und Energieeffizienz für seine Nutzer zu optimieren. Cyber Security wird aber oft vernachlässigt.

Sein Talk beschrieb prototypische Angriffsszenarien durch Gebäudeautomationssysteme, die man berücksichtigen sollte und wie auch ohne Exploits eine Reihe von Protokollfunktionen in gängigen Gebäudeautomationsprotokollen wie BACnet / IP und KNXnet / IP einen böswilligen Gegner für die Szenarien unterstützen können. Im Vergleich zu vorangegangenen Vorträgen im deutschsprachigen Raum wurde der Vortrag deutlich technischer angelegt, insbesondere jener Teil in dem protokollspezifische Funktionen für Angriffe vorgestellt wurden.

Der Vortrag wurde hervorragend bewertet und nach dem Vortrag entstand noch eine rege Diskussion mit den Teilnehmern über mögliche Implikationen und Behebungsmöglichkeiten.

Der österreichische Aussenwirtschaftsdelegierte der WKO, Dr. Rudolf Thaler aus Los Angeles nutzte die Chance, um die Black Hat und den Limes Security Vortrag zu besuchen.

Am zweiten Tag der Black Hat USA musste Brandstetter nochmals auf die Bühne. Er unterstütze als „Evil Hacker“ die ukrainische Sicherheitsforscherin Marina Krotofil bei Ihrer Präsentation „Evil bubbles or how to deliver attack payload via the physics of the process“, in welcher es um die absichtliche Zerstörung von industriellen Anlagenelementen durch Softwaremanipulationen ging. In der Rolle als „Angreifer“ manipulierte er gezielt die Positionen von Ventilen in einem Pumpsystem manipulierte, um damit einen Hohlraumsog („cavitation“) in der Anlage zu erzeugen. Dadurch bildeten sich Blasen, die mechanische Elemente, zum Beispiel die Pumpe des Systems, über den Normalbetrieb hinaus deutlich überbeanspruchten und damit längerfristig zu einem Defekt führten.

Damit demonstrierte Limes Security einmal mehr seine exzellente Security-Fachexpertise zum Thema Industrial Security unter international führenden Security-Experten der Blackhat-Konferenz.

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Limes Security GmbH
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A-4232 Hagenberg
T: +43 720 510251
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Exklusive Einblicke und ein Wiedersehen bei Microsoft in den USA

3 Personen stehend vor Haus mit Glasfront, hinter einer Skulptur Microsoft Logo
v.l. Stefan Wagner, Johann Heinzelreiter und Werner Kurschl © FH OÖ

28.08.2017

FH OÖ Campus Hagenberg | Die Hagenberger Professoren Werner Kurschl, Johann Heinzelreiter und Stefan Wagner waren zum Executive Briefing nach Redmond eingeladen. Damit gab es nicht nur neue Einblicke in IT-Trends und -Entwicklungen sondern auch ein Wiedersehen mit drei Hagenberg Absolventen, die dort arbeiten.

Von Microsoft Österreich gab es für die Hagenberger Professoren Werner Kurschl, Johann Heinzelreiter und Stefan Wagener eine exklusive Einladung - zum Executive Briefing in Redmond in den USA. Dieses war speziell auf Universitäten und Fachhochschulen mit einem IT-Schwerpunkt ausgelegt, mit dabei war somit neben unserer Fachhochschule z. B. auch die TU Wien und Fachhochschule St. Pölten.

Den Teilnehmern des Briefings boten sich spannende neue Einblicke in die Bereichen wie Big Data, Windows Azure, IoT, HoloLens, Cognitive Services, Security Engineering und Retail der Zukunft. Unsere Professoren hatten zudem die Chance mit Anthony Salcito (VP Worldwide Education) zu sprechen, der sie u.a. über die umfangreichen Aktivitäten von Microsoft mit Lehrenden und SchülerInnen und Studierenden informierte.

Und das war noch nicht alles! Am Programm stand auch ein Treffen mit drei unserer Absolventen, die in Redmond für Microsoft arbeiten: Daniel Hartl (Software Engineering), Simon Diesenreiter (Software Engineering) und Christoph Purrer (Mobile Computing).

www.fh-ooe.at


SCCH zieht zwei Forschungsprojekte an Land

1 Person stehend vor Pult
Dr. Bernhard Freudenthaler, Executive Head von Data Analysis Systems, ist für die beiden genehmigten Projekte verantwortlich. © SCCH

09.08.2017

Um dem Digitalen Wandel in OÖ weiteren Schwung und Auftrieb zu verleihen, fördert das Land OÖ 14 innovative Forschungsprojekte im Bereich der Digitalisierung mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt 5,68 Mio. Euro. Das Software Competence Center Hagenberg ist bei zwei Projekten beteiligt.

Die Digitale Transformation aktiv gestalten

„Der Digitale Wandel bringt enorme Chancen für den Wirtschafts- und Innovationsstandort OÖ. Die Digitale Transformation ist für Unternehmen eine Reise und nicht alle Betriebe starten von der gleichen Ausgangssituation. Einerseits finden sich viele Unternehmen mit stark ausgeprägtem Automatisierungsgrad und einer soliden Digitalisierungsstrategie bzw. Roadmap. Andererseits stehen viele Unternehmen noch ganz am Anfang ihrer Digitalisierungsbestrebungen. Um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen, wurden in der Ausschreibung gezielt zwei Schwerpunkte gesetzt“, erläutert Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Strugl.

SCCH Forschungsprojekte

Projekt PV-go-Smart Datennutzung in PV-Netzwerken (Digi Value)
Hier geht es um Smarte Analysen & Prognosen und sowie deren Einsatzszenarien und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen.
Projektpartner: Software Competence Center Hagenberg GmbH, FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, Blue Sky Wetteranalysen Traunmüller und Reingruber OG, Energie AG, Oberösterreich Trading GmbH, Fronius International GmbH, Verein Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

Projekt AutoDetect (Digi Value)
Hier geht es um die automatisierte Fehlerdetektion, -diagnose und -vorhersage durch robuste Lernalgorithmen.
Projektpartner: Software Competence Center, Hagenberg GmbH, ISW Industrie Software GmbH

Zwei Schwerpunkte bei der Ausschreibung

(1) ‚DigiFIT‘soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung und einen raschen Anschluss im Digitalen Wandel erleichtern.

(2)‚DigiVALUE‘soll Unternehmen mit fortgeschrittenem Automatisierungsgrad eine bessere und wertschöpfende Nutzung ihrer Daten erlauben.

An allen Projekten sind jeweils Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Darunter sind wesentliche Key-Player des OÖ Innovationssystems vertreten – wie die FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, die Johannes Kepler Universität Linz sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die RISC Software GmbH, die Software Competence Center Hagenberg GmbH und die Research Center for Non Destructive Testing GmbH, die zu den Forschungsbeteiligungen der Upper Austrian Research GmbH, der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, zählen.

Die gesamte Presseaussendung finden Sie hier.

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Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Mag. Martina Höller
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Forschungslandesrat besuchte SCCH

Gruppenfoto, 4 Personen stehend vor Banner
v.l.n.r.: Dr. O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. A Min Tjoa, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA, DI Dr. Klaus Pirklbauer, DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA © Land OÖ/ Heinz Kraml

09.08.2017

Am Dienstag, 27. Juni 2017 war der LH-Stv. Dr. Strugl zu Gast beim   Software Competence Center Hagenberg. Dabei konnte er sich einen Einblick in zukunftsweisende F&E-Projekte verschaffen, an denen am SCCH gearbeitet wird.

„IT ist eine Schlüsseltechnologie im Digitalen Wandel. Der intensive Ausbau der Innovationskompetenz im Bereich IT ist für das Land OÖ von enormer Bedeutung und ausschlaggebend für künftiges Wirtschaftswachstum“, sagt LH-Stv. Dr. Strugl.

„Als Forschungs-, Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort trägt der Softwarepark Hagenberg wesentlich zu der hohen Innovationskraft Oberösterreichs im Bereich IT bei“, betont LH-Stv. Dr. Strugl. Davon konnte sich der Forschungslandesrat bei seiner Besuchstour durch die oberösterreichische Forschungslandschaft, koordiniert durch die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, überzeugen.

Vorausschauende Instandhaltung am SCCH

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) betreibt Forschung und Innovation im Software Engineering und Data Science. Diese Kombination reflektiert genau die Anforderungen von Industrie 4.0 und der Digitalisierung. Hauptanwendungsgebiete sind die industrielle Produktion, sowie die Herstellung von Maschinen und Anlagen. Seit der Gründung des SCCH im Jahr 1999 setzt das COMET K1-Kompetenzzentrum auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Softwarepark Hagenberg. Die enge Kooperation mit zahlreichen namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie macht das SCCH zu einem Paradebeispiel für eine gut funktionierende Ausrichtung entlang der ‚Innovation Chain‘ Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Das SCCH beschäftigt sich unter anderem intensiv mit dem Thema ‚Smart Maintenance‘. Die vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance) von Produktionsanlagen ist ein wesentlicher Werttreiber in der Industrie und ein elementarer Baustein in Industrie 4.0-Produktionsumgebung. Allgemein gilt es dabei die Kosten für Wartungsprozesse zu senken, Produktionsausfälle vollständig zu vermeiden und die Effizienz maßgeblich zu erhöhen. Dabei kommen Methoden aus Data Mining und Machine Learning zum Einsatz. Projektpartner sind renommierte Industriebetriebe wie BMW Motoren und BRP-Rotax sowie die Firma Messfeld und die Montanuniversität Leoben.

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Mobile App der RISC Software GmbH schärft den medizinischen Blick auf Sehstörungen

Kind mit Tablet verwendet die AmblyoCare App
Screenshot von AmblyoCare © RISC Software GmbH

20.07.2017

Sehen ist einer unserer wichtigsten Sinne, Beeinträchtigungen sind häufig sehr belastend und insbesondere im Berufsleben stark ein-schränkend. Sehfrühförderung ist meist der erste und wichtigste Schritt zur Behebung von Sehschwächen. Software-Lösungen halten nun in diesen Bereich Einzug: so etwa die mobile App AmblyoCare der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg.

Seit mehr als einem Jahrzehnt behandelt die Abteilung Medizin-Informatik der RISC Software GmbH erfolgreich Problemstellungen der Medizin. Ein Schwerpunkt der RISC Software Medizin-Informatik: Simulations- und Trainingssysteme für Mediziner wie das Projekt „Virtual Aneurysm“. Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld der Forschungsabteilung ist die direkte Verwendbarkeit von Forschungsergebnissen für Mediziner. Eines der erfolgreichsten Projekte hier ist SEE-KID / CEVD, im Zuge dessen die App AmblyoCare entwickelt wurde. Wie schon bei „Virtual Aneurysm“ war auch hier die enge Kooperation von Forschung und medizinischer Praxis für eine erfolgreiche, praxistaugliche Realisierung entscheidend.

Für wen wurde AmblyoCare konzipiert?

Die mit Förderungen des Landes Oberösterreich, dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz und dem AKH Linz realisierte innovative Anwendung richtet sich an FachärztInnen, OrthoptistInnen, FrühförderInnen, KinderärztInnen und die Betroffenen selbst. Sie alle, Letztere nur unter ärztlicher Anleitung, können mithilfe von AmblyoCare eine sogenannte Amblyopie feststellen und behandeln. Schwachsichtigkeit macht sich in den ersten Lebensjahren häufig durch hohe Fehlsichtigkeit, Schielen oder bestimmte Erkrankungen bemerkbar und kann – früh erkannt – gut behandelt werden.

Wo setzt AmblyoCare an?

AmblyoCare bietet eine Vielzahl an individuell anpassbaren Stimulationsmethoden von der visuellen Aufmerksamkeitsprüfung über die Drehscheibe mit Streifenmuster (exzentrische Fixation) bis hin zur Visusprüfung mit Optotypen wie zum Beispiel Snellen-Haken oder Landoltring. Mit dem integrierten Trainingsprogramm wird das Restsehvermögen trainiert, die regelmäßige Therapie führt schließlich zum Erfolg. AmblyoCare kann von heranwachsenden sowie erwachsenen Patienten mit starken Einschränkungen des Sehvermögens benutzt werden, der Therapieerfolg ist jedoch bei jungen Patienten erheblich höher.

AmblyoCare ist ein im österreichischen Register für Medizinprodukte eingetragenes, aktives Medizinprodukt der Klasse I, das zur vorübergehenden Anwendung am Patienten bestimmt ist. Eine Anwendung von AmblyoCare ohne ärztliche Betreuung oder eine nicht dem ärztlichen Rat entsprechende Anwendung ist untersagt. Die Softwarelösung der RISC Software GmbH ist für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Android und iOS) verfügbar. Zukünftig wird es auch noch eine eigenständige Version von AmblyoCare für den Einsatz in der Heimanwendung geben, um den Umgang mit dem Softwaresystem für Patienten stark zu vereinfachen und dadurch den Therapieaspekt der Anwendung weiter zu forcieren.

Technische Details:

  • Neueste Version: 4.1
  • Windows 7, Android 4.0 bzw. iOS 7 oder neuer, kompatibel mit iPad
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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RISC Software GmbH
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at


IT-ExpertInnen erörterten im Softwarepark Hagenberg das Thema „Data Analysis“ im Bereich Automotive Computing

Veranstaltungssaal mit 60 TeilnehmerInnen sitzend
Rund 60 BranchenexpertInnen nahmen an der 2. Veranstaltung "Automotive Computing" im Softwarepark Hagenberg teil. © SWPH

26.06.2017

Die 2. Veranstaltung der Eventreihe für IT-ExpertInnen im Softwarepark Hagenberg zum Thema „Automotive Computing“ war ein voller Erfolg! Am vergangenen Donnerstag, 22. Juni 2017, nahmen rund 60 BranchenexpertInnen die Gelegenheit wahr und widmeten sich der Frage: „Welche Chancen bietet Datenanalyse im Automotive Bereich?" In einer spannenden Keynote, interessanten Vorträgen und beim anschließenden Austausch war es den ExpertInnen möglich, sich intensiv mit dem Thema Data Analysis zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

JKU Vizerektor Univ.-Prof. DI Dr. Alexander Egyed, MSc begrüßte am 22. Juni 2017 die TeilnehmerInnen zur 2. Veranstaltung der Eventreihe „Automotive Computing“ zum Thema „Data Analysis“.

Im Zuge dieser Veranstaltungsreihe bietet der Softwarepark IT-ExpertInnen die Möglichkeit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und die Weiterentwicklung auf fachlicher Ebene zu diskutieren.

Daten, Daten, Daten – Neue Herausforderungen im Automotive-Sektor
Durch den tollen Abend wurden die TeilnehmerInnen der 2. Veranstaltung von Moderator DI (FH) Thomas Kern (FH OÖ, Leiter Research Center Campus Hagenberg) geleitet.  In der Keynote von Dr. Johann Prenninger (BMW AG, München, Head of Analytics) wurde den TeilnehmerInnen im Vortrag „The Connected Car – Concepts – Features – Trends – Challenges“ das Smart Car präsentiert. Maik Hering (STIWA Group, Produktmanagement Manufacturing Software) erörterte in einem unterhaltsamen Vortrag „Den Wert von Information in der automatisierten Automotive-Produktion“ und welche wichtige Rolle Katzen für StudentInnen haben können. Dr. Thomas Natschläger (Software Competence Center Hagenberg GmbH – SCCH, Scientific Head Data Analysis Systems) hielt einen interessanten Vortrag über „Automotive Data Analytics: Von der Produktionsoptimierung zum autonomen Fahren“. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion u.a. mit DI (FH) Herbert Kiesenhofer (STIWA Group) wurde das Thema aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet, sowie die gegenwärtige Herausforderung dargestellt und resultierende Chancen mit dem ExpertInnen-Publikum angeregt diskutiert.

„Automotive Security“ im Herbst – gleich anmelden!
Die 2. Veranstaltung der IT-ExpertInnenreihe für „Automotive Computing“ im Softwarepark Hagenberg, FH OÖ Campus Hagenberg war sehr gelungen. Seien Sie gespannt auf den 3. Termin am 14. November 2017 zum Thema „Automotive Security“ und melden Sie sich bereits jetzt unter office@softwarepark-hagenberg.com an.


Sonnleitner & COUNT IT – optimierte Prozesse & eine Zusammenarbeit, die keine Grenzen kennt

Potraitfoto von einem Mann, darunter ein Logo-Schriftzug
DI (FH) Georg Horninger, IT-Leitung Sonnleitner GmbH & Co KG, © Sonnleitner GmbH/Count IT Group

12.06.2017

Mit dem Wunsch seine Kernprozesse digital zu optimieren, kam Sonnleitner auf die COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg zu. Eine Zusammenarbeit, die über die Grenzen bis nach Frankreich führte.

„Die Zusammenarbeit mit dem Team von COUNT IT funktionierte absolut perfekt. Wir konnten trotz hohem Zeitdruck in der Entwicklung alle Vorgaben zeitgerecht erfüllen. Hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft zeichneten das Entwicklerteam aus. Wir freuen uns auf eine weitere tolle Zusammenarbeit.“ DI (FH) Georg Horninger, IT-Leitung Sonnleitner GmbH & Co KG.

Die Sonnleitner GmbH & Co KG ist ein seit 1966 bestehender Familienbetrieb und wird in 2. Generation von den Brüdern Sonnleitner geführt. Hauptsächlich als Autohändler der Marke Renault tätig, vertreibt das Unternehmen mit 13 Niederlassungen und 30 Subhändlern auch die Marken Dacia und Nissan. Mit dem Wunsch seine Kernprozesse digital zu optimieren, kam Sonnleitner auf die COUNT IT Group zu. Eine Zusammenarbeit, die über die Grenzen bis nach Frankreich führte.

Dealer-Management-System mit .NET Individualsoftware

Die Ausgangssituation bei Sonnleitner war ein veraltetes Softwaresystem ohne Weiterentwicklungspotentiale. Aus diesem Grund begann das Unternehmen eigenständig mit der Entwicklung eines individuellen Produkts. Im Sommer 2015 wurde die COUNT IT als professioneller Dienstleistungspartner mit ins Boot geholt. Nach Analyse der bisher entwickelten Software entschied man sich gemeinsam dazu, das System neu aufzusetzen. Die gewünschte Lösung: ein umfassendes Dealer-Management-System das alle Kernprozesse von Sonnleitner – Fahrzeughandel (Neu- und Gebrauchtwagen), Werkstätten Management (After-Sales) und Teilehandel/ Teilegroßhandel – in einem Gesamtprodukt abbilden konnte. Für eine Individualsoftware auf Basis modernster .NET Technologie entschied man sich, da diese, im Vergleich zu Standardprogrammen, individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden kann. Die COUNT IT begann im Oktober 2015 mit der Umsetzung des neuen Dealer-Management-Systems. Die Verwendung agiler Entwicklungsmethoden und die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sonnleitner waren dabei wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projekt, welches in weiterer Folge über ein eigenes Unternehmen, die Firma MW-IT Products (ein Unternehmen der Sonnleitner Gruppe) abgewickelt wurde.

Herausforderung: Renault Zertifizierung über die Grenzen hinaus

Ein entscheidendes Thema im Projekt mit der Firma MW-IT Products war die Zertifizierung durch den Hersteller. Renault Händler sind verpflichtet, verwendete Softwareprodukte direkt vom Hersteller zertifizieren zu lassen. Dieser Zertifizierungsprozess erfolgte in zwei Schritten: Im ersten Schritt musste die prinzipielle Freigabe von Renault Frankreich eingeholt werden. Hierbei wurde im Detail analysiert, ob die individuell entwickelte Softwarelösung den Vorstellungen und Ansprüchen der internationalen Automarke entsprach. MW-IT Products und die COUNT IT konnten mit Ihrem Produkt überzeugen und erhielten grünes Licht aus Frankreich. Im zweiten Schritt musste die länderspezifische Freigabe von Renault Österreich eingeholt werden. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf Prozesse und Schnittstellen gelegt. Auch hier konnten sich die beiden Auftragspartner über eine Freigabe freuen. Die zertifizierte Software in Version 1.0 wurde somit am 22. Februar 2017 in Betrieb genommen.

Eine Zusammenarbeit mit Potential – Ziele & next Steps

Nach dem erfolgreichen Go-Live im Februar wird in weiterer Folge die sukzessive Umstellung der 13 Niederlassungen von Sonnleitner durchgeführt. Ziel ist die Umstellung aller Niederlassungen mit Ende des laufenden Geschäftsjahres im September 2017. Auch von Subhändlern gibt es bereits die ersten Bestellungen. Mit Hilfe von direkten User-Feedbacks arbeitet die COUNT IT Group kontinuierlich an der Verbesserung des Produkts. Die Entwicklung der Individualsoftware, durch die der Autohändler eine wesentliche Vereinfachung seiner Unternehmensprozesse erreichen konnte, hat sich bereits auf dem Markt herumgesprochen und erfreut sich großer Resonanz. Aus diesem Grund plant man nach Abschluss der Umstellung aller Subhändler und Niederlassungen von Sonnleitner eine langjährige Zusammenarbeit und einen erweiterten Vertrieb dieser innovativen Softwarelösung. Auch eine Expansion nach Deutschland und die Zusammenarbeit mit externen Händlern ist angedacht.

Verwendete Technologien bei diesem Projekt:

  • .NET-Framework 4.6
  • ASP.NET WebApi2
  • WPF
  • Telerik Reporting Engine
  • EntityFramework 6
  • MS SQL Server 2014
  • ElasticSearch 5

 

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COUNT IT Group
Mag. Manuela Kirschner
Marketing & Kommunikation
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4232 Hagenberg
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RISC Software setzt Digitalisierungsprojekt für die Miba um

Miba Application Engineering Tool
Miba Application Engineering Tool © RISC Software GmbH, Abdruck honorarfrei

22.05.2017

Roitham/Hagenberg. Software-Experten aus der Abteilung Industrial Software Applications entwickelten gemeinsam mit der Miba-Forschungsabteilung eine Software zum effizienten Entwurf von Reibsystemen. Der Prozess wurde in der Software digital abgebildet und unterstützt die Mitarbeiter in den weltweiten Niederlassungen.

Digitalisierung verändert die Welt die wir kennen

Digitalisierung durchdringt immer mehr Lebens- und Unternehmensbereiche. Für die Industrie bietet sie die Möglichkeit Produkte besser auf individuelle Kundenanforderungen abzustimmen und effizienter zu produzieren. Digitalisierung ist damit nicht nur als Herausforderung, sondern vor allem als Chance zu betrachten.

Für die Miba, als strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie und Technologieführer im Bereich von Reibsystemen, ist die Digitalisierung ein zentrales Thema. Gemeinsam mit der RISC Software wurde ein Werkzeug zur systemgestützten Entwicklung von Reibsystemen realisiert und damit nicht nur die Effizienz, sondern auch die Standardisierung und Transparenz des Designprozesses wesentlich verbessert. Das in Form von Software gesicherte Know-how steht nun allen Mitarbeitern weltweit zur Verfügung und verschafft diesen den Freiraum sich auf die wirklich anspruchsvollen und wertschöpfenden Tätigkeiten zu konzentrieren und folglich neue Produkte schneller auf den Markt bringen zu können.

Langfristige Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Die RISC Software unterstützt die Miba bereits seit Anfang 2014 bei der agilen Umsetzung des Projekts. Im Zuge eines Vorprojekts wurde das von der Miba vorab bereits detailliert ausgearbeitete Konzept gemeinsam verfeinert und ein erster Prototyp realisiert. Anfang 2015 wurde mit der konkreten Umsetzung begonnen und aufgrund der engen und intensiven Zusammenarbeit konnte Anfang 2016 bereits die erste Ausbaustufe der Software innerhalb des Miba Konzerns erfolgreich ausgerollt werden. Die Software ist seither in weltweit allen Niederlassungen der Reibbelagsunternehmensgruppe der Miba erfolgreich im Einsatz.

Mit dem Application Engineering Tool können die Miba-Anwendungstechniker nun die Anforderungen und das Design des geplanten tribologischen Systems (Bremsen und Kupplungen) gemeinsam mit dem Kunden definieren, analysieren und bewerten. Die Analyse und Bewertung basiert auf einem leistungsfähigen und flexiblen Berechnungskern mit dem die charakteristischen Systemparameter ermittelt und für den Anwender in Form von aussagekräftigen Visualisierungen (Diagramme, Plots usw.) aufbereitet werden. Die Unterstützung des Anwenders geht mittlerweile so weit, dass unter Berücksichtigung der eingegebenen Parameter konkrete Belagstechnologien und Beläge vorgeschlagen werden.

Im nächsten Schritt ist die Realisierung eines weiteren Moduls zur Kostenberechnung geplant. Die notwendigen Vorarbeiten wurden bereits weitgehend abgeschlossen und einem Start steht damit nichts mehr im Weg. Die Entwicklung der entsprechenden ersten Ausbaustufe soll bereits Ende des Jahres abgeschlossen sein und ausgerollt werden.

Firmeninfo RISC Software GmbH

Seit der Gründung im Jahr 1992 durch Prof. Bruno Buchberger forscht und entwickelt die RISC Software GmbH für die Wirtschaft. Dabei werden in einzigartiger Weise die Kernkompetenzen Symbolisches Rechnen, Mathematik und Informatik im Rahmen der Kompetenzbereiche Logistik-Informatik, Industrielle Softwareanwendungen, Medizin-Informatik und modernste Rechentechnologien zur Entwicklung praxisgerechter Softwarelösungen eingesetzt. Das Unternehmen steht zu 80% im Eigentum der Johannes Kepler Universität Linz sowie zu 20% im Eigentum der Upper Austrian Research GmbH – der Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich. Mehr Informationen unter www.risc-software.at.

Firmeninfo MIBA Frictec

Die Miba Gruppe

Die Miba AG zählt zu Österreichs führenden Industrie- und Technologieunternehmen. 1927 in Laakirchen (OÖ) gegründet, entwickelt und produziert die High-Tech-Gruppe heute an 22 Standorten in Europa, Asien und Amerika Komponenten für mehr Energieeffizienz, mehr Umweltfreundlichkeit, mehr Präzision und höhere Leistungen. Miba Produkte sind in PKW, LKW, Baumaschinen, Zügen, Schiffen, Flugzeugen und Kraftwerksanlagen der weltweit jeweils führenden Hersteller zu finden. Spezialisiert ist die Technologiegruppe auf Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge und Beschichtungen. Weiters entwickelt und fertigt die Miba passive elektronische Bauelemente wie Widerstände und Entwärmungssysteme. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen Sondermaschinen zur präzisen mechanischen Bearbeitung von Großbauteilen. Die Miba Gruppe beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 betrug 752 Millionen Euro.

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RISC Software GmbH
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ventopay stattet Julius Blum mit dem Kassen- und Bezahlsystem mocca® aus

Ansicht Firmengebäude Blum
mocca® statt Quick bei Julius Blum © Julius Blum GmbH

12.05.2017

Die Julius Blum GmbH beauftragte ventopay aus dem Softwarepark Hagenberg mit der Umstellung auf das bargeldlose Kassen- und Bezahlsystem mocca® an den insgesamt sieben Werken in Österreich. In den Betriebskantinen der sieben Standorte nahm ventopay insgesamt 23 stationäre sowie neun mobile mocca.touch Kassensysteme in Betrieb.

mocca® statt Quick bei Julius Blum

Julius Blum setzt bei der Verpflegung seiner Mitarbeiter unter anderem auf Getränke- und Warenautomaten. Knapp 180 Automaten wurden mit den mocca.vend Modulen von ventopay ausgestattet und ersetzten das auslaufende Bezahlsystem Quick. Diese Automatenmodule bestechen durch automatische Konfiguration und einfache Bedienung. Zudem erlauben der modulare Aufbau und die kompakten Abmessungen den Einbau in jeden Automaten.

Zur Bezahlung wurden die bereits bestehenden und NFC-tauglichen Mitarbeiterkarten in das mocca® Gesamtsystem integriert. Zum Aufladen dieser Karten stehen den Beschäftigten über 20 mocca.value Aufwerter zur Verfügung. Gleichzeitig können an diesen Automaten die getätigten Einkäufe eingesehen und Kassenbelege bei Bedarf ausgedruckt werden.

Die Verwaltung und Steuerung aller Cash Points erfolgt zentral über die Management Software mocca.admin. Umsatz- und Bewegungsdaten können damit in Echtzeit für alle Standorte ausgewertet und durch automatisierte Berichte zur Verfügung gestellt werden.

Julius Blum GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das auf die Herstellung von Möbelfunktionsbeschlägen spezialisiert ist. Die Hauptproduktgruppen sind Klappen-, Scharnier- und Auszugsysteme für Möbel – speziell Küchen.

Kontakt

ventopay gmbh
Marina Undesser, BA
Softwarepark 37
A-4232 Hagenberg
T: +43 7236 3351 4309
F: +43 7236 3351 4349
www.ventopay.com


Software Research Day 2017 der SCCH - Software im Bereich Industrie 4.0

5 Personen stehend und in die Kamera schauend
Beim Software Research Day trafen sich Politik, Forschung und Wirtschaft CSO SCCH Prof. Dr. A Min Tjoa, LH Stv. Dr. Michael Strugl, Xephor Solutions-CEO Isabel, Kunst, CEO SCCH Dr. Klaus Pirklbauer und Geschäftsführer von TRUMPF Austria, Dr. Armin Rau. © SCCH, Verena Haunschmid

10.05.2017

 In der „Smart Factory“ der Zukunft agieren und kommunizieren ganze Fertigungsanlagen, unterschiedliche Bauteile und sogar fertige Produkte autonom miteinander. Die intelligente Fabrik passt sich automatisch an unterschiedliche Situationen sowie Gegebenheiten an. Das ermöglicht die flexible und zudem höchst wirtschaftliche Produktion von hochindividualisierten Produkten in geringen Stückzahlen. Kunden und Lieferanten sind direkt in die gesamte Wertschöpfungskette eingebunden. In diesem Szenario ist die Vernetzung von Daten das große Thema und Software spielt dabei eine – wenn nicht sogar die wichtigste – Hauptrolle. Das machte der Software Research Day 2017 der Software Competence Center Hagenberg GmbH am 9. Mai 2017 deutlich.

IT ist eine Schlüsseltechnologie im Digitalen Wandel

„Industrie 4.0 & Digitalisierung sind zentrale Schwerpunkte für den Wirtschaftsstandort OÖ und IT ist unbestritten eine Schlüsseltechnologie im digitalen Wandel. Zwischen 2008 und 2013 ist die Wertschöpfung im Bereich Information & Kommunikation in Oberösterreich jährlich durchschnittlich um 7,3 % gewachsen – fast dreimal so stark wie in Gesamt-Österreich. Auch die Zahl der Beschäftigten ist von 2011 bis 2013 um 7,8 % angestiegen“, unterstrich Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl in seinen Begrüßungsworten zur Veranstaltung in der Wirtschaftskammer OÖ. „Die Maßnahmen im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ sollen den fokussierten Ausbau der Innovationskompetenz massiv beschleunigen und den künftigen Bedarf an Fachkräften decken“, erklärte LH-Stv. Strugl.

Daten als Grundlage der Wertschöpfung

„Software ist heutzutage aus keinem Bereich des täglichen Lebens wegzudenken. Das trifft nicht nur auf den privaten Bereich zu. Insbesondere in der industriellen Produktion geht heutzutage nichts mehr ohne Software – sie ist der entscheidende Faktor für mehr Flexibilität und Individualität in der Fertigung“ sagt Dr. Klaus Pirklbauer, kaufmännischer  Leiter des SCCH. „Es geht dabei aber nicht nur um die Algorithmen, die Programme und die Interaktion der Menschen mit der Software, sondern die Daten gewinnen in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung. Sie sind die Grundlage zur Gewinnung von entscheidungsrelevanten Informationen, aus denen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Die Produktion, die sich selbst anpassen kann, die Fehler vor ihrem Auftreten erkennt und Wartungsarbeiten zum richtigen Zeitpunkt initiiert, ist keine heute Zukunftsvision mehr, sondern bereits Realität. Wie die Initiativen rund um die Themen Industrie 4.0, Digitalisierung und Datenanalyse zeigen, stecken wir mitten in einer großen Veränderung. SCCH forscht und arbeitet schon seit vielen Jahren in den software- und datenorientierten Aspekten dieser zukunftsträchtigen Lösungen. Die erzielten Forschungsergebnisse tragen wesentlich dazu bei, den Forschungs- und Wirtschaftsstandort OÖ zu stärken“, führt Pirklbauer weiter aus. Prof. Dr. A Min Tjoa, wissenschaftlicher Leiter des SCCH betonte die Bedeutung der COMET-Zentren: „COMET-Zentren, wie das SCCH, stehen für Exzellenz. Sie werden von einer internationalen Jury evaluiert und so kann hochwertige Forschung für die Wirtschaft garantiert werden."

SCCH setzt gezielte Schwerpunkte

Das Forschungsunternehmen SCCH (Software Competence Center Hagenberg GmbH) setzt neben Software Science insbesondere Schwerpunkte auf die Themen Smart Data Analyticssowie Deep Learning.

Smart Data Analytics: Durch die entsprechende Verknüpfung und Analyse von großen Datenmengen können aussagekräftige Entscheidungsgrundlagen gewonnen werden und den Fachkräften konkrete Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt werden. Das ermöglicht Prognose-Modelle zu erstellen, die eine Frühwarnung vor Maschinen-Schäden sowie Stillständen von Produktionsanlagen liefern. Das Anwendungsspektrum von Smart Data Analytics reicht von der Prozessindustrie sowie Produktion, über das Energiemanagement bis hin zur Herstellung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen.

Deep Learning: Deep Learning-Modelle sind Weiterentwicklungen der künstlichen neuronalen Netze aus den 80er/90er Jahren, die in der industriellen Produktion zum Einsatz kommen. Sie sind damit ein wesentlicher Technologieansatz in Richtung künstliche Intelligenz. Die Anwendungsbereiche sind enorm vielfältig (z.B. Autonomes Fahren, medizinische Diagnose, Monitoring von komplexen Abläufen wie z.B. Verkehr, Security, Industrie und im Software Engineering). Am SCCH kommt Deep Learning vor allem bei Anwendungen der Computer Vision, bei der Analyse von zeitlich-räumlichen Daten bzw. bei der Übertragung von Vorhersagemodellen zum Einsatz.

Bei der Veranstaltung berichten die Experten von SCCH über die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung sowie über die vielfältigen Einsatzbereiche dieser Methoden und veranschaulichten dies mit unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis.

TRUMPF digitalisiert seine Werke weltweit

Beispiele aus der Praxis eines Industriebetriebes liefert auch der Maschinenbauer TRUMPF. Beim Thema Industrie 4.0 will der Maschinenbauer die Nase vorne haben. „Unser Ziel ist, dass in fünf Jahren unsere industrielle Fertigung komplett digitalisiert ist“, sagt DI Armin Rau, der Geschäftsführer von TRUMPF Maschinen Austria. TRUMPF ist im Umfeld von Industrie 4.0 Anbieter als auch Anwender. Software-basierte Produkte müssen im digitalen Kontext noch stärker automatisiert werden und Maschinen müssen die Fähigkeit besitzen, Daten in die Cloud zu kommunizieren, um zusätzlich digitale Dienste anzubieten. Zusätzliche Apps automatisieren die gesamte Wertschöpfungskette vom Angebot über die Fertigung bis hin zur Lieferung und Rechnungsstellung. Anbieter von zusätzlichen Dienstleistungen und Produkten können einfach in die offene Cloud Plattform integriert werden.

Digitalisierung auch Thema für Start-ups

Dass Industrie 4.0 nicht nur ein Thema für große Produktionsbetriebe ist, zeigte die sogenannte ‚Ideengreislerei‘ – ein Forum im Rahmen der Veranstaltung, bei dem sich unterschiedliche Start-ups mit ihren Lösungen präsentierten. Sichtbar wird dabei, dass Digitalisierung neue Geschäftsmodelle hervorbringt. Zum Beispiel das Linzer Unternehmen My ESEL fertigt maßgeschneiderte und individuell designte Fahrräder in industrieller Massenproduktion zu günstigen Endkundenpreisen. Im Produktionsverfahren kommt biometrische Software zum Einsatz, welche die Rahmengeometrie berechnet und automatisch die Produktionsdaten erstellt. Innovative Start-ups gestalten auch die Zukunft von Künstlicher Intelligenz mit. Zum Beispiel bietet das Unternehmen Xephor Solutions IT-Lösungen basierend auf Artificial General Intelligence. Durch diese moderne Technologie sollen lernende bzw. denkende Maschinen komplexe Aufgaben übernehmen können, bei denen Erfahrung, Kreativität und neue Ideen gefordert sind. (Liste der Start-ups im Rahmen der Ideengreislerei)

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COUNT IT Business.Brunch - ein voller Erfolg zum Thema "Cloud-Lösungen für Unternehmen"

Gruppenfoto mit 6 Personen, stehend, in die Kamera schauend
v.l.n.r.: Peter Berner, Verena Langthallner, Prof. (FH) Robert Matzinger, Roman Schacherl, Manuela Kirschner, Daniel Braden © COUNT IT Group

10.05.2017

"IT MUST BE CLOUD" - zu diesem Thema fand am 9. Mai 2017 in der voestalpine Stahlwelt der COUNT IT Business.Brunch statt. Bei spannenden Vorträgen von Experten und leckerem Frühstück drehte sich alles um das brandaktuelle Thema CLOUD Lösungen.

Die COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg hatte einiges zu bieten. Die zahlreichen Gäste konnten sich über spannende Vorträge von den Experten Prof. (FH) DI Dr. Robert Matzinger (FH Burgenland,) Roman Schacherl (softaware) und Peter Berner & Daniel Braden von der COUNT IT Group freuen. Den Start übernahm Prof. Dr. Matzinger, der mit dem Thema " Demystifiying Cloud Computing: Was die Cloud ist, was sie kann und bald können wird mit Ergebnissen aus Studien und Forschung" die Grundlagen und den technischen Background lieferte. Roman Schacherl erklärte "Die Cloud als State-of-the-Art-Entwicklungsplattform am Beispiel Azure & Co".

Nach einer kurzen Pause bei der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am leckeren Brunch Buffet stärken konnten, rundeten Geschäftsführer Peter Berner und Marketing & Vertriebs Leiter Daniel Braden die Vortragsreihe mit dem Thema "eCOUNT: Smarte Business-Software für Finanzbuchhaltung/Warenwirtschaft und Dokumentverwaltung" ab.

Im Anschluss gab es noch spannende Diskussionen & Gespräche zu den vorgetragenen Themen, bei denen auch viele interessante Kontakte geknüpft wurden.

Fazit: ein erfolgreicher Event - die COUNT IT Group freut sich auf den nächsten Business.Brunch!

 

Kontakt

COUNT IT Group
Mag. Manuela Kirschner
Marketing & Kommunikation
Softwarepark 49
4232 Hagenberg
www.countit.at


elements eröffnet neues Büro im Softwarepark Hagenberg

13 Personen stehend und in Kamera schauend dabei wird rotes Eröffnungsband durchgeschnitten
v.l.n.r.: Büroeröffnung mit den Studiengangsleitern FH-Prof. DI Dr. Wilhelm Burger (Medientechnik und -design), FH-Prof. DI Dr. Heinz Dobler (Software Engineering), FH-Prof. Mag. Dr. Josef Altmann (Kommunikation, Wissen, Medien), Dr. Sonja Mündl (Managerin Softwarepark Hagenberg), DI Martin Harrer (Professor für Medientechnik und -design/Digitale Medien) und dem elements Hagenberg Team. © elements

26.04.2017

Mit dem eben eröffneten Standort in Hagenberg, direkt auf dem Campus der FH Oberösterreich, investiert die Salzburger Agentur elements in ein attraktives Arbeitsumfeld für Studierende. „Es gilt Talente zu fördern und zu fordern“, sagt Mag. Patrick Edelmayr, Geschäftsführer von elements. „Die Studenten genießen eine Top-Ausbildung und sind zudem hoch motiviert. Umso wichtiger ist es für uns, ihnen nicht einfach nur die Möglichkeit zu bieten neben dem Studium zu arbeiten, sondern sie als fixen Bestandteil des Teams aktiv in Projekten zu involvieren.“

Attraktivität für Studenten
Aktuell sind fünf Studenten der FH Hagenberg im neuen Office von elements zu Hause, wobei auf ausreichend Platz für eine entsprechende Expansion bereits im Vorfeld geachtet wurde. elements wurde schon mehrmals als bester Arbeitgeber ausgezeichnet und transferiert diesen Spirit nun auch nach Hagenberg. Um mit fachlichem Know-how zur Seite stehen zu können, ist größtenteils immer ein Ansprechpartner aus dem Salzburger Headquarter vor Ort. Dank des neuen Standorts in Oberösterreich sind die Faktoren Salzburg, Pendeln oder Wohnung kein Hindernis mehr - eine Win-win-Situation für die Digitalagentur und die Hochschüler. Der Fokus liegt klar auf dem 360-Grad-Ansatz: Arbeiten, Wohnen, Leben, Studieren. Die unmittelbare Nähe zum Campus ermöglicht den Studierenden nach dem Praktikum, Arbeit und Studium problemlos vereinen und sich selbst entfalten zu können.

Wissenschaft und Wirtschaft zusammenrücken
Als Mitglied des Fördervereins arbeitet elements bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der FH Hagenberg zusammen und zeigt Präsenz durch Gastvorträge, Sponsoring, Hilfestellung bei Abschlussarbeiten, Praktikumsplätze und ist am Tag der Karrieremesse immer vor Ort. „Die Nähe zu den Bildungsinstituten und den Studenten ist für uns maßgebend, denn hier entsteht Zukunft! Die Fachhochschule Oberösterreich ist eine Top-Ausbildungsstätte und wir freuen uns, nun noch agiler kooperieren zu können“, so Edelmayr. FH-Prof. DI Dr. Heinz Dobler, Leiter des Bachelorstudiengangs Software Engineering ergänzt: „Durch die enge Vernetzung mit Unternehmen gewinnen wir nicht nur an Praxisnähe, sondern stehen auch im permanenten Wissens- und Erfahrungsaustausch.“

Über elements: Full-Service-Digitalagentur

Die Grenzen zwischen digitalem und realem Leben lösen sich zunehmend auf. Das Konsumverhalten sämtlicher Zielgruppen befindet sich dabei im permanenten Umbruch. elements begleitet Unternehmen bei diesem spannenden Weg entlang der gesamten Wertschöpfungskette - mit digitalen Erlebnissen auf allen Kanälen. Leidenschaftlich und authentisch, als kompetenter Partner für digitale Transformations-Strategien.

Seit 2002 arbeitet elements mit einer mittlerweile 85-köpfigen Crew für Unternehmen aus verschiedensten Branchen in 24 Ländern. Zahlreiche nationale sowie internationale Auszeichnungen bestätigen die Arbeit bzw. das Engagement und machen elements zu einer der erfolgreichsten Interactive-Agenturen im DACH-Raum.

So zählen unter anderem INTERSPORT, Palfinger, die Media-Saturn-Gruppe sowie die Crème de la Crème des Tourismus zu Kunden von elements.

Dieser Erfolg ist nur mit einem hoch motivierten Team möglich - so stehen bei elements die Mitarbeiter klar im Mittelpunkt. Und das wurde bereits mehrfach auf kununu.com honoriert: Bester Arbeitgeber der Branche, beliebtester Arbeitgeber Salzburgs und Platz 6 im Österreich-Ranking.

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elements.at New Media Solutions GmbH
BA Marion Gebhart | HR
T: +43 662 876 606
www.elements.at 


FH OÖ Campus Hagenberg zur TeleTrusT-Regionalstelle ernannt

Außenansicht FH Gebäude 1 und 2
Hagenberg ist Sitz der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien, zu der auch das Department Sichere Informationssysteme gehört. © FH OÖ/V. Christian

21.04.2017

Die im Softwarepark Hagenberg beheimatete Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien der FH Oberösterreich (FH OÖ) ist die neueste Regionalstelle im größten Kompetenzverbund für IT-Sicherheit in Deutschland und Europa – dem Bundesverband IT-Sicherheit e.V., kurz TeleTrusT. ExpertInnen des Departments Sichere Informationssysteme unterstützen zukünftig den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch über die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von IT-Systemen, der bisher von 11 TeleTrusT-Regionalstellen in Deutschland, Wien und einem Regionalkontakt in San Francisco forciert wurde.

TeleTrusT fördert die Vernetzung von und mit ExpertInnen für IKT-Sicherheit im deutschsprachigen Raum. Durch die Ernennung des FH OÖ Campus Hagenberg zur TeleTrusT Regionalstelle kann Österreich nun einen zweiten wichtigen Ansprechpartner und Initiator für die Kooperation mit bestehenden regionalen Netzwerken zu den Themen "IT-Sicherheit" bzw. "Sichere und vertrauenswürdige Informationssysteme" stellen.

„Cyberkriminalität ist ein globales Phänomen und die damit verbundenen Herausforderungen müssen auf internationaler, nicht nur nationaler Ebene diskutiert und gelöst werden. Wir freuen uns, unseren Beitrag dazu auch grenzüberschreitend im Rahmen von TeleTrusT leisten zu können“, sagt FH-Prof. Robert Kolmhofer, Leiter des FH OÖ Departments Sichere Informationssysteme.

Die Fachhochschule Oberösterreich bietet an vier Standorten (Hagenberg, Linz, Steyr und Wels) Bachelor- und Masterstudiengänge an. Der FH OÖ Campus Hagenberg ist Sitz der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien. Zu dieser gehört der auch das 2000 gegründete Department "Sichere Informationssysteme" mit seinen zwei technischen, auf IKT-Sicherheit fokussierten Studiengängen: dem Bachelor „Sichere Informationssysteme“, dem Master „Sichere Informationssysteme“ sowie dem berufsbegleitenden, managementorientierten internationalen Master „Information Security Management“.

Aktuell werden in Hagenberg über 150 Studierende zu ExpertInnen für IT-Sicherheit und Informationssicherheitsmanagement ausgebildet. Zusätzlich werden am Department Sichere Informationssysteme laufend facheinschlägige Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit in- und ausländischen Behörden, Organisationen, Unternehmen als Partner durchgeführt. Darüber hinaus ist die FH OÖ Partner der jährlich stattfindenden Sicherheitskonferenz „Security Forum“ und der nationalen "Cybersecurity Challenge".

www.teletrust.de/ueber-teletrust/regionalstelle-hagenberg/


Qt vs. HTML: Demo-Vergleich von sequality am HMI Entwicklerforum in München

Hand vor Tablet-Display
sequality setouch framework © sequality

20.04.2017

Keep It Simple. Eine einfache und übersichtliche Bedienung via Touch Screen ist heute nicht nur bei Tablet und Smartphone, sondern auch in der Industrie, Automotive oder Medizintechnik eine Notwendigkeit: Eine gut ausgefeilte Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) ist ein Muss, um dem Endkunden eine intuitive und leichte Bedienbarkeit seiner Geräte zu garantieren.

Vergleiche schaffen. Doch oft ist es nicht leicht, auf den ersten Blick die beste und bedienerfreundlichste Architektur für ein Projekt zu entwickeln, sodass innovative Lösungen gefragt sind: sequality Software Engineering aus dem Softwarepark Hagenberg ist dafür noch einen Schritt weiter gegangen und hat einen direkten Demo-Vergleich der Technologien von Qt und HTML entwickelt, der zuletzt auf der Embedded World Konferenz in Nürnberg für Aufsehen erregte und auch am HMI Entwicklerforum in München präsentiert wird.

Gemeinsam für innovative Lösungen. Aufgrund der Anfrage mehrerer Kunden welche Technologie bei der Implementierung einer Software in eine eingebettete Hardware die bessere wäre, kam Gründer und CEO von sequality, Stefan Larndorfer, auf die Idee Qt und HTML in den direkten Vergleich zu schicken. Damit hat sequality nicht nur die Hersteller Qt, sondern insbesondere auch seine Kunden beeindruckt: Die eins-zu-eins Gegenüberstellung der beiden Applikationen zeigt, dass die Lösung von Qt durch ihre effiziente und reibungslose Bedienung überzeugt, wodurch eine bessere Usability für Endbenutzer gegeben ist.

sequality am HMI Entwicklerforum. Die Lösung von Qt besticht durch Übersichtlichkeit, gutes Design sowie effizienter Bedienbarkeit. Das Interesse der Automobil-Zulieferindustrie sowie diverser Maschinenhersteller am Demo-Vergleich von sequality ist groß: Die nächste Möglichkeit den Vergleichstest in Augenschein zu nehmen bietet das HMI Entwicklerforum am 18. Mai 2017 in München, auf dem sequality mit einem Messestand sowie einem Vortrag zum Thema „Moderne HMIs mit Qt QML oder Qt Widgets umsetzen - oder geht gar beides zugleich?“ vertreten ist. Sie finden sequality im Ausstellerbereich im Hotel H4 München Messe auf deren Standplatz.

Qt vs. HTML: Want to Know More? Weitere Detailinfos zum Thema Qt vs. HTML hat sequality in einem White Paper zusammengefasst, welches auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Bei Interesse richten Sie gerne eine E-Mail an office@sequality.at.

Kontakt

sequality Software Engineering e.U.
Stefan Larndorfer, MSc.
Softwarepark 26
A-4232 Hagenberg
www.sequality.at 


ventopay auf der Eu’Vend 2017

Hand hält Chipkarte vor Kaffemaschinen Automatenmodul
Das mocca.vend Automatenmodul © ventopay

18.04.2017

Vom 27. bis 29. April findet die Eu’Vend & coffeena 2017 in Köln statt und ventopay ist als Aussteller wieder mit dabei. Der innovative Hersteller von Kassen- und Bezahlsystemen aus dem Softwarepark Hagenberg präsentiert seine Produkte und Neuheiten am Common Smartcard Gemeinschaftsstand in Halle 9 | Stand A-080.

Die ventopay gmbh präsentiert auch dieses Jahr wieder seine umfassende mocca® Produktlinie auf der Eu’Vend & coffeena, der internationalen Leitmesse für die Vending-Automatenwirtschaft.

Seit mehr als 15 Jahren entwickelt das Unternehmen individuelle und innovative Lösungen für die Gemeinschaftsverpflegung. Gemeinsam mit Partnerunternehmen hat ventopay in Deutschland, der Schweiz und Österreich mehr als 60 Niederlassungen. Durch die eigene Softwareentwicklung am Standort im Softwarepark Hagenberg, einem der führenden Technologiezentren Österreichs, erhalten Kunden ein ganzheitliches System aus einer Hand.

Ausgestellt wird am Gemeinschaftsstand von Common Smartcard in Halle 9 | Stand A-080. Der Industrieverband für einheitliche Smartcard-Lösungen hat es sich zum Ziel gemacht, einheitliche Kartenstrukturen für kontaktlose Smartcards verschiedener Technologien im Payment Bereich zu schaffen. Bereits seit vier Jahren ist ventopay tragendes Verbandsmitglied.

Während der Messetage können sich die Besucher über das innovative mocca® Produktprogramm von ventopay informieren, welches neben dem Kassen- und Bezahlsystem auch ein weitreichendes Administrations- und Reportingwesen sowie Smartphone-Apps mit zahlreichen Funktionen und Kundenbindungsprogrammen umfasst.

Neben der klassischen stationären Kasse ergänzen mobile Tablet- und Smartphone-Kassen das mocca® System. Darüber hinaus können die Messebesucher auch das bargeldlose Bezahlsystem von ventopay erleben. Mithilfe NFC-fähigen Chipkarten kann schnell, bequem und sicher an allen Kassen und Automaten kontaktlos bezahlt werden. Unterstützt werden alle gängigen Kartentypen wie Mifare, Legic, NFC Near Field Communication, HiTag, Nedap oder HID.

Auch Betreiber von Snack- und Getränkeautomaten werden am Stand von ventopay fündig: Mit den einzigartigen mocca.vend Modul von ventopay können Automaten über ein Netzwerk mit dem mocca® Gesamtsystem verbunden werden. Die Umsatz- und Bewegungsdaten stehen in Echtzeit zur Verfügung und können über die Management Software mocca.admin verwaltet und ausgewertet werden.

Ein besonderes Highlight auf der Messe stellt ventopay mit der mocca.app für Smartphones vor. Mithilfe dieser App können Gäste direkt und intuitiv mit individuellen Informationen bespielt werden. Die Gäste wiederum verwenden die mocca.app zum Aufladen des Guthabens, zur bargeldlosen Bezahlung oder zur Übersicht über die vergangenen Käufe.

Das Bonus- und Kundenbindungsprogramm mocca.loyalty ist bei mocca.app inklusive und wird von den Kunden positiv wahrgenommen. Da Sie für jeden Gast individuell auf die Bedürfnisse angepasste Bonusprogramme anbieten können, werden Sie die Zufriedenheit Ihrer Gäste erhöhen und gleichzeitig Ihre Umsätze steigern. Moderne Kundenbindung, bei der beide Seiten profitieren.

Kontakt

ventopay gmbh
Marina Undesser, BA
Softwarepark 37
A-4232 Hagenberg
T: +43 7236 3351 4309
F: +43 7236 3351 4349
www.ventopay.com 


Research Visit at AIST Kansai, Osaka, Japan

8 Personen stehend und 2 Personen sitzend und in Kamera schauend
Rudolf Ramler (SCCH) beim Besuch der Forschungsgruppe Software Analytics am AIST Kansai in Osaka, Japan. © SCCH

03.04.2017

Anlässlich eines Besuchs bei der Forschungsgruppe Software Analytics am AIST Kansai in Osaka, Japan, stellte Rudolf Ramler die aktuellen Ergebnisse des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) zum Thema automatisierte Testfallgenerierung und Internationalisierungstesten vor.

Das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und die Johannes Kepler University Linz (JKU) verbindet bereits seit 2012 eine Kooperation in der sowohl der Erfahrungsaustausch als auch die gemeinsame Arbeiten im Bereich Testautomation vorangetrieben werden.

Das AIST ist mit ca. 2000 Forschern eine der größten öffentlichen Forschungsorganisationen in Japan und übernimmt eine Pionierrolle im nationalen Innovationssystem. Der Fokus des AIST liegt auf der Entwicklung und praktischen Umsetzung von Technologien zum Nutzen der japanischen Industrie und Gesellschaft durch den Brückenschlag von technologischen Innovationen zur deren kommerziellen Verwertung. auch die gemeinsame Arbeiten im Bereich Testautomation vorangetrieben werden.

Kontakt

Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Mag. Martina Höller
Marketing & PR Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
www.scch.at 


LisiGo: Hinter den Kulissen bei der RISC Software GmbH

4 Personen stehend und in Kamera schauend
Das technische Team hinter der App: Bashar Ahmad, Karoly Bosa, Karl-Heinz Kastner, Michael Krieger und Martin Samal. © RISC Software GmbH

29.03.2017

Seit März ist die App LisiGo von den OÖN kostenlos in den App-Stores erhältlich und unterstützt Autofahrer im Linzer Verkehrsgeschehen. Für die technische Entwicklung war die RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg verantwortlich. Das fünfköpfige Entwickler-Team, bestehend aus Bashar Ahmad, Karoly Bosa, Karl-Heinz Kastner, Michael Krieger und Martin Samal, erzählen von der Entwicklung der App.

Was entwickelst du lieber, Android oder iOS Apps?

Karl-Heinz Kastner: Android ist mir irgendwie sympathischer. Google betreibt eine gewisse Open Source Politik mit ihrem System – Benutzer haben dadurch mehr Freiheiten.

Michael Krieger: Gilt auch SailfishOS als Antwort?

 

Benutzt du die LisiGo App selbst? Hast du damit schon Staus umfahren können?

Martin Samal: Ich bin selbst von der derzeitigen Verkehrssituation als Pendler betroffen und nutze die App insbesondere vor der Heimfahrt. Wird mir eine größere Verzögerung angezeigt, so nehme ich einen anderen Weg nach Hause. Mich spricht insbesondere an, dass die Verkehrsinformationen übersichtlich und kompakt dargestellt werden.

Karoly Bosa: Ich nehme die App nicht unbedingt um Staus zu erkennen, wenn ich bereits auf dem Weg bin. Für mich ist der große Vorteil der App die Darstellung des Zeitverlaufs um die Dauer und den Start von typischen Stoßzeiten zu erkennen. Durch die App sehe ich nun bereits im Vorhinein, ob es nicht bessere wäre soweit es möglich ist meine Arbeitszeiten oder Termine zu verschieben um außerhalb der Stoßzeiten kritische Verkehrsknotenpunkte zu passieren.

Bashar Ahmad: Ich habe die App installiert und nutze sie bei Bedarf. Da ich in Hagenberg wohne und arbeite, habe ich sie aber nicht täglich im Einsatz. Das Interface und die Navigation sind sehr einfach zu bedienen, die Statistiken finde ich informativ.

 

Welche Technologien kamen zum Einsatz?

Michael Krieger: Die Staumeldungen werden durch das von uns entwickelte Datenstromframework COLLIBRI verarbeitet. Jede Staumeldung, die von einem Mobiltelefon an dieses System übertragen wird, wird sofort pseudonymisiert und erst danach weiterverarbeitet.

Bashar Ahmad: COLLIBRI ist ein leichtes, verteiltes Datenerfassungs- und Verarbeitungskonzept. Eines der wichtigsten Merkmale in diesem Rahmen ist die Möglichkeit rasch eine effiziente Datenverarbeitung aufbauen und mit einem flexiblen Datenmodell hinterlegen zu können.

Karl-Heinz Kastner: Die App LisiGo wurde mit dem Cross-Plattform Framework Xamarin entwickelt. Der große Vorteil dabei ist, dass für verschiedene Plattformen, wie Android oder IOS, sehr viel Arbeit nur einmal gemacht werden muss. Aber obwohl wir uns sehr bemühen, die Android-App für die vielen verschiedenen Mobiltelefone anzupassen, kann es leider noch vorkommen, dass noch bei manchen Modellen Fehler auftreten. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran!

 

Was war die größte technische Herausforderung bei der LisiGo App-Entwicklung?

Michael Krieger: Die Bereitstellung von Online Services für mehrere tausend Anwenderinnen und Anwender stellt immer eine große Herausforderung dar. Jede Nutzerin und jeder Nutzer ist es gewöhnt, dass immer alles perfekt funktioniert und Daten jederzeit abrufbar sind. Der Aufwand hinter dem erfolgreichen Betrieb von Systemen, die erstens für eine große Anzahl an Anwendern skalieren und zweitens auch noch zu - im besten Fall - 100% verfügbar sind, stellt immer eine Herausforderung dar. Das ist bereits für rein statische Informationen nicht unbedingt trivial und Echtzeitinformationen zur Darstellung auf Mobiltelefonen stellen noch eine zusätzliche Steigerungsstufe dar.

Karl-Heinz Kastner: Die Umsetzung des strikt vorgegebenen Designs war die größte Herausforderung für mich. Normalerweise verwendet ein Entwickler viel mehr Zeit für die Logik. Bei LisiGo war dies anders.

 

Wie werden sich intelligente Verkehrssysteme in der Zukunft entwickeln?

Martin Samal: Intelligente Verkehrssysteme werden in ihrer Durchdringungsrate zunehmen. Verkehrsteilnehmer werden vor und während der Erfüllung ihres Mobilitätsbedürfnisses ein Mehr an Information zur Verfügung haben, und so eine gezieltere Wahl bei der Auswahl ihrer Route und ihres Verkehrsträgers treffen können. Gleichzeitig erachtet die öffentliche Hand intelligente Verkehrssysteme als eine Möglichkeit den geradezu natürlichen Grenzen des Infrastrukturausbaus, sei es aus räumlichen oder rechtlichen Gründen, begegnen zu können, indem die vorhandene Infrastruktur besser genutzt werden kann. Zusätzlich ist die Einführung des eCalls – sprich emergency call - auf Schiene, in Rahmen dessen die Europäische Union Automobilhersteller verpflichtet, ab März 2018 automatische Notrufsysteme in Neuwagen zu integrieren.

Kontakt

RISC Software GmbH
Mag. Cornelia Staub, Pressekontakt
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at 


IT-ExpertInnen trafen sich im Softwarepark Hagenberg um über die Mobilität der Zukunft zu diskutieren

Veranstaltungssaal mit 90 TeilnehmerInnen sitzend
Rund 90 BranchenexpertInnen nahmen an der Auftaktveranstaltung "Automotive Computing" im Softwarepark Hagenberg teil. © SWPH

20.03.2017

Die Auftaktveranstaltung der Eventreihe für IT-ExpertInnen im Softwarepark Hagenberg zum Thema „Automotive Computing“ war ein voller Erfolg! Am vergangenen Donnerstag, 16. März 2017, nahmen rund 90 BranchenexpertInnen die Gelegenheit wahr, sich mit der Frage auseinanderzusetzen: „Welche neuen Herausforderungen stellt die Mobilität der Zukunft an die IT heute?“. Neben einer spannenden Keynote, interessanten Vorträgen und einer fesselnden Podiumsdiskussion, konnten sich die BesucherInnen an verschiedenen Themeninseln austauschen.

Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas, Leiter des Softwarepark Hagenberg, begrüßte am 16. März 2017 die TeilnehmerInnen zur Auftaktveranstaltung der Eventreihe „Automotive Computing“.

Im Zuge dieser Veranstaltungsreihe bietet der Softwarepark IT-ExpertInnen die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und die Weiterentwicklung auf fachlicher Ebene zu diskutieren.

In diesem Sinne wurden den TeilnehmerInnen der Auftaktveranstaltung, moderiert von DI (FH) Thomas Kern (FH OÖ, Leiter Research Center Campus Hagenberg), in der Keynote von Dr. Christopher Schwarzlmüller (Bosch Deutschland, Entwicklung Assistenzsysteme) „Die Zukunft von Fahrerassistenzsystemen“ vorgestellt. DI (FH) Roland Sprengseis (bluesource - mobile solutions gmbh, CEO) hielt einen "ketzerischen" Vortrag über „Mobilitätslösungen von morgen und deren Akzeptanz in der Gesellschaft“ und DI Alexander Melzer (Johannes Kepler Universität, Institut für Signalverarbeitung) hielt einen äußerst spannenden Vortrag über „Erhöhung der Reichweite von hochintegrierten KFZ-Radar-Abstandssensoren“.


Bei der anschließenden Podiumsdiskussion u.a. mit FH-Prof. DI Dr. Gerald Ostermayer (FH OÖ Campus Hagenberg) und DI Theodorich Kopetzky (Software Competence Center Hagenberg GmbH) wurde das Thema aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Anschließend nutzten die BesucherInnen die Möglichkeit zum Austausch an vielfältigen Themeninseln, knüpften persönliche Kontakte und erörterten relevante Fachbereiche im Detail.

Die Auftaktveranstaltung der IT-ExpertInnenreihe für „Automotive Computing“ im Softwarepark Hagenberg, amsec IMPULS war ein gelungener Start der Eventreihe.

Seien Sie gespannt auf die nächsten Termine am 22. Juni und 14. November 2017 und melden Sie sich bereits jetzt unter office@softwarepark-hagenberg.com an.


Neue Themen und Studiengänge ab Herbst 2017 an der FH OÖ

4 Personen sitzend im Innenhof der FH Oberösterreich Campus Hagenberg und in Kamera schauend
© FH OÖ/Smetana

19.03.2017

„Data Science und Engineering“ und „Automotive Computing“ in Hagenberg, „Prozessmanagement und Business Intelligence“ in Steyr sowie „Bauingenieurwesen im Hochbau“ in Wels sind die neuen Themen im Studiengangsportfolio der FH OÖ. Ab sofort kann man sich um einen Studienplatz auch bei einem der neuen Studiengänge/ Studienschwerpunkte an der FH Oberösterreich bewerben, die im Herbst 2017 vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria starten. In Summe werden damit 62 Bachelor- und Masterstudiengänge an der forschungsstärksten Fachhochschule Österreichs angeboten.

„Durch die schnelle Adaption von Trends und Aktualisierung von Studieninhalten sowie die laufende Konzeption komplett neuer Studiengängen in Kooperation mit der Wirtschaft und Industrie bildet die FH Oberösterreich genau jene AkademikerInnen aus, die unsere Unternehmen in Oberösterreich dringend benötigen,“ so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt in der Lehre am neuesten Stand der Technik auszubilden. Mit den neuen Studienangeboten können wir Studierenden wie Forschungspartnern wieder ganz aktuelle und zukunftsorientierte Themen anbieten,“ so Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger.

 

Automotive Computing*: Das Studium für die digitale Revolution im Autoverkehr

Die Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien plant zukünftig auch ein neues Bachelorstudium namens „Automotive Computing“ anzubieten, das derzeit in der Implementierungsphase ist.

„Im Automobilsektor findet derzeit vor unser aller Augen eine Revolution statt, selbstfahrende Autos und Services wie UBER sind in aller Munde”, sagt Dr. Gerald Ostermayer, der den Studiengang maßgeblich mitentwickelt hat. „Neben neuen Antriebsarten ist es vor allem die Digitalisierung, die im Fahrzeug selbst und in der umgebenden Straßeninfrastruktur immer bedeutender wird. Moderne Assistenzsysteme bieten zusammen mit kommunizierenden Fahrzeugen völlig neue Möglichkeiten, den Straßenverkehr sicherer, effizienter und umweltschonender zu gestalten,“ so der FH-Professor.

Wesentlicher Treiber zum sinnvollen und gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Möglichkeiten ist die Entwicklung von innovativen IT-Systemen und Services. Genau hier setzt das neue Studium an, das neben der Vermittlung von Know-how in Softwaretechnik und Automotive Engineering auch Vertiefungen zu den Themen Modernes Fahrzeug, automatisiertes Fahren und Services anbietet.

Bachelorstudiengang „Automotive Computing“* (Vollzeit), FH OÖ Campus Hagenberg

www.fh-ooe.at/ac 

*derzeit in der Implementierungsphase, Start vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria.

 

Big Data meistern mit "Data Science und Engineering"*

„Aus riesigen Datenmengen gezielt relevante Informationen extrahieren zu können, ist heute wichtiger denn je. Dies betrifft die unterschiedlichsten Bereiche unserer Gesellschaft, sei es beispielsweise die Forschung, die Finanzwelt oder auch die Produktion: Überall haben wir es mit unüberschaubaren und rasant wachsenden Daten zu tun“, sagt Studiengangsleiterin Dr. Karin Pröll.

Wer Muster und Abhängigkeiten findet, kann schneller und fundierter Entscheidungen treffen, Prozesse effektiver gestalten und Kosten sparen. Im neuen Studiengang werden die dafür erforderlichen Kompetenzen aus den Bereichen Data Analytics und Computer Science vermittelt, die im Rahmen der Vertiefungsmöglichkeiten durch Domänenwissen aus biomedizinischer Datenanalyse oder Datenanalyse in Marketing und Produktion ergänzt werden.

Der neu konzipierte Master „Data Science und Engineering“ soll ab Herbst 2017 starten und das auslaufende Masterstudium „Biomedizinische Informatik“ ablösen.

Masterstudiengang „Data Science und Engineering“* (Vollzeit), FH OÖ Campus Hagenberg

www.fh-ooe.at/dse

*Start im Herbst 2017 vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria.

 

Data Driven Management: Der Konkurrenz einen Schritt voraus mit „Prozessmanagement und Business Intelligence“*

Multinationale Konzerne stehen heute ebenso wie kleine heimische Unternehmen im weltweiten Wettbewerb. Erfolgreich ist, wer schnell und innovativ die Wünsche seiner Kunden antizipiert, und das in überzeugender Qualität. Adäquate Geschäftsprozesse sind wichtige Voraussetzungen, um diesen Anforderungen auch längerfristig gerecht zu werden. Dafür müssen aber Daten und Informationen in der strategischen und operativen Unternehmensführung neu gedacht werden. „Das bedeutet, datenbasierende Entscheidungsprozesse lösen Intuition und ‚Bauchgefühl‘ im Managementalltag weitgehend ab und führen über die Adaptation der Geschäftsprozesse zu messbaren Produktivitäts- und Gewinnsteigerungen“, erklärt Studiengangsleiter Dr. Gerhard Halmerbauer.

Die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs “Business Intelligence“ im Studiengang ist in Österreich einzigartig. Drei Anwendungsfelder in den Bereichen „Gesundheitswirtschaft, Automobilindustrie oder Handel“ stehen zur Auswahl, in einem davon erarbeiten die Studierenden Unternehmensprojekte und Case Studies. Der neu konzipierte Bachelor wird das auslaufende Studium „Prozessmanagement Gesundheit“ ablösen.

Bachelorstudiengang „Prozessmanagement und Business Intelligence"* (Vollzeit und berufsbegleitend), FH OÖ Campus Steyr

www.fh-ooe.at/pmbi 

*Start im Herbst 2017 vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria.

 

Ganzheitliches Bauen für die Zukunft mit „Bauingenieurwesen im Hochbau“*

Dieser neue Masterstudiengang ermöglicht eine komplette hochschulische Ausbildung im Bereich des Bauingenieurwesens - mit starkem Praxisbezug und Schwerpunkt im Hochbau. Neben einer umfangreichen, vertiefenden Bauausbildung werden den Studierenden zwei wählbare Spezialisierungsmöglichkeiten in den Bereichen „Intelligente Tragsysteme“ und „Integrale Gebäudetechnologien“, in welchem ganzheitliches Planen und Bauen fokussiert wird, angeboten.

„Mit gut 250.000 Arbeitsplätzen und einem Produktionswert von etwa 40 Milliarden Euro ist die Baubranche einer der bedeutendsten Arbeitgeber in Österreich. Sie zählt mit 6,3 Prozent der nationalen Wertschöpfung zu den Hauptaggregaten des Bruttoinlandsprodukts. Etwa ein Viertel dieser bundesweiten Bauleistungen wird am Wirtschaftsstandort Oberösterreich generiert. Um diese Bauleistung weiter erbringen zu können, benötigen wir mehr als 500 FH-AbsolventInnen in Oberösterreich“, beschreibt Studiengangsleiter Dipl.-Ing. Dr. Werner Hochhauser die sehr guten Jobperspektiven der zukünftigen AbsovlentInnen.

Masterstudiengang „Bauingenieurwesen im Hochbau“* (Vollzeit), FH OÖ Campus Wels

www.fh-ooe.at/bi 

*Start im Herbst 2017 vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria.


Security Forum 2017 - ExpertInnen diskutieren über Cybercrime und Cyberattacken auf Industrieanlagen

Hörsaal mit vielen Personen sitzend, davor 1 Person, die einen Vortrag hält
Beim Security Forum am FH OÖ Campus Hagenberg referieren im April wieder hochkarätige Vortragende zum Thema IKT-Sicherheit. © Hagenberger Kreis

15.03.2017

Am 05. und 06. April 2017 werden sich hochkarätige Vortragende beim Security Forum am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich wieder aktuellen Themen der IKT-Sicherheit widmen. Im Fokus der Veranstaltung stehen neben Cybercrime und Cyberattacken auf Industrieanlagen auch Aspekte des IT-Sicherheitsmanagements sowie rechtliche Herausforderungen in der IT-Sicherheit. Interessierte können sich noch zur Teilnahme via www.securityforum.at anmelden.

Beim diesjährigen Security Forum in Hagenberg sind Expertinnen und Experten der IT-Branche aus Österreich und dem Ausland zu Gast. Sie werden zu aktuellen Management- und Technik-Aspekten der Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) referieren. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Sicherheitsverantwortliche, SicherheitsforscherInnen, IT-LeiterInnen und IT-AdministratorInnen sowie GeschäftsführerInnen von Klein- und Mittelunternehmen. Organisiert wird sie vom Hagenberger Kreis zur Förderung der digitalen Sicherheit, dem Studentenverein des FH OÖ-Studiengangs „Sichere Informationssysteme“.

Hochkarätige Vorträge zu aktuellen Themen

Eröffnet wird das Securityforum 2017 von Thomas Brandstetter, CEO von Limes Security, der gemeinsam mit seiner Kollegin Kerstin Reisinger einen Vortrag zur Security in der Gebäudeautomatisierung hält. Am Nachmittag des 5. April hält Dan Tentler, Gründer der Phobos Group und weltweit anerkannter IT Security Experte, die Keynote zum Thema „Words have meanings“. Anschließend folgt eine Live Hacking Demo „Red vs. Blue“ der Vortragenden Timo Jobst und Florian Bogner sowie ein Talk über „Enhancing Passwords: Life support for cyber security’s walking dead“ von Steve Furnell, Professor an der Plymouth University in Großbritannien.

Den Donnerstag (6. April) eröffnet Wolfgang Schwabl, Cyber Security Officer der A1 Telekom Austria, mit einem Vortrag über „Cyber Security Incidents – Was können wir für mehr Sicherheit tun?, gefolgt von einem praxisorientierten Vortrag von Dan Tentler - „Attacking OS X for fun and profit“. Die Keynote des zweiten Veranstaltungstages hält Ralf Reinhardt, Mitbegründer von sic[!]sec Information Security Services, welcher über die „OWASP Top 10 2017“, ein Open Web Application Security Projekt, referieren wird.

Technik- und Management-Tracks

Das Security Forum bietet jedes Jahr die Möglichkeit, neben den Keynotes und Eröffnungsvorträgen entweder organisatorisch oder technisch orientierte Vorträge zu besuchen.

Der Management-Teil widmet sich heuer unter anderem Themen wie Erfahrungen mit russischem Cybercrime, Neuigkeiten zur EU Richtlinie zur Informationssicherheit und zur Datenschutzgrundverordnung, IT Krisenmanagement sowie IoT & Industrie 4.0. Besonders professionelles Informationssicherheitsmanagement für Unternehmen wichtig und benötigt eine gute Organisation und Kooperation mit der Geschäftsleitung. Die Vortragenden geben interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen und beschreiben Problemstellungen sowie Anforderungen für die Zukunft.

Im technischen Teil werden verschiedene Bereiche der Cyber Security behandelt, welche neueste Techniken in der Praxis, Tipps für kritische Probleme und auch eine Live Demonstration beinhalten. Dabei stehen Security Monitoring, DLL Sideloading, ein Angriff auf Apples Betriebssystem OS X oder ein Einblick in die „Red Teaming Praxis“ am Programm.

Networking mit KollegInnen und ExpertInnen

Für das leibliche Wohl ist beim Security Forum ebenso gesorgt wie für ausreichend Möglichkeiten zum Netzwerken, so zum Beispiel die jährlich stattfindende Abendveranstaltung im AMSEC-Gebäude. Zwischen den Vorträgen gibt es eine Pause um sich mit den fachkundigen BesucherInnen oder auch den Vortragenden auszutauschen.

Kontakt

Hagenberger Kreis zur Förderung der digitalen Sicherheit
FH-Studiengänge Sichere Informationssysteme
Softwarepark 11
4232 Hagenberg
www.hagenbergerkreis.atwww.securityforum.at 


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


Best Poster Award für das SCCH

3 Personen stehend und in Kamera schauend
v.l.n.r.: Mag. Michael Moser, DI Michael Pfeiffer und Dr. Josef Pichler © SCCH

14.03.2017

Bei der internationalen SANER (Software Analysis, Evolution and Reengineering) Konferenz wurde die Arbeit zu Reverse Engineering of Intermediate Code for Documentation Generators des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) aus dem Softwarepark Hagenberg mit dem Best Poster Award ausgezeichnet.

Die SANER Konferenz fand vom 21.- 24. Februar 2017 in Klagenfurt statt. Sie ist die führende Forschungskonferenz zum Thema Wiederherstellung von Informationen aus bestehender Software und Softwaresystemen. Im Mittelpunkt stehen innovative Methoden, um die verschiedenen Arten von Informationen (in Software, Software-Engineering-Dokument und System-Artefakten) zu extrahieren.

Dr. Josef Pichler präsentierte zwei SCCH-Forschungsarbeiten, die in Kooperation mit Siemens und OÖGKK durchgeführt wurden. Die Arbeit von Mag. Michael Moser, DI Michael Pfeiffer und Dr. Josef Pichler zu „Reverse Engineering of Intermediate Code for Documentation Generators“ wurde im festlichen Rahmen während des Konferenzbanketts im Casino Velden mit dem Best Poster Awards ausgezeichnet.

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Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Mag. Martina Höller
Marketing & PR Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
www.scch.at 


Mehr Verkehrsfluss durch LisiGo: Neue App von OÖN und RISC Software GmbH

Hand hält Mobiltelefon vor Lenkrad im Auto
© RISC Software GmbH

13.03.2017

Information schafft Vorsprung: die App bietet aktuelle Verkehrsinformationen für neuralgische Straßenabschnitte im Raum Linz. Neben der aktuellen Verzögerungszeit wird eine Prognose dargeboten. Großteils sind zusätzlich aktuelle Webcambilder verfügbar, sodass sich der Nutzer einen Überblick in Echtzeit verschaffen kann. Als Umsetzungspartner war die RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg, die bereits seit mehreren Jahren im Bereich der Verkehrstelematik aktiv ist, für die technische Entwicklung der App verantwortlich.

Den Ausschlag zum Projekt gab die tägliche Situation im Raum Linz. Die Partner OÖNachrichten, Land OÖ, RISC Software GmbH, ASFINAG und LifeRadio wollen ihren Beitrag zur Verbesserung der Lage leisten und entwickelten die App mit folgenden Kernfunktionalitäten:

  • Aktuelle Verzögerungszeiten hinsichtlich Reisezeit für neuralgische Straßenabschnitte im Raum Linz
  • Prognose für die nächsten 30 Minuten, errechnet aus historischen Daten der letzten Wochen in Verknüpfung mit dem aktuellen Verkehrsfluss.
  • Großteils sind Echtzeitbilder der Webcams der ASFINAG verfügbar, sodass sich der Benutzer auch direkt einen Überblick über das aktuelle Verkehrsgeschehen verschaffen kann.
  • Stauunterhalter: aktuelle Nachrichten der OÖN, wobei die Auswahl der Ressorts dem Benutzer unterliegt.

Für die Benutzer besteht auch die Möglichkeit Verkehrsbehinderungen über die App anonym zu melden. Durch jeden Beitrag verbreitert und verbessert sich die Datenbasis, und damit die Qualität des Verkehrslagebildes.

Dabei kann der Benutzer der App wählen, ob er

  • keine Daten übertragen möchte,
  • eine Verkehrsbehinderung melden möchte, durch explizite Auswahl im Menü, oder
  • laufend seine Bewegungsdaten übertragen möchte

Abseits der ohnehin geltenden und anzuwendenden Rechtsnormen des österreichischen Datenschutzgesetzes, sind Transparenz und Datenschutz Entwicklern und Betreibern der App wichtige Anliegen, um das entsprechende Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und zu achten. Sämtliche einlangenden Bewegungsdaten werden daher ausschließlich anonymisiert abgelegt, basierend auf dem Verfahren beschrieben im „Leitfaden für den Datenschutz im Verkehrswesen und in der Mobilitätsforschung“ des BMVIT.

Mehr Informationen unter: www.nachrichten.at/nachrichten/lisigo/art201632,2504580 

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RISC Software GmbH
Mag. Cornelia Staub
Marketing & PR
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
www.risc-software.at 


COUNT IT Group ist erneut bester Arbeitgeber der Branche!

Screenshot Website kununu.com - Ranking COUNT IT auf Platz 1
© kununu.com / bearbeitet von Count IT Group

13.03.2017

Auch dieses Jahr ermittelte die Arbeitgeber-Bewertungsplattform www.kununu.com österreichweit die besten 100 Arbeitgeber in verschiedenen Branchen. Die COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg erreichte schon 2016 den Platz 1 im Bereich Dienstleistung und darf sich auch 2017 wieder über den Sieg freuen.

Die Zufriedenheit unserer MitarbeiterInnen ist uns sehr wichtig, stellen Sie doch unsere wichtigste Ressource dar. Deshalb versuchen wir kontinuierlich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der ArbeitnehmerInnen zu achten und mit unterschiedlichen Maßnahmen zu fördern und zu unterstützen.

Arbeitgeber-Ranking auf kununu.com

Die größte deutschsprachige Arbeitgeber-Bewertungsplattform www.kununu.com ermittelt jährlich die beliebtesten Arbeitgeber Österreichs. Grundlage des Rankings ist die aktuelle Auswertung der Erfahrungsberichte und Eindrücke von MitarbeiterInnen und BewerberInnen. Mit durchschnittlich 4,62 von 5 zu erreichenden Punkten hat die COUNT IT Group in der Sparte Dienstleister erneut den Sieg eingeheimst. Das freut uns natürlich besonders deshalb, weil uns diesen Sieg die BewerberInnen, MitarbeiterInnen und auch Ex-Angestellten beschert haben. Ehrliche, transparente Bewertungen machten dies möglich.

Warum fühlt man sich bei der COUNT IT Group wohl?

„Der Jackpot für jeden Arbeitnehmer“ – das ist laut einer kununu Bewertung die COUNT IT Group. Von einer freundlichen Arbeitsatmosphäre, korrekten Vorgesetzten, abwechslungsreichen Aufgaben und Weiterbildungen wird zudem geschwärmt. Das Vorgesetztenverhalten war den bewertenden Personen dabei besonders wichtig, dafür gab es 4,58 Punkte. Die Benefits, die die COUNT IT Group den MitarbeiterInnen bieten taten ihr Übriges. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Mitarbeiterrabatte und Events hievten die COUNT IT Group letztlich erneut auf Platz 1.

Weitere Informationen: http://news.kununu.com/beste-arbeitgeber-dienstleistung-oesterreich/

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COUNT IT Group
Mag. Manuela Kirschner
Marketing & Kommunikation
Softwarepark 49
4232 Hagenberg
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Österreichweites Ranking: FH OÖ erneut als beste Fachhochschule bewertet

Ansicht Gebäude Fachhochschule Hagenberg
© FH OÖ/ M. Frühmann

13.03.2017

Zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren wurde die FH OÖ heuer als beste Fachhochschule Österreichs von mehr als 600 Führungskräften beim FH-Ranking des Industriemagazins bewertet.

Informatik: Elf Platzierungen in Top 20

Bestnoten wurden dem Campus Hagenberg in der Kategorie „Informatik, Software“ ausgestellt. Der Bachelor „Software Engineering“ wurde mit einer Durchschnittsnote von 2,13 bewertet und belegte damit Platz eins. Das Masterstudium dazu landete mit einer Durchschnittsnote von 2,19 – vor dem ebenfalls Hagenberg-Studiengang „Mobile Computing“ - auf Platz zwei. Acht weitere Bachelor- und Master-Angebote der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien schafften es unter die Top 20.

Ähnlich die Ergebnisse des Rankings in der Kategorie „Management, IT“: Der IT-Campus wurde von den Führungskräften mit „Information Security Management“, „Information Engineering und –Management“ und „Human-Centered Computing“ drei Mal unter die Top 5 gewählt.

Das Bachelorstudium Kommunikation, Wissen, Medien hat unter den Befragten den größten Bekanntheitsgrad. Gemeinsam mit dem gleichnamigen Master nimmt es zudem Platz 4 in der Kategorie Marketing, Kommunikation ein.

Studiengang der Fakultät Steyr auf Platz eins

Das Master-Studium „Supply Chain Management“ der FH OÖ Fakultät für Management in Steyr erhielt die beste Durchschnittsnote (1,95) von insgesamt 318 bewerteten Studiengänge. Auf Platz zwei des Gesamtrankings: der Bachelor „Internationales Logistik-Management“ (2,00) – ebenfalls von der FH OÖ Fakultät Steyr.

„Eine wesentliche Grundlage für die Qualität der Ausbildung und Forschung im Logistik-Bereich liegt darin, dass Logistik ein strategisches Feld des Landes OÖ ist. Rund um dieses Thema hat sich ein hochschulübergreifendes „Network of Excellence“ etabliert. Mit dem Logistikum befindet sich in Steyr Österreichs größte Forschungseinheit für Logistik, und damit haben wir eine wichtige Grundlage für Aktualität und Praxisbezug der Studiengänge geschaffen“, erläutert Studiengangsleiter FH-Prof. DI Franz Staberhofer.

Auch in der Kategorie „Finanzierung und Rechnungswesen“ belegte ein weiterer Studiengang vom FH OÖ Campus Steyr die beiden Spitzenplätze: der Bachelor- und Master-Studiengang „Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement“ wurde mit Durchschnittsnoten von 2,09 (Master) und 2,11 (Bachelor) bewertet. In der Kategorie „Technik sonstige“ wurde der Bachelor „Produktion und Management“ der Fakultät Steyr von befragten Führungskräften ebenfalls hervorragend beurteilt und landete mit einer Note von 2,23 auf Platz zwei.

Top-Bewertungen in „Technik“

Der FH OÖ Campus Wels zeigte sich vor allem in der Kategorie „Verarbeitungstechnik“ leistungsstark, sicherte sich im Ranking mit dem Master (Durchschnittsnote: 2,21) und Bachelor (Durchschnittsnote: 2,22) „EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik“ die ersten beiden Ränge.

In der Kategorie „Automatisierung, Elektronik“ erhielt der Campus Wels ausgezeichnete Bewertungen, gehört mit Durchschnittsnoten von 2,12 (Master) und 2,14 (Bachelor) in „Automatisierungstechnik“ zu den Top 5. Im Bereich „Energie, Umwelttechnik“ landete die Fakultät Wels mit „Öko Energietechnik“ nur knapp hinter zwei anderen Studiengängen auf Platz drei.

FH OÖ forschungsstärkste Fachhochschule

Die FH Oberösterreich ist die forschungsstärkste Fachhochschule Österreichs. Aktuell studieren an unseren 4 Standorten in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels über 5.800 Studierende. Mehr als 60 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Auswahl. 10 englischsprachige Studiengänge und Kooperationen mit 240 Partnerhochschulen in 60 Ländern eröffnen viele internationale Perspektiven. Unsere ForscherInnen erbringen ein Drittel der gesamten Forschungsleistungen an Österreichs Fachhochschulen.

Im Auftrag von Industriemagazin befragte das Online-Markt und-Meinungsforschungsinstitut meinungsraum.at zwischen 24.Jänner und 10.Februar 2017 insgesamt 641 Führungskräfte aus allen Wirtschaftsbereichen in Österreich zu Image und Qualität von insgesamt 318 österreichischen FH-Studiengängen aus Wirtschaft und Technik an den 18 heimischen Fachhochschulen.

www.fh-ooe.at


JETZT NEU! 4232 | Das Softwarepark Hagenberg Magazin

03.03.2017

Ab März 2017 erscheint die erste Ausgabe des neuen Softwarepark Hagenberg Magazin „4232“. Dem Jahresmotto „Automotive Computing“ widmet sich u.a. die gleichnamige Veranstaltungsreihe für IT-ExpertInnen mit der spannenden Frage „Welche neuen Herausforderungen stellt die Mobilität der Zukunft an die IT heute?“.

Erfahren Sie mehr über die Mobilität der Zukunft sowie die Chancen, aber auch die Risiken, welche diese birgt. Werden wir beispielsweise Autos noch selbst lenken? Stellen vernetzte Fahrzeuge eine Bedrohung dar? Und, benötigen wir gar neue Ausbildungsmöglichkeiten für diese IT-Entwicklungen?

Alle diesen und vielen weiteren interessante Fragen widmet sich das „4232 | Das Softwarepark Hagenberg Magazin“. Blättern Sie gleich in unserer Onlineausgabe und erfahren Sie mehr!


Neuer wissenschaftlicher Geschäftsführer des Software Competence Center Hagenberg (SCCH)

Prof. A Min Tjoa, neuer wissenschaftlicher Geschäftsführer des SCCH

28.02.2017

Am 16.02.2017 haben die Eigentümer der Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) den neuen wissenschaftlichen Geschäftsführer Prof. A Min Tjoa den SCCH-Angestellten vorgestellt.

Nach einer kurzen Ansprache von Prof. Tjoa wurde Fragen der SCCH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingehend beantwortet. Prof. A Min Tjoa trat die Nachfolge von Prof. Klaus-Dieter Schewe an, der die wissenschaftliche Geschäftsführung des SCCH von 01.02.2010 bis 15.02.2017 inne hatte.

Das Software Competence Center Hagenberg bedankte sich bei Herrn Prof. Schewe und wünscht Prof. Tjoa für die künftigen Aufgaben alles Gute!

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Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Mag. Martina Höller
Marketing & PR Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
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SecuReveal® onlinebasiertes Hinweisgebersystem aus Österreich

© von Glenn Carstens-Peters /unsplash.com

28.02.2017

SecuReveal® ermöglicht Mitarbeitern rund um die Uhr und weltweit, Hinweise auf Missstände und Verstöße gegen Compliance-Richtlinien anonym und online dem jeweiligen Unternehmen intern zu melden. Der Vorteil für das Unternehmen ist neben der übersichtlichen Bearbeitungsmaske, auch das gesteigerte Stakeholder Commitment und die Möglichkeit die vorliegenden Themen intern zu prüfen, noch bevor die Öffentlichkeit davon erfährt und entsprechend reagieren zu können. Der Hinweisgeber kann sich seinem Arbeitgeber loyal zeigen und hat keinerlei negative Folgen zu befürchten, da seine Meldung absolut anonym bleibt.

Sicherheitskompetenz aus Hagenberg

Innerhalb der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg wurde bei der Entwicklung von SecuReveal® von Anfang an ein hohes Augenmerk auf den Aspekt der IT-Sicherheit gelegt. So erfolgt beispielsweise die Kommunikation zwischen Hinweisgebern und dem Unternehmen bzw. der Compliance Abteilung durchgehend verschlüsselt und auch die im System erfassten Mitteilungen werden verschlüsselt abgelegt. Ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept gewährleistet, dass nur befugte Personen Zugriff auf die jeweilige Mitteilung haben. Sogar für Entwickler und Betreiber von SecuReveal® ist der Zugriff auf das System ausgeschlossen.

Preisgekrönt und wirkungsvoll

Seit Juni 2016 setzt die Andritz Gruppe mit Hauptsitz in Graz, einer der weltweit führenden Technologiekonzerne mit mehr als 24.000 Mitarbeitern, an über 250 Standorten und einem Umsatz von ca. 6 Mrd. Euro, auf die die Whistleblowing-Software SecuReveal®. Weiters wurde SecuReveal® mit dem internationalen PMN Management Award ausgezeichnet.

Eine Erfolgsgeschichte österreichischer Zusammenarbeit

SecuReveal wurde in sorgfältiger Zusammenarbeit der Unternehmen Responsible Business Solutions, ein Tochterunternehmen Österreichs größter Anwaltssozietät Wolf Theiss, der redPuls IT & Security Solutions GmbH und der RISC Software GmbH als Technologiepartner entwickelt. Jeder Partner brachte dabei seine weitreichende und langjährige Expertise ein, um gemeinsam ein größeres Ganzes zu gestalten und zu betreiben.

Technologiepartner

Das Ziel der RBS Responsible Business Solutions GmbH (RBS) ist es Unternehmen umfassend bei der Gestaltung eines aktiven Compliance Management Systems zu unterstützen. Mit der modernen, kosteneffizienten Software-Lösung SecuReveal® bietet die RBS ein schlankes und innovatives Hinweisgebersystem, das die Meldung von Verstößen gegen unternehmenseigene Compliance Codes ermöglicht. Als Tochterunternehmen der WOLF THEISS Rechtsanwälte kann die RBS auf ein großes, internationales Netzwerk aus Rechtsexperten zurückgreifen, das ihre Kunden bei allen rechtlichen Fragen rund um das Thema Compliance unterstützt. Mehr Informationen unter www.secureveal.com oder www.wolftheiss.com.

Die redPuls IT & Security Solutions GmbH findet die richtigen Lösungen für die Sicherheit sensibler Daten. Das Unternehmen verfügt über das Know-how für die speziellen Herausforderungen bei der Übertragung von Telekommunikations-, Datenverarbeitungs- und Videosystemen. Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter: www.redPuls.com

Die RISC Software GmbH (RISC) ist ein international anerkanntes IT-Dienstleistungsunternehmen, mit Sitz in Hagenberg/Österreich, und ist spezialisiert auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen. Dabei werden die Kernkompetenzen von RISC, Mathematik und Informatik, kombiniert, um anspruchsvolle und nachhaltige Softwarelösungen zu entwickeln. Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter www.risc-software.at

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RISC Software GmbH
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4232 Hagenberg
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„2 Minuten, 2 Millionen“: startup300 investiert 200.000 Euro in den Pixelrunner

2 Minuten 2 Millionen - Die PULS 4 Start-Up-Show: v.l.n.r.: Michael Altrichter vom Business Angel Netzwerk startup300, Pixelrunner Gründerteam Ronald Schaumberger, Christian Saminger und Rainer Kargel © Gerry Frank

22.02.2017

Der erste selbststeuernde Landschafts-Printer der Welt, der Pixelrunner (www.pixelrunner.com), überzeugte am 21. Februar 2017 bei der Puls4 Startup-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ die Investoren. 200.000 Euro investierte Michael Altrichter mit Unterstützung des Business Angel-Netzwerkes startup300 (www.startup300.at) in das Projekt. Der Pixelrunner druckt Logos und sogar Bilder direkt auf Grund in jeder Größe – bis mehreren Fußballfeldern – egal ob auf Rasen, Schnee oder Asphalt.

Der selbstfahrenden Druckroboter „Pixelrunner“ des Gründerteams Ronald Schaumberger, Christian Saminger und Rainer Kargel macht die Landschaft zum Werbeträger. Großflächige Sujets kennt man von Sport-Events wie dem Motorsport, American Football oder aus Einflugschneisen von Flughäfen. Wurden die Sujets bisher mühsam in tagelanger Handarbeit von ganzen Teams aufgebracht, erledigt der Pixelrunner diese Aufgabe in wenigen Stunden.

Der Pixelrunner arbeitet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Quadratmetern pro Minute und bringt dabei unterschiedlichste Farben auf: „Bei einem Marathon sollen die Brandings sofort wieder löschbar sein, auf mehrtägigen Veranstaltungen dennoch nicht an Strahlkraft einbüßen", so Pixelrunner Co-Gründer Christian Saminger. Eine Technologie, die überzeugt: So kam der Pixelrunner beispielsweise bereits bei der heurigen „Hahnenkamm-Abfahrt“ in Kitzbühel zum Einsatz.

„Der Pixelrunner ist spektakulär. Schon in Kürze kann er echten Bilderdruck auf Wiesen oder Asphaltflächen in einer Größe und Qualität aufbringen, die bisher absolut unvorstellbar war. Der Pixelrunner ist natürlich kein klassischer Investor-Case, aber er ist so einzigartig, dass ich vom Erfolg mehr als überzeugt bin“, sagt Michael Altrichter vom Business Angel Netzwerk startup300.

Über Pixelrunner

Die Pixelrunner GmbH mit Standort im Softwarepark Hagenberg wurde im August 2016 nach über einem Jahr der gemeinsamen Zusammenarbeit von Ronald Schaumberger, Christian Saminger und Rainer Kargel gegründet.

Über mehrere Prototypenstufen wurde der „Pixelrunner“ entwickelt und perfektioniert. Er ist bereits erfolgreich im Einsatz und zum Patent angemeldet.

Gefördert wird das Startup von der AWS Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der tech2b Inkubator GmbH.

Über startup300

Die startup300 AG ist das österreichische Business Angel-Netzwerk und unterstützt heimische Startups vor allem in der kritischen ersten Unternehmensphase. startup300 wurde im Dezember 2015 von Bernhard Lehner und Michael Eisler gegründet. Hinter startup300 stehen über 100 österreichischem Unternehmer und Business Angels, darunter Altrichter, Kalteis, Alm, Grabner, Hansmann oder Luger. startup300 ist derzeit in 25 Startups investiert. www.startup300.at

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Pixelrunner GmbH
Rainer Kargel
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
+43 664 2323222
office@pixelrunner.com, www.pixelrunner.com


„Show Your App Award“ - Platz 3 für thx for

thx for holt Platz 3 beim „Show Your App Award“-Publikumsvoting! (v.l.) Co-Founder & CEO Verena Hahn-Oberthaler und Founder & CEO Heinrich Enengl bei der Preisverleihung in München am 15.2.2017 © thx for GmbH

20.02.2017

Die thx for-App – made in Hagenberg – holte am 15.2.2017 beim internationalen „Show Your App Award“ in München Platz drei! Mit coolem Design und intuitiver Usability zaubert thx for Emotionen aufs Smartphone – und schaffte es so, sich nur wenige Monate seit ihrem Launch im Publikumsvoting der begehrten Auszeichnung durchzusetzen.

Dank den vielen, vielen Votes der thx for-Community und -Fans konnte der Stockerlplatz bei der App-Auszeichnung am 15.2.2017 in München erfolgreich für die Dankbarkeits-App nach Oberösterreich geholt werden. „thx for sagt thx for!“ so Founder und CEO Heinrich Enengl. „Wir sehen diese Auszeichnung als Wertschätzung gegenüber unserer Arbeit und sehen uns auch bestätigt, diese Vision weiterzuverfolgen und auszubauen. Gerade in Zeiten wie diesen braucht es einen Positivkanal wie thx for.“

thx for schon bald für Firmen und Institutionen

thx for wird im Frühjahr 2017 um viele interessante Anwendungsmöglichkeiten erweitert und damit zu einem grenzüberschreitenden Positivkanal! Neben Einzelpersonen können Firmen und Institutionen, Vereine, freiwillige Organisationen, Behörden und Krankenhäuser Wertschätzung und positive Botschaften auf besondere Art austauschen – ein positiver Referenzkanal eröffnet sich über thx for. Umgekehrt erhalten Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, eine thx for-Botschaft an ihre Kunden zu senden und mit diesem „Danke“ verbunden auch ein Geschenk oder einen Vorteil zu schicken. Konkret bedankt sich etwa ein Dienstleistungsunternehmen bei seinen Kunden mit einem thx for und lädt sie – verbunden mit dieser positiven Botschaft – zu einem speziellen Event oder Beratungsabend ein.  Ein weiteres Beispiel könnte sich im institutionellem Bereich wie folgt abbilden: Beim Verlassen der Behörde schickt ein Bürger ein thx for über die sehr erfolgreiche und rasche Abwicklung der Gewerbeanmeldung.

Wie geht das? Ein QR-Code, der am Portal angebracht ist, macht den direkten Kanal über die App thx for auf, um eine positive Message zielgerichtet und rasch übermitteln zu können. Auch soll in Gesundheitseinrichtungen, wo oftmals nur ein Beschwerdekanal für Patienten existiert, ein  einzigartiger positiv-Kanal mit thx for geschaffen werden. thx for-CEO Heinrich Enengl: „Wir sind überzeugt, dass sich in Zukunft Sachverhalte über thx for darstellen werden, die so nicht ausgesprochen worden wären und sich nicht abgebildet hätten.“ Ein positiver Kreislauf von Wirtschaft, Wachstum und Wertschätzung entsteht.

Das thx for-Team

Hinter der thx for GmbH stehen Heinrich Enengl (Founder und CEO), Beate Enengl (Founder, Strategy) und Verena Hahn-Oberthaler (Co-Founder, CEO) sowie ein stetig wachsendes Team. Die Umsetzung startete 2015, die App launchte 2016. Das Start-Up ist dankbar für Förderungen wie „Gründung am Land“ des Wirtschaftsministeriums und Auszeichnungen wie den EDISON für „Social Entrepreneurship“ sowie Platz 3 beim Publikumsvoting „Show Your App Award“ 2017.

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thx for GmbH


Startup Pixelrunner bei „2 Minuten 2 Millionen“

Pixelrunner Gründer Christian Saminger, Rainer Kargel und Ronald Schaumberger © Gerry Frank

17.02.2017

Das Jungunternehmen Pixelrunner aus dem Softwarepark Hagenberg stellt sich am Dienstag, 21. Februar 2017 mit ihren selbstfahrenden Landschaftsdrucker den Investoren. Am Dienstag startet die Puls4 Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ in die zweite Runde und mit dabei sind Christian Saminger, Rainer Kargel und Ronald Schaumberger mit ihrer innovativen Idee eines selbstfahrenden Druckroboter, dem „Pixelrunner“. Um ihre Idee zur Serienreife zu bringen, suchen sie nach starken Investoren.

Was bisher nur aufwändig und mit immenser Manpower möglich war, bewerkstelligt der Pixelrunner wie von selbst: Er druckt jedes Motiv in jeder gewünschten Größe direkt auf Grund. Ob auf Rasen, Schnee oder Asphalt: Der Pixelrunner druckt brillant, schnell und umweltfreundlich.

Großflächige Werbung, die jedem Betrachter sofort ins Auge springt kennt man vom Motorsport, American Football, Radsport, usw.: Bislang wird dies händisch und mittels Schablonen in tagelanger Arbeit von großen Teams angebracht. Pixelrunner automatisiert dieses Verfahren mit einem selbstfahrenden Druckroboter: Smarte Technologie statt immenser Manpower.

Für die verschiedenen Einsatzbereiche gibt es höchst unterschiedliche Anforderungen: “Beim Marathon sollen die Werbung sofort wieder löschbar sein, auf mehrtägigen Veranstaltungen wie Golf-Turnieren dennoch nicht an Strahlkraft einbüßen und andernorts möglichst über mehrere Monate haltbar sein”, erklärt Christian Saminger. Dafür wurden Lösungen gefunden und mit Kooperationspartner werden diese stetig weiterentwickelt. Das Thema Umweltverträglichkeit ist dabei von oberster Priorität. So sollen die Farben nicht nur unbedenklich sein, sondern höchsten ökologischen Standards entsprechen, um allerorts ausgebracht werden zu können.

Von der Gründungsvision bis zum Patent

Ronald Schaumberger hatte die Idee zum Pixlerunner und gemeinsam mit Christian Saminger in mehreren Prototypenstadien erfolgreich getestet. Rainer Kargel komplettierte das Trio, und im August 2017 wurde die Pixelrunner GmbH gegründet.

Ronald Schaumberger dazu: “Am Anfang stand eine Idee. Aber wir Mühlviertler planen nicht lange – wir bauen das einfach”.

Aus den Prototypen wurde mittlerweile ein voll funktionsfähiger, elektrisch betriebener Roboter entwickelt. Der Kern des Pixelrunners ist die Eigenentwicklung der Sprühtechnologie, die mittlerweile zum Patent angemeldet wurde. Der nächste Schritt ist die Erlangung der Serienreife.

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Pixelrunner GmbH
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Warum Computernetzwerke (nicht) funktionieren

Thermal Plot im Einsatz © RISC Software GmbH

16.02.2017

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts „PIPES-VS-DAMS“ ermöglichen die Vermeidung von Engpässen in IT-Infrastrukturen. Vor drei Jahren haben sich die Mitglieder des Forschungsprojekts, welches im Rahmen der Förderschiene „IKT der Zukunft“ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt wurde, zum Ziel gesetzt, neue Methoden zum Erkennen von Zusammenhängen in stark vernetzten IT-Landschaften zu entwickeln. Die Bedeutung der damals vorgenommenen Ziele, die Qualität der Umsetzung und die Möglichkeiten der in den letzten Jahren entwickelten Technologien zeigen sich heute nicht nur im Umfeld von IT-Infrastrukturen, sondern insbesondere auch im breiten Anwendungsfeld der Forschungsergebnisse, das weit über die IT hinausreicht.

Vom Datenverkehr zum Straßenverkehr

Das Projekt „PIPES-VS-DAMS“ wurde vor drei Jahren gestartet um IT-Administratoren einen besseren Überblick über sehr komplexe IT-Infrastrukturen und einen Einblick in die Zusammenhänge einzelner Systeme zu bieten. Die Kooperation zwischen der RISC Software GmbH, dem Institut für Computergrafik der JKU Linz, der MOWIS GmbH und der KT-NET Communications GmbH führte rasch zu ersten vielversprechenden Ergebnissen. Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit steht heute ein flexibles System zur Datensammlung und -analyse sowie neuartige Visualisierungen zur Verfügung. Die effiziente Sammlung und Analyse von Daten ermöglicht dabei nicht nur das Ermitteln des aktuellen Status einer IT-Infrastruktur. Das entwickelte System erkennt auch Anomalien in den gesammelten Daten und kann durch die Anwendung von Prognoseverfahren auch frühzeitig Probleme erkennen und kommunizieren. Das Potential der Forschungsergebnisse zeigt sich auch in den unterschiedlichen Anwendungsfeldern, in denen die Ergebnisse des Projekts bereits eingesetzt wurden. Diese reichen von der Überwachung von IT Infrastrukturen und der Unterstützung bei der Erstellung Verkehrslagebildern, bis zur Datenaufbereitung von Börsenkursen für Finanzanalysten und der Analyse des Verhaltens einzelner Länder nach der Wirtschaftskrise.

Datenquellen werden zu Datenströmen

Der Kern der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten liegt in der flexiblen Datensammlung COLLIBRI und neue entwickelten Visualisierungsmethoden. COLLIBRI ermöglicht durch viele kleine Programme eine verteilte und somit auch rasche Sammlung und Verarbeitung von Daten. Es können von einfachen Textdateien bis zu komplexen Datenbanken, von sozialen Netzwerken bis zu physikalischen Sensoren unterschiedlichste Datenquellen angebunden werden. Durch die kontinuierliche Übermittlung neuer Daten aus diesen Datenquellen entstehen Datenströme, die verteilt analysiert und weitergeleitet werden, bis sie als fertig aufbereiteter Datenstrom an die Visualisierung oder beliebige Datenspeicher übermittelt werden.

CloudGazer – ein klarer Überblick in den Wolken

Mit CloudGazer wurde vom Institut für Computergrafik der JKU Linz eine Visualisierungsbibliothek für komplexe, mehrschichtige IT-Infrastrukturen entwickelt. Durch die besondere visuelle Aufbereitung der Informationen können Administratoren aber auch Entwickler mit Hilfe von CloudGazer Probleme auf unterschiedlichen Ebenen von IT-Lösungen erkennen und analysieren. Der Einfluss von Hardware kann dabei genauso untersucht werden, wie die Auswirkung von einzelnen Anwendungen auf die Performance von virtuellen Rechnern. Darüber hinaus bietet CloudGazer einen einzigartigen Einblick in die Zusammenhänge von verteilten Anwendungen, in dem die Kommunikation innerhalb von Computernetzwerken im Detail dargestellt wird.

ThermalPlot – das kontinuierliche Auf und Ab von Daten

Ein weiteres innovatives Visualisierungsverfahren wurde mit ThermalPlot entwickelt. Bei dieser interaktiven Darstellungsart wird der Zeitverlauf sehr vieler Datenelemente kompakt in einer Visualisierung dargestellt. Somit können Anwender auf einfache Weise herausfinden, ob bestimmte Datensätze über die Zeit hinweg an Bedeutung gewinnen oder auch verlieren.

Kooperation zwischen Unternehmen und Forschung als Erfolgsfaktor

Ausschlaggebend für die erfolgreiche Durchführung des Projekts war aber vor allem die exzellente Zusammenarbeit zwischen den Forschungspartnern und den an diesem Projekt beteiligten Unternehmen. „Die kreativen und neuen Ideen der Forschung gepaart mit dem praktischen Zugang und der Erfahrung der Unternehmen haben sicher perfekt ergänzt und waren ausschlaggebend für den Erfolg dieses Projekts“, so Michael Krieger, der Projektkoordinator des durchgeführten Forschungsprojekts.

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Erfolgreicher „Go-Live“ bei der VEBO in der Schweiz

© ventopay

16.02.2017

Die VEBO Genossenschaft setzt bei der Einführung seines bargeldlosen Kassen- und Abrechnungssystems auf das mocca® System des österreichischen Marktführers ventopay aus dem Softwarepark Hagenberg. Für ventopay bedeutet dies die erfolgreiche Umsetzung des ersten Projekts in der Schweiz.

Das etablierte mocca® System von ventopay wurde dabei gemeinsam mit dem schweizer Vertriebspartner ELEKTRON auf die speziellen Anforderungen des schweizer Marktes angepasst und zur Zulassung gebracht. Am 1. Februar erfolgte schließlich die planmäßige und erfolgreiche Inbetriebnahme der innovativen mocca® Komplettlösung bei der VEBO Genossenschaft. Dabei wurden zwei betriebseigene Restaurants sowie eine Bäckerei mit acht mocca.touch Kassensystemen und zwei mocca.value Aufwertestationen ausgestattet.

Mit dem umfassenden System mocca® kann VEBO alle Kassensysteme zentral steuern. Die speziell für die VEBO entwickelten Zusatzfunktionen der Verwaltungssoftware mocca.admin reduzieren den Verwaltungsaufwand erheblich.

„Wir haben uns für mocca® von ventopay entschieden, da wir eine Gesamtlösung von einem innovativen und zuverlässigen Anbieter haben wollten. Die Projektvorbereitung und Einführung des neuen Kassen- und Bezahlsystems lief zu unserer vollsten Zufriedenheit. Im Speziellen ist zu erwähnen, dass auf unsere spezifischen Anforderungen eingegangen und diese seitens ventopay umgesetzt wurden. Besonders die intuitive Bedienung aller Komponenten, das rasche Bezahlen und die einfache Verwaltung der komplexen Abrechnungsvorgänge bei VEBO haben uns begeistert.“

Beat Gerber, Leiter kaufmännische und soziale Dienste

Doch nicht nur VEBO profitiert vom neuen Kassensystem. Die Gäste laden ihre RFID-Badges an den benutzerfreundlichen Ladestationen mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte auf. Anschließend bezahlen sie mit dem Badge einfach, schnell und bargeldlos an der Kasse. Lange Wartezeiten gehören somit der Vergangenheit an.

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Inbetriebnahme des mocca® Systems bei der VEBO. Mit diesem Projekt haben wir gleichzeitig eine wesentliche Investition in die Zukunft getätigt und marktspezifische Entwicklungen sowie die Zulassung für den Schweizer Markt abgeschlossen.“

Ing. Johannes Reichenberger, Geschäftsführer ventopay gmbh

Die VEBO Genossenschaft fördert die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen, die im freien Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden. In den betriebseigenen Werkstätten der VEBO Genossenschaft finden diese Menschen nicht nur Arbeit sondern auch Anerkennung und Wertschätzung. Zum weiteren Angebot der VEBO zählen Berufliche Massnahmen, Tagesstätten und Wohnheime. Für die tägliche Verpflegung der Bewohner, Gäste und Mitarbeiter sorgen zwei Restaurants sowie eine Bio-Bäckerei.

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Ing. Johannes Reichenberger, CEO, CTO
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)650 23 21 333
www.ventopay.com, johannes.reichenberger@ventopay.com 


Strategiemeeting mit d.velop und Microsoft Österreich!

v.l.n.r.: DI (FH) Peter Berner, MA (Geschäftsführer COUNT IT Group), Jana Lukic (Partner Management, Microsoft Österreich), Markus Berger (Partner Management, d.velop AG) und Mag. Daniel Braden (Leiter Marketing, Vertrieb & Organisation COUNT IT Group) © COUNT IT Group

15.02.2017

Am 19. Jänner lud die COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg zum Strategie Meeting für das neue Jahr 2017 und begrüßte dazu Jana Lukic, Partner Management, Microsoft Österreich und Markus Berger, Partner Management, d.velop AG.

Geschäftsführer DI (FH) Peter Berner, MA und Vertriebsleiter Mag. Daniel Braden diskutierten mit den Partnern die generelle Entwicklung aber auch die strategische Ausrichtung des ECM (Enterprise Content Management) Produktes d.velop d.3ecm und des ERP (Enterprise Ressource Planning) Software Microsoft Dynamics NAV der COUNT IT Group. Ein Schwerpunkt bei den Gesprächen war die Weiterentwicklung im Cloud-Bereich, wo die COUNT IT Group mit der neuen Online Produktlinie „eCOUNT Smart Business Software“ 2017 voll durchstarten wird.

Neben dem bereits verfügbaren eCOUNT Tool, einem webbasierten Einnahmen-/Ausgaben-Rechner inkl. Registrierkassa, folgen in Kürze eine Cloudlösung mit dem Dokumentenmanagementsystem d.velop d.3ecm sowie verschiedene Standard-Branchenlösungen mit dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV. 

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SCCH erhält Best Paper Award

Michael Lusser und Rudolf Ramler erhalten den Best Paper Award © Software Quality Days

01.02.2017

Bei den diesjährigen Software Quality Days präsentierte Rudolf Ramler vom Software Competence Center Hagenberg (SCCH) im wissenschaftlichen Teil der Konferenz die Forschungen zur Werkzeug-Unterstützung für selektives Regressions-Testen. Die vorgestellte Forschungsarbeit wurde von der Jury mit dem „Industrial Experience Best Paper Award“ ausgezeichnet.

Change-based Regression Testing

Rudolf Ramler präsentierte das Paper „Tool Support for Change-Based Regression Testing: An Industry Experience Report“ welches er gemeinsam mit Christian Salomon, Georg Buchgeher und Michael Lusser erarbeitet hat. Dieses Paper fasst die Erfahrungen in der Umsetzung von Werkzeug Unterstützung für das selektive Regressions Testen mit dem Industriepartner OMICRON zusammen.

Obwohl das Thema selektives Regressions-Testen seit drei Jahrzehnten wissenschaftlich betrachtet wird, ist es in der Praxis noch wenig im Einsatz. In der Zusammenarbeit mit dem Industriepartner konnte eine Werkzeugumgebung dafür aufgebaut werden die den Praxis-Einsatz ermöglicht und das Potential des Ansatzes für das Unternehmen nutzbar macht.

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RISC Software startet in interreg Projekt InnoHPC

26.01.2017

Bereits Anfang Jänner startete das Projekt „InnoHPC“ mit einem Projektbudget von über 2 Millionen Euro und einer Laufzeit von ca. 2,5 Jahren. Ziel ist die Förderung von transnationalen Kooperationen zwischen HPC Anbietern und Anwendern – insbesondere KMUs. Im Projekt InnoHPC "High-performance Computing for Effective Innovation in the Danube Region" sind 18 Projektpartner unter der Leitung des Faculty of Information studies (FIS) in Slovenien vereint.

Das Hauptziel von InnoHPC ist die Schaffung eines transnationalen HPC-Labors für die Mitentwicklung von wissensintensiven innovativen Produkten mit hoher Wertschöpfung in transnationalen Wertschöpfungsketten. Die wichtigsten Leistungen sind die Schaffung eines transnationales InnoHPC-Labors, das regionale HPC-Infrastrukturen und -Kompetenzen bündelt, eine Webplattform, die HPC-Zugang und integrierte Services sowie Tools zur Kapazitätserweiterung zur Verfügung stellt, um die Haltbarkeit des InnoHPC Labs über das Projekt hinaus zu unterstützen.

InnoHPC richtet sich an KMUs und Cluster, und bietet diesen die Möglichkeit, die Effizienz von Innovationen zu steigern und transnationale Wertschöpfungsketten im Donauraum zu verbinden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich High Performance Computing erhalten Zugang zu spannenden Fallbeispielen und Möglichkeiten, ihr unternehmerisches Potential auszuschöpfen. Die politischen Entscheidungsträger und Organisationen der Wirtschaftsförderung erhalten eine wertvolle institutionelle Unterstützung für ihre Politik und ihre Initiativen.

Das Projekt InnoHPC spielt eine Vorreiterrolle bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovation durch die Bereitstellung einzigartiger institutioneller und technologischer Infrastrukturen, die speziell für die Zusammenführung und Nutzung von HPC-Infrastrukturen auf transnationaler Ebene entwickelt wurden.

Mehr Informationen: http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/InnoHPC

 

Event "High-performance computing for effective innovation in the Danube region" | 09.02.2017 | Novo Mesto, Slovenien

Die Veranstaltung dient der Vernetzung und dem Gedankenaustausch zwischen Hochschulen und Unternehmen, um gemeinsam die Chancen und Herausforderungen effizienterer Innovationen durch die Nutzung von High-Performance Computing zu erforschen und findet im Rahmen des Kick-Off Events des Projektes InnoHPC statt, welches vom Danube Transnational Programme kofinanziert wird.

Im Projekt InnoHPC (High-performance Computing for Effective Innovation in the Danube Region) sind 18 Projektpartner unter der Leitung der Faculty of Information studies (FIS) in Slovenien vereint. Die RISC Software GmbH aus Hagenberg ist Teil dieses Konsortiums und hat u.a. die Aufgabe, interessierte Hochschulen und Unternehmen in Österreich für die Nutzung und Weiterentwicklung von Kooperationen im High-Performance Computing zu finden. 

Mehr Informationen: Einladung >>

 

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Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


BELLAFLORA & COUNT IT: eine erfolgreiche Partnerschaft - Dokumentenmanagement-Projekt mit der grünen Nummer 1

16.01.2017

Ende 2013 begab sich bellaflora auf die Suche nach einem geeigneten Partner, der ein entsprechendes DMS Produkt vorweisen kann, bei der Konfiguration berät und die gesamte Einführung begleitet. Die COUNT IT Group erfüllte diese Wünsche und eine erfolgreiche Partnerschaft begann.

bellaflora, das österreichische Unternehmen mit 26 Gartencentern und ca. 500 MitarbeiterInnen, bezeichnet sich mit Fug und Recht als „die grüne Nummer 1“, denn es übernimmt Verantwortung für die Umwelt und beweist einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunden, MitarbeiterInnen und Partnern. So ist auch der Wunsch, ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem (DMS) einzuführen, zu verstehen. Ende 2013 begab sich bellaflora auf die Suche nach einem geeigneten Partner, der ein entsprechendes Produkt vorweisen kann, bei der Konfiguration des Produkts berät und die gesamte Einführung des DMS begleitet.

Die Zentrale von bellaflora befindet sich in Leonding bei Linz (OÖ), ganz in der Nähe der COUNT IT Group, die ihren Sitz in Hagenberg hat. Die Entscheidung für den Unternehmensdienstleister mit Know-how in Finanz- und Rechnungswesen/Personalverrechnung und Informationstechnologie sowie einer Partnerschaft mit d.velop war also nicht nur räumlich gesehen naheliegend, sondern auch nachhaltig. Schließlich kann die COUNT IT Group viele langjährige Kundenbeziehungen vorweisen.

Elektronische Workflows zur Effizienzsteigerung

Anfang 2014 startete man mit Vorgesprächen und Analyseworkshops. Diese ergaben, dass bellaflora das große Papierarchiv auflösen, interne Abläufe vereinfachen und Reaktionszeiten verkürzen plante. Die gemeinsam formulierten Ziele: Reduktion des Papierverbrauchs und Optimierung interner Prozesse, wie z. B. den Eingangsrechnungsprozess. Der Startschuss für die Umstellung auf das Dokumentenmanagementsystem d.velop d.3ecm fiel im Februar 2014, planmäßig fertiggestellt war das Projekt im Herbst 2014. Lediglich einige Zusatzwünsche wurden auf die Phase nach Projektende verschoben.

Durch die Einführung von d.velop d.3ecm haben die MitarbeiterInnen der bellaflora Zentrale sowie aller Gartencenter nun digitalen Zugriff auf alle Dokumente. Eingangsrechnungen und -lieferscheine werden automatisch klassifiziert, verbucht und in dem neu eingerichteten elektronischen Archiv abgelegt. Bei bellaflora handelt es sich zum überwiegenden Teil um EDI-Rechnungen (elektronischer Datenaustausch), seltener um E-Mail- oder postalische Rechnungen.

Doch nicht nur mit Eingangsrechnungen, auch mit Tagesberichten wird seit der Umstellung anders umgegangen: Früher wurde das Kassajournal inklusive aller Belege, wie z. B. Gutscheine, gesammelt und in die Zentrale gesendet. Pro Filiale und Tag ein Paket, das mittels Paketdienst auf die Straße geschickt wurde. Jetzt – nachdem dafür eine eigene Transportstrecke inklusive Workflow eingerichtet wurde – erstellt das Dokumentenmanagementsystem diese Pakete automatisch, indem es sich alle relevanten Belege holt und diese zur Freigabe digital an die FilialleiterInnen übermittelt. Danach werden diese Tagesberichte in der Zentrale geprüft und im elektronischen Archiv abgelegt. Auch der Wareneingang wurde in den effizienteren Workflow miteinbezogen. Barcodescans erlauben nun ein automatisiertes Buchen von Lieferdokumenten zB Packlisten und Eingangslieferscheine.

80 % des Papierverbrauchs nun digital

Ein weiterer Grund für die Einführung von d.velop d.3ecm war die Möglichkeit zur Anbindung an das bestehende ERP-System (Enterprise Resource Planning). bellaflora arbeitet mit Microsoft Dynamics AX – die COUNT IT Group hat dazu die Schnittstelle errichtet. Mit der Integration von Eingangsrechnungen/-lieferscheinen und Filialberichten hat die COUNT IT Group jene Prozesse digitalisiert, die 80% des Papierverbrauchs bei bellaflora verursachten. Kürzere Reaktionszeiten und eine qualitative Anhebung der Arbeit sind das Resultat der Implementierung dieses Dokumentenmanagementsystems. In der Phase 2 ab Jänner 2015 wurden weitere Prozesse auf Papier – darunter der interne Investitions- und Bestellprozess, als auch die Arbeit der Personalverwaltung – digitalisiert. COUNT IT und bellaflora freuen sich über die erfolgreiche gemeinsame Arbeit.

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Seit 25 Jahren scharf auf Unschärfe – das Fuzzy Logic Laboratorium Linz-Hagenberg im Softwarepark Hagenberg

© FLLL

20.12.2016

Am Fuzzy Logic Laboratorium Linz-Hagenberg (kurz: FLLL) wird seit 25 Jahren zu den Grundlagen und Anwendungen der Wechselbeziehung zwischen Daten und Wissen geforscht. Seit den frühen 1990er Jahren werden Projekte zur Modellierung und Implementierung von menschen-ähnlichen Entscheidungsprozessen in industrieller Qualitätskontrolle und Prozessautomatisierung durchgeführt.

Das von Assoz.Prof.in Susanne Saminger-Platz geleitete und 1991 von Prof. Erich Peter Klement gegründete FLLL ist seit 1992 im Softwarepark Hagenberg angesiedelt. Es umfasst die Drittmittelaktivtäten des JKU-Instituts für Wissensbasierte Mathematische Systeme.

Das FLLL zählt nach dem RISC und neben dem FAW zu jenen Instituten, die am längsten im Softwarepark Hagenberg vertreten sind und zum Aufbau und zur Entwicklung desselben entscheidend beigetragen haben.

Susanne Saminger-Platz: „Der von Bruno Buchberger gegründete und über viele Jahre geleitete Softwarepark Hagenberg mit seinen drei Säulen Forschung – Lehre – Wirtschaft war und ist ein stimulierendes Umfeld für Menschen, die in anspruchsvollen Kooperationsprojekten spannende Forschungsthemen bearbeiten und an deren wirtschaftlicher Umsetzung mitwirken wollen.“

Am FLLL kooperieren ForscherInnen unterschiedlicher Disziplinen und Nationalitäten, die teilweise ihr Master- bzw. PhD-Studium in Linz oder Hagenberg absolviert haben. Absolventen und ehemalige Mitarbeiter des FLLL sind in Forschungseinrichtungen und bei Firmenpartnern (auch des Softwarepark Hagenberg) aktiv.

Überwogen in den Anfangsjahren direkte Kooperationen mit Firmenpartnern, so ist das FLLL heute meist als wissenschaftlicher Partner von Forschungsinstitutionen und Forschungsprojekten aktiv. Einige der frühen Firmenpartner sind heute (langjährige) Unternehmenspartner des (vom FLLL mitinitiierten) Software Competence Center Hagenberg (SCCH) oder Unternehmenspartner in geförderten Forschungsprojekten.

Mehrwertige Logiken (Fuzzy Logic) und approximate reasoning, wissens- und datenbasierte Modellierung und Vorhersage komplexer Systeme, sowie intelligente Signal- und Bildverarbeitung sind einige der Forschungsgebiete des FLLL. Die Schwerpunkte der Anwendungen liegen in der Qualitätssicherung in Produktionsprozessen und den Materialwissenschaften, sowie in den nächsten Jahren vermehrt auch in der Medizintechnik.

Susanne Saminger-Platz: „Das mag auf den ersten Blick sehr breit gefächert klingen. Aber das Schöne an Mathematik ist, dass die Ergebnisse ihrer Grundlagenforschung in vielen Bereichen Anwendung finden.“

Was zeichnet die Forschungsexpertise am FLLL aus?

Susanne Saminger-Platz: „Unser Fokus liegt auf der Interpretierbarkeit. Wir wollen Expertenwissen bestmöglich abbilden und eine gute Interpretierbarkeit daten-generierter Modelle gewährleisten. Für beides gibt es in Zeiten von Big Data und Predictive Maintainance, sowie der fortschreitenden Digitalisierung in Industrie und Medizin viele spannende wissenschaftliche Herausforderungen, denen wir uns auch in den nächsten Jahren gerne stellen wollen.“

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Institut für Wissensbasierte Mathematische SystemeFuzzy Logic Laboratorium Linz-Hagenberg
Assoz.Prof.in Mag.a Dr.in Susanne Saminger-Platz
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4232 Hagenberg
Telefon +43 (0) 7236 3343 430
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Zufallsbasiertes Testen - Rückblick des SCCH zum Alpine Software Engineering Workshop

Mag. Rudolf Ramler, SCCH Research Team Leader Automated Software Testing © SCCH

20.12.2016

Mag. Rudolf Ramler vom Software Competence Center Hagenberg hat am 7. Dezember 2016 einen Workshop zum Thema „Zufallsbasiertes Testen“ gehalten. Die Veranstaltung wurde vom Software Craftsmanship South Tyrol und der Freien Universität Bolzano-Bozen organisiert und finanziert.

Softwaretests automatisieren

Die Automatisierung von zeit- und kostenintensiven Softwaretests beschäftigt Industrie- und Wirtschaftsunternehmen ebenso wie die Forschung. Gemeinsames Ziel ist, den Automatisierungsgrad im Softwaretest zu erhöhen. Testautomatisierung wird gut durch leistungsstarke Werkzeuge unterstützt und ist in jedem Softwareprojekt praktisch umsetzbar.

Effektive, nachhaltige Testautomatisierung bleibt dennoch eine Herausforderung. Es gibt zahlreiche Beispielfälle, in denen die anfängliche Effizienzsteigerung durch den laufenden Wartungs- und Anpassungsaufwand für die automatisierten Tests aufgefressen wurde. In diesem Workshop wurden die Teilnehmer mit dem Random Testing vertraut gemacht. Ziel des Seminars war das praktische Erlernen der zur Verfügung stehenden Tools und des Erkennens der Vor- und Nachteile des zufallsbasierten Testens.

Mehr Informationen unter: www.sciencesouthtyrol.net/Pages/Details/News

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Die 25-jährige Erfolgsgeschichte des Internet Pioniers für E-Tourismus aus dem Softwarepark Hagenberg

Mag. Erwin Schaumlechner, Head of Software Development Hagenberg der HRS Destination Solutions Austria © HRS

19.12.2016

Auf eine 25-jährige bewegte Erfolgsgeschichte blickt Tiscover, seit kurzem HRS Destination Solutions Austria GmbH, zurück. Die Firma hat als österreichischer Internet-Pionier den Markt für E-Tourismus ins Leben gerufen und kräftige Impulse für den Österreich-Tourismus gesetzt, vor allem durch den Aufbau und Betrieb des Buchungsportals www.tiscover.com und durch ein vielfältiges Produktportfolio für touristische Regionen.

Seit Mitte der 90er Jahre ist die Softwareentwicklung der Tiscover im Softwarepark Hagenberg angesiedelt, zu Beginn als Projekt am FAW, seit 2000 als eigenständige Entwicklungsabteilung der Tiscover mit Firmenhauptsitz in Innsbruck.

Seit dem Kauf durch die in Köln ansässige HRS gehört Tiscover zur HRS Group. Die Integration in diese internationale Firmengruppe wurde dieses Jahr im November durch die Umbenennung der Tiscover GmbH in HRS Destination Solutions Austria GmbH auch formell abgeschlossen.

Aktuell arbeiten im Softwarepark Hagenberg 13 Mitarbeiter in der Softwareentwicklung. Die Jobprofile decken viele typische Bereiche vom Java Software Engineer über den Softwaretester bis zum Product Owner ab. Durch eine kontinuierliche Vergrößerung des Entwicklungsteams auch in den nächsten Jahren wird in Hagenberg eine Abteilung aufgebaut, die innerhalb der HRS Destination Solutions GmbH (https://destinationsolutions.hrs.com) alle entwicklungsrelevanten Themen behandeln kann.

Die Aufgaben der Hagenberger Softwareentwicklung gehen schon lange über die standardmäßige Tiscover-Portalentwicklung hinaus – in enger Kooperation mit anderen Entwicklungsstandorten der HRS Group von München über Köln und Berlin bis Rügen werden unterschiedlichste Softwareprojekte realisiert. Dazu gehören die Wartung und die Weiterentwicklung von Buchungsportalen genauso wie die Konzeption und Realisierung von APIs und Schnittstellen oder die Umsetzung von Projekten zur Automatisierung von Prozessen oder zur Verbesserung und Standardisierung von touristischem Content.

Aufgrund der vielfältigen Aufgabengebiete hat sich im Softwarepark Hagenberg ein stabiles Team von Experten herausgebildet, welches sich breitgefächert z.B. mit relationalen und NoSQL-Datenbanksystemen, der Entwicklung von hochverfügbaren Webapplikationen oder dem professionellen Einsatz von Scrum für einen optimalen Entwicklungsprozess beschäftigt.

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HRS Destination Solutions Austria GmbH
Mag. Erwin Schaumlechner, Head of Software Development Hagenberg
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 33514 790
erwin.schaumlechner@hrs.com, www.hrs-destination-solutions.de


Softwarepark Hagenberg: Ihr Netzwerkstandort in der IT-Branche!

DI (FH) Christian Dlapka, MA (Neudenker), Dr. Manfred Stadlbauer, MBA (Techmeter), Dr. Alexander Fried (CELUM) und Dr. Sonja Mündl (Softwarepark Hagenberg) beim Softwarepark Hagenberg XMas-Talk (v.l.n.r.). © Softwarepark Hagenberg

19.12.2016

Wie stark die Marke Softwarepark Hagenberg nach wie vor ist, zeigt das Jahr 2016. So haben sich heuer weitere 12 Unternehmen im Softwarepark Hagenberg angesiedelt und das bestehende IT-Netzwerk erweitert.

Vom etablierten Unternehmen, welches Kooperationen mit den Instituten der Johannes Kepler Universität Linz, der FH OÖ Campus Hagenberg und den hiesigen Unternehmen sucht und findet, bis hin zum Start-up, welches im Softwarepark Hagenberg eine bereits vorhandene starke Community vorfindet, haben sich zahlreiche Firmen für den Softwarepark Hagenberg, den Netzwerkstandort in der IT-Branche, entschieden.

Beispielsweise eröffnete CELUM im Oktober 2016 seinen Standort im Softwarepark Hagenberg. Als Entwickler von Marketing-Software im Bereich Enterprise Content Management wird insbesondere die fruchtbare Verbindung aus Wirtschaft, Forschung und Lehre im Softwarepark geschätzt: „Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung ist essentiell. An Orten wie Hagenberg, wo Unternehmen und Bildungsinstitutionen eng zusammenarbeiten, nehmen große Projekte von morgen ihren Ausgangspunkt. Ich selbst habe vor mehr als 15 Jahren hier in Hagenberg studiert und in diesem Umfeld mein erstes Unternehmen gegründet“, so Michael J. Kräftner, Gründer und CEO von CELUM.

Eines von vielen weiteren Highlights zeigt das bereits seit mehr als 15 Jahren im Softwarepark ansässige Software Competence Center Hagenberg, welches mit dem E-Award für das Projekt INDYCO, die Software für Katastrophenmanagement, ausgezeichnet wurde. Mit dem INDYCO-System werden Feuerwehren und Einsatzleitstellen unterstützt. Sensordaten werden mit Expertenwissen verknüpft und analysiert, wodurch Vorhersagen über lokale Situationen und Entwicklungen, wie zum Beispiel bei Muren oder Hochwasser, ermöglicht werden.

Das Ziel des Softwareparks ist unter anderem auch, eine vibrierende IT-Innovations- und Gründerszene zu schaffen. Für Start-ups und jene die es noch werden wollen, läuft daher seit 17. November 2016 im Softwarepark Hagenberg das neue Accelerator-Programm.

In der beigefügten Pressemitteilung möchten wir Ihnen einige unserer Success Stories 2016 aus dem Softwarepark Hagenberg vorstellen.

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Softwarepark Hagenberg
Dr. Sonja Mündl
Hauptstraße 90
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 3343 0
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CDE – Ihr Partner für Software und Hardware Lösungen

C-Leg Anwender © ottobock

16.12.2016

Seit 2001 entwickelt CDE aus dem Softwarepark Hagenberg als innovativer Dienstleister hochwertige Produkte und Lösungen für die Medizintechnik und die Sicherheits-/Kommunikationstechnik. Die CDE ist ISO 13485 zertifiziert und entwickelt mit über 15 Jahren Projekterfahrung individuelle Software für Medizintechnik nach internationalen Standards wie dem Software-Lebenszyklus-Prozess IEC 62304.

Oft beginnt es mit einer „Idee“ und geht über die Konzeption und Entwicklung bis zur Serienfertigung mit allen begleitenden biologischen Tests, Dokumentationen gesetzlicher Normen und Zulassungsunterstützung für Medizinprodukte.

Große CDE-Erfolge, wie z.B. Lösungen für Schlaganfallpatienten mit Fußheberschwäche oder Datengateways mit BLE- und Mobilfunkschnittstelle zur Erhebung von Blutdruckmesswerten haben CDE zu einem namhaften, internationalen Spezialisten gemacht. Auch dieses Jahr ist CDE wieder sehr stark gewachsen. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Marktführern aus der Medizintechnik kennen wir die Anforderungen unserer Kunden und liefern die dazu passenden Lösungen. Somit können wir unsere Software nahtlos in die Prozesse des Medizinprodukteherstellers integrieren und individuelle mobile sowie Cloud basierende Applikationen gestalten.

Dr. Langer, Gesellschafter der CDE GmbH: „Durch unsere Kernkompetenzen im Medizin- und Sicherheitsumfeld sind wir bei Entwicklungsprojekten stark gefragt. Unsere Kunden erwarten jedoch von uns heute weiterführende Antworten, vor allem in den Segmenten Big Data oder Predictive Maintainance. Speziell in diesen neuen Geschäftsfeldern werden wir erneut stark wachsen.“

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CDE - Communications Data Engineering GmbH
DI (FH) Andreas Oyrer, CTO
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 3351-4380
andreas.oyrer@cde.at, www.cde.at


Nächster Erfolg für ventopay: Unternehmen feiert 5-jähriges Bestehen

ventopay Geschäftsführung: (v.l.n.r) Dr. Josef Langer, Mag. Christa Langer und Ing. Johannes Reichenberger © ventopay GmbH

15.12.2016

Die ventopay gmbh aus dem Softwarepark Hagenberg, Anbieter von bargeldlosen Kassen- und Bezahlsystemen für die Gemeinschaftsgastronomie, feiert heuer ihr 5-jähriges Bestehen. Zu den Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen, Caterer, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Arenen, Stadien und Automatenbetreiber aus dem gesamten DACH-Raum. Der größte Erfolg im Jahr 2016 war die Ausstattung des neu erbauten Allianz Stadions in Wien mit mehr als 210 mobilen und stationären Kassen.

Von 2001 bis 2011 wurden die Geschäfte unter dem Dach der CDE Communications Data Engineering GmbH geführt. Im November 2011 erfolgte dann die Ausgliederung des gesamten Geschäftsbereiches in die neu gegründete ventopay gmbh.  ventopay bietet mittlerweile einem Team von 20 Mitarbeitern gesicherte Arbeitsplätze und ist neben Österreich bereits nach Deutschland und in die Schweiz expandiert. Die Geschäfte werden von Mag. Christa Langer, Dr. Josef Langer und Ing. Johannes Reichenberger geleitet.

Der Erfolg des Unternehmens basiert auf Kassen-, und Abrechnungssysteme, welche exakt an die Bedürfnisse von Kantinen angepasst sind. Innovative bargeldlose Bezahlsysteme runden das Portfolio ab und bieten zahlreiche Vorteile für die Kunden: rasche Abwicklung an den Kantinenkassen, erhöhter Durchsatz sowie die Verlängerung der Pausenzeit für Mitarbeiter und Gäste.

In den kommenden Jahren wird ventopay weiterhin stark in Forschung und Entwicklung investieren. Der Softwarepark Hagenberg bietet dafür die perfekte Austauschplattform. Durch innovative Konzepte wird das Unternehmen weiterhin für frischen Wind in der Welt der bargeldlosen Bezahlsysteme sorgen.

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ventopay GmbH
Ing. Johannes Reichenberger, CEO, CTO
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)650 23 21 333
www.ventopay.com, johannes.reichenberger@ventopay.com


RISC: HPC Expertise beflügelt die Forschung

© Cranfield University

15.12.2016

Software-ExpertInnen aus der Abteilung Industrial Software Applications "beflügeln" die industrielle Forschung: Sie sorgen für die Optimierung von Simulationsprogrammen. High Performance Computing (HPC) ist als Schlüsseltechnologie zum Erkenntnisgewinn in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen von Nanotechnologie bis Astrophysik, aber auch zur Lösung komplexer industrieller Aufgabenstellungen, wie etwa der Entwurfsoptimierung im Flugzeugbau, nicht mehr weg zu denken.

Die EU Forschungs-Infrastruktur PRACE (http://www-prace-ri.eu/) ermöglicht es Wissenschaftlern aller Domänen, Europas leistungsfähigste Supercomputer für bahnbrechende wissenschaftliche Simulationen zu nutzen. Österreich wird bei dieser EU Initiative durch die Johannes Kepler Universität vertreten, wobei die inhaltlichen Aufgaben vom RISC Institut und der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg bearbeitet werden.

Im Rahmen von „PRACE Preparatory Access“ unterstützt die RISC Software GmbH Forscherteams aus ganz Europa mit HPC-Expertise bei der software-technischen Optimierung von Simulationsprogrammen. Nach zwei sehr erfolgreichen Kooperationen mit dem „Centre for mathematical Plasma Astrophysics“ der Universität Leuven (Belgien) und dem Physik-Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau kann die RISC Software GmbH nun auch bei der Betreuung eines dritten Projekts auf äußerst positive Ergebnisse verweisen:

Dr. Panagiotis Tsoutsanis vom „Centre for Computational Engineering Sciences“ der Universität Cranfield (Großbritannien) erforscht neuartige Methoden in der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics, CFD). Durch den Einsatz von aktuell noch eher unüblichen Methoden mit besonders hoher numerischer Ordnung können Simulationsergebnisse ähnlicher Genauigkeit mit weniger Kommunikationsaufwand erreicht werden. Dadurch wird eine verbesserte Skalierbarkeit erreicht, was die Simulation noch größerer Problemstellungen auf modernsten Supercomputern erlaubt.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts konnte die Effizienz des von Dr. Tsoutsanis entwickelten CFD-Simulationscodes UCNS3D erheblich gesteigert werden. Die Berechnungszeit für numerische Verfahren 2. Ordnung konnte halbiert werden und für Verfahren 5. Ordnung wurde sogar eine Beschleunigung von Faktor 6 erreicht. Dr. Tsoutsanis selbst sagt über die gelungene Zusammenarbeit: „I am delighted to have collaborated with RISC Software, and the collaboration was quite rewarding, meaningful and enabled me to produce more scientific output in a more efficient manner taking advantage of the HPC resources available. On a personal level I would like to acknowledge the excellent communication (…) which resulted in a very successful project with scientific output and impact. “

Die obengenannten Ergebnisse wurden innerhalb des vierten Implementierungsprojektes (PRACE-4IP) erreicht, welches mit April 2017 zu Ende geht.

Weiterführende Links

Projekt Endberichte (PRACE Whitepapers):

Informationen über PRACE Preparatory Access: www.prace-ri.eu/prace-preparatory-access/

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dr. priglinger consulting feiert 15-jähriges Bestehen

© dr. priglinger consulting

14.12.2016

Die dr. priglinger consulting GmbH vermittelt seit über 15 Jahren zwischen den fachlichen Anforderungen und der IT-seitigen Realisierung, um Projekte erfolgreich zu machen und den Nutzen des Software-Einsatzes im Unternehmen zu optimieren.

Siegmund Priglinger hat Physik, Mathematik und Informatik studiert und in theoretischer Physik in Wien promoviert. Er hat mehr als 30 Jahre Erfahrung als Unternehmer, Produkt- und Lösungsanbieter, IT-Manager und Unternehmensberater für ICT in verschiedensten Branchen.

Von 2007 bis 2012 war er Senior Analyst bei BARC mit dem Schwerpunkt BI und Datenmanagement. Er ist Experte in verschiedenen Fachvereinen und Mitautor von Büchern, Artikeln und Forschungsprojekten zu den Themen „Business Intelligence“, „Smart Data“ und „Systems Engineering“. Er berät Unternehmen zu diesen Themen und entwickelt Workshops und Kurse, die sowohl in Unternehmen als auch an verschiedenen Universitäten eingesetzt werden.

Was für den Firmengründer die priglinger consulting persönlich bedeutet lesen Sie wie folgt:

Jetzt=Einst=Zukunft. Dieses Motto hat mich immer getragen. Und die Neugier, die unserer Familie eigen ist. Daraus Lösungen mit den Kunden zu finden, ist meine Leidenschaft. Diese Leidenschaft hat dazu geführt, dass ich meine Firma auch wieder nach Oberösterreich gebracht habe. An den innovativen Standort Softwarepark Hagenberg. Obwohl, nein weil ich in Deutschland seit Jahren meinen Wirkungsbereich habe.

Zwei Firmen wurden von mir ja schon in den 80ziger Jahren in Oberösterreich mitgegründet und aufgebaut: TECHSOFT in Linz und CAMO in Schwanenstadt. Dieses Engagement setzt sich nun in Form einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Software Competence Center Hagenberg (SCCH) fort. Hier finde ich Wissen, das ich sonst nicht gefunden habe. Es geht um Industrie 4.0. Um mein Engagement diesbezüglich auch in Oberösterreich in die Netzwerke einzubringen, habe ich gerne die mir angebotene Sprecherrolle des Partnervereins des SCCH übernommen. Gemeinsam mit dem Partnerverein und mit dem SCCH möchte ich dazu beitragen, den Wirkungskreis des Softwarepark Hagenberg zu vergrößern und das hier vorhandene Lösungspotential noch intensiver nach außen zu tragen.

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dr. priglinger consulting GmbH
Dr. Siegmund Priglinger
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4232 Hagenberg
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s.priglinger@pup-consulting.atwww.pup-consulting.at 


Software für Ihre Geschäftsideen - mit Expertise von Aberger zur individuell perfekten Lösung

© Aberger Software GmbH

12.12.2016

Seit über 20 Jahren verschafft die Aberger Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg ihren Kunden durch innovative Designs für hochperformante Systeme und eine reichhaltige Auswahl an Dienstleistungen den entscheidenden technologischen Vorsprung.

Die Erfolgsgeschichte der rennomierten Softwareschmiede begann bereits 1991 mit der Entwicklung von Automatisierungs-Software für die industrielle Produktion. Nur sechs Jahre nach Gründung der Aberger Software GmbH im Jahr 2004 kam der erste internationale Auftrag. Aus dem einstigen Ein-Mann-Betrieb hat sich im Laufe der Jahre ein erfolgreiches und innovatives Unternehmen entwickelt, das sich insbesonders durch individuelle Softwarelösungen auszeichnet. Mittlerweile zählt der inhabergeführte Betrieb am Standort im Softwarepark Hagenberg 15 Beschäftige und namhafte Unternehmen wie voestalpine, Austria Presse Agentur oder die Österreichischen Bundesforste zu seinen Kunden.

Starke Leistungen

Das Kerngeschäft der Aberger Software umfasst die Bereiche Fotofinishing, Automatisierung der Foto- und Druckbranche, Energiemanagement und Mobile Computing. In der vollautomatisierten Digital-Fotoausarbeitung, angefangen bei der Bestellsoftware über die Druckvorstufe und den Workflow bis hin zur Endfertigung in automatisierten Fotobuch-Bindeanlagen, zählt Aberger Software GmbH zu den führenden Unternehmen. Das Angebot an Dienst- und Serviceleistungen ist weitreichend:

  • Software-Architektur: Erstellung und Unterstützung bei Software-Planungen
  • Software-Review: Unterstützung bei der Wartung bestehender Software
  • Datenbank-Design: Erstellung von Datenbank-Designs und Entity-Relationship-Diagrammen
  • Software-Entwicklung: Entwicklung von individuell angepasster Software, für Smartphones, Tablets, Desktopgeräte und Server
  • User Interface / Web Design: Das Aberger Grafik-Team kann auf eine jahrelange Erfahrung zurückgreifen und entwirft Designs für Apps, CMS, Shops Webseiten u.v.m.
  • Cloud Computing: Aberger bringt Ihre Daten in den Google Cloud Storage, Ihre Datenbank in den Google Cloud Datastore und ermöglicht Ihnen eine beliebig hohe Rechenleistung in den Compute Engines der Cloud zur Verfügung zu stellen.
  • Online Shop / Suchmaschinen: Implementierung von Online Shops, Erstellung von Templates und Modulen, Unterstützung bei der Befüllung
  • 24/7 Support: Aberger betreut und überwacht Ihre Serverlandschaft und unterstützen Sie in der Automatisierung der Überwachung Ihrer Dienste

Um all diese Services anbieten zu können, stehen Mitarbeiter mit fundierten Kenntnissen in allen Bereichen zur Verfügung, die eine Vielzahl von Programmiersprachen, Web-Technologien, Datenbank-und Redaktionssystemen, Applikations-Servern, Cloud Computing und mobilen Anwendungen abdecken.


„Unser mobiles Produktions-Management-System zur Steuerung und Überwachung ganzer Industrieanlagen ist zukunftsweisend für diegesamte Branche.
“DI Christian Aberger, Geschäftsführer Aberger Software GmbH

 

Erfolgsfaktor Mobilität

Mit dem Durchbruch von Smartphones und Tablets in den letzten Jahren ist auch die Software von Aberger mobil geworden. So läuft etwa die hauseigene „Postcard Plus“ -App als Gesamtlösung zum Versenden echter Postkarten über eine Aberger Software. Die Implementierung reicht vom Gestalten einer individuellen Karte bis hin zum Versand mit einer echten Briefmarke. Nicht nur die direkten Benutzer freuen sich über diese App: Immer mehr Postkartenanbieter, unter anderem Tourismusverbände, Hotels und Schifffahrt Organisationen, lassen sich von der oberösterreichischen Firma Aberger Software GmbH Postkartenvorlagen erstellen, die anschließend in die App eingebunden werden.

Kontakt

Aberger Software GmbH
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Tel: +43 (0) 720 348450
office@aberger.at, www.aberger.at


Per Express zum gezielten Online-Marketing

© Pentribe

12.12.2016

PenTribe International aus dem Softwarepark Hagenberg feiert das 5-jährige Bestehen mit einem 15 Petabyte großen Hub für weltweites Online-Marketing und dehnt CIO-Leistungen für beschleunigte Digitale Transformation aus.

Geschäftsführer DI Horst Baumgartner berichtet über die Entstehungsgeschichte und persönliche Erfahrungen im Zuge der Gründung seines Unternehmens im Softwarepark Hagenberg:

Zur Gründung

Während erfahrungsreicher Jahre in unterschiedlichen Branchen der Großindustrie in Österreich, Europa und auch in den USA veränderte sich meine Sichtweise auf Entscheidungsprozesse in den Führungsetagen großer Konzerne. Aus innerer Überzeugung gründete ich 2011 mein eigenes Beratungsunternehmen, die PenTribe International. Der Name steht für Effizienz und Vorsprung, fundiert auf Wissen, Kreativität, ganzheitlicher Sichtweise, Prozessen und Vernetzungsfähigkeit.

Ich wusste bereits während meiner Berufszeit durch Kooperationen mit den International Master-Studiengängen von Prof. Buchberger, dass im Softwarepark Hagenberg ein erfolgreicher Brain-Gain vorangeht: Ein idealer Bürostandort also, nahe an der Lehre und Forschung!

Mit der Annahme des Mietvertrages war ich auf meiner eigenen Pionierreise endlich angekommen – als erstes Startup im Coworking-Space des Softwarepark Hagenberg.

Mit einem der ersten Kunden wurde die PenTribe-spezifische Sicht auf digital Marketing im Tourismus umgesetzt. Die Zusammenarbeit begann mit einem Kundenstatement über unser Offert, das mich überraschte: „So etwas habe ich noch nie gesehen, lassen Sie uns das versuchen“. Das erste Jahr der Zusammenarbeit brachte bereits das beste Ergebnis in der 20-jährigen Unternehmensgeschichte des Kunden. Weitere Rekord-Erfolge im Bereich des Online-Marketing und der Betriebserfolge kamen hinzu.

Im Jahr 2013 erfolgt im Zuge des Wachstums die Übersiedlung in ein größeres Büro im amsec-Gebäude.

Über die Leistungen von PenTribe

Online-Strategie und Competitive Intelligence begleiten Industrie 4.0 in der Kommunikation

Das „Competitive Intelligence“ (CI) - Konzept von PenTribe vergleicht Online-Marketingstrategien und Online-Kommunikation/Prozesse des Auftraggebers mit den Markting-, Vertriebs- und Kommunikationsaktivtäten der Marktbegleiter – weltweit. Die Analyse öffnet dem Auftraggeber die Augen für ein reiches Feld an Maßnahmen – in allen Ebenen der Onlinewelt.

Da der Erfolg am Markt immer stärker von der Online-Strategie einer Firma entschieden wird, hilft PenTribe mit dem Competitive Intelligence Portfolio umfassend und mit modernsten Werkzeugen. Die Analysen reichen von Situationsaufnahmen im Stunden-Bereich und regelmäßigen Berichten bis zur gezielten Strategiebildung und Umsetzung. Seit der Partnerschaft von PenTribe mit Searchemtrics stehen hierfür zusätzliche 15 Peta Byte an verdichteten Onlinedaten zur Verfügung. Diese können von PenTribe-Kunden auch für Ihre Zwecke spezifisch eingesetzt werden.

PenTribe nützt die Analyseergebnisse zusätzlich, um als Ratgeber zur Gestaltung der Contents zu fungieren. Gleichgültig, ob es um die Gestaltung von Landing-Pages, Mobile Design, Social Media oder Webshops geht, für PenTribe ist es mit diesem CI-Prozess möglich, die Wertigkeit von Content für Kunden je Plattform und Land und im Vergleich zum Wettbewerb im Voraus abzuschätzen und so frühzeitig auf die Verbesserung Einfluss zu nehmen und zu beobachten. „Marktanteile in der Kommunikation“ werden im Vergleich zum Mitbewerb berechnet. Man erkennt über die Kennzahlen auch mögliche neue Mitbewerber in einem Zielmarkt. Wahrscheinlich befinden sich darunter Namen, die als Marktbegleiter vorher noch gar nicht wahrgenommen wurden.

New Media Design und Industrial Design als wichtige Faktoren zum Erfolg

Aus den Kundenanforderungen und Erkenntnissen entstand bei PenTribe ein reiches Portfolio für ganzheitlich erfolgreiche Markenstrategien. Mit Hilfe eines Industrial Designers arbeitet PenTribe im Sinne der ganzheitlichen Wettbewerbssicht an Funktion und Design von Produktinnovationen mit und verbessert so die Marktchancen.

Die New Media Entwicklungen von PenTribe präsentieren Produkte und Dienstleistungen in Bild, Video und 360° interaktiven Videos bis hin zur 360° Virtuellen Realität. Wir beraten den Einsatz der dieser neuen Medien für Onlineplattformen & Social Media und übernehmen auch die Umsetzung. Ein spezieller Schwerpunkt liegt auf mobiler Nutzbarkeit der Kommunikationsmittel.

IT-Effizienz und digitale Transformation als Unternehmensberatung

IT-Kosten lassen sich in vielen Betrieben nach jahrelangem, organischem Wachstum wieder senken, indem man Sie neutral untersucht und die betrieblichen Ziele mit den eingesetzten IT-Werkzeugen und IT-Infrastrukturen vergleicht. PenTribe nutzt dafür ein Effizienzprüfungs-Konzept. Das Ergebnis des angewendeten Ratgebers ist ein Prioritätenplan für Umsetzungen. PenTribe übernimmt auch das Monitoring von Umsetzungen. Typische Teilleistungen daraus sind:

IT-Analyse und unabhängige Bewertung

PenTribe untersucht die Effizienz des vorgefundenen IT-Infrastruktur-Einsatzes und zeigt Potenziale zur Verbesserung auf. Dies reicht von der Server-Infrastruktur über die IT-Prozesse bis zur weltweiten Applikationslandschaft, inklusive der Betrachtung der externen IT-Dienstleister.

CIO-Beratung

Unterstützung in der Formulierung der IT-Strategie und der taktischen Umsetzungsziele.

CIO as a Service

Die Leistung umfasst Situationsanalyse und Strategiebildung für Unternehmen ohne eine CIO-Stelle im Managementteam, um eine Statusfeststellung und einen Prioritätenplan zu erhalten. Der Strategieplan kann auf Wunsch bis in die Umsetzung begleitet werden.

Energie-Effizienz in der IT

Für den Energieeinsatz in der IT eines Unternehmens verfasst PenTribe für Rechenzentrumsbetrieb und Client-Betrieb den Green Harbour™ Effizienzbericht. Er gibt Aufschluss über Energiebedarfe und gibt Ideen, welche Einsparungspotenziale möglich wären.

Ausblick in die Zukunft

Im Bereich der Online-Strategie und Competitive Intelligence sucht PenTribe für seine Partnerschaft mit Searchmetrics junge Mitarbeiter im Bereich Web-Programmierung und Online-Toolkits. Nach erfolgreicher Anwendung in Österreich und im europäischen Ausland werden die „Competitive Intelligence“ Leistungen nun von PenTribe erstmals für ein österreichisches Unternehmen angewendet, um in südamerikanischen Märkten am internationalen Mitbewerb vorbeizuziehen.

Im Bereich IT-Effizienz und digitale Transformation konnten in den letzten beiden Jahren für einen oberösterreichischen Industriebetrieb mittelfristig mehrere hunderttausend EUR an IT-Kosten eingespart werden. Dies wurde durch Optimierungsmaßnahmen bei gleichzeitiger Modernisierung inkl. seiner Auslandsstandorte in USA und China erzielt.

Mit beiden Themenfeldern muss sich ein erfolgreich agierendes Unternehmen vermehrt auseinandersetzen um an die Spitze zu gelangen oder an der Spitze zu bleiben. Das PenTribe-Team unterstützt sie gerne dabei und bietet geeignete Leistungen hierfür an.

Kontakt

PenTribe International GmbH
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Tel. +43 (0) 660 1565585
office@pentribe.com, www.pentribe.com 


COUNT IT goes international!

Andreas Pfneiszl, CFO/CSO Rath Aktiengesellschaft © RATH AG

07.12.2016

RATH AG & COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg – eine einzigartige Personalverrechnungs-Partnerschaft in Österreich. „Die Zusammenarbeit mit der COUNT IT Group ermöglicht uns eine effiziente Umsetzung und Digitalisierung unserer Personalverrechnungsabläufe“, so Andreas Pfneiszl, CFO/CSO Rath Aktiengesellschaft.

Schnellere Umsetzung, weniger Papierstapel und transparente Arbeitsschritte waren die Anforderungen an den externen Partner, dem die RATH AG ihre Personalverrechnung anzuvertrauen plante. Erfüllt wurden diese Wünsche von der COUNT IT Group, die mit ihrer digitalen Arbeitsweise, den zügigen Arbeitsabläufen und zeitgemäßer Datenübermittlung den perfekten Outsourcing-Partner für die RATH AG darstellte.

Bereits im Jänner 2011 lagerte die RATH AG ihre Personalverrechnung an die COUNT IT Group aus. Die Partnerschaft gestaltet sich derart erfolgreich, dass es nun zu einer einzigartigen Kooperation zwischen den Partnern kommt – ab 2017 wird auch eine internationale Zusammenarbeit umgesetzt!

Digitalisierung als Kosten- und Zeitsparfaktor

Im Jahr 2011 wurde die Personalverrechnung der RATH AG von zwei internen Lohnverrechnerinnen, die bis zu diesem Zeitpunkt eine manuelle Personalverrechnung durchführten, auf die COUNT IT Group umgestellt. Dieses Outsourcing an den externen Partner ermöglichte nicht nur einen schnelleren Lohnverrechnungsablauf, sondern auch eine weitgehend digitalisierte und transparente Arbeitsweise. Die Digitalisierung durch die COUNT IT Group bietet der RATH AG seither eine effizientere Lohnverrechnung bei gleichzeitiger Kostenersparnis aufgrund des reduzierten Arbeitsaufwands. Die COUNT IT Group verantwortet seit der Beauftragung die Personalverrechnung der RATH AG in Österreich mit zwei Mitarbeiterinnen. Rund 90 Arbeiterinnen und Arbeiter, 50 Angestellte und 23 Pensionistinnen und Pensionisten werden monatlich abgerechnet.

Innovative Lösungsvorschläge der COUNT IT Group

Speziell in der Anfangszeit der Zusammenarbeit setzte die COUNT IT Group auf intensive Betreuung & Kommunikation, um eine rasche Integration zu ermöglichen. Somit konnte eine effektive Datenübermittlung zwischen der RATH AG und der COUNT IT Group schnell implementiert und umgesetzt werden. Durch die Bereitstellung der relevanten Daten auf einem gemeinsamen Server ist es der COUNT IT Group möglich die RATH AG optimal mit sämtlichen Lohndaten zu versorgen. Besonders schätzt die RATH AG an der COUNT IT Group die schnelle Reaktion auf gewünschte Umprogrammierungen, die vor allem in der Anfangsphase anfielen.

RATH Deutschland – COUNT IT Group auf internationalen Wegen

Die Rath Gruppe ist ein international tätiges Unternehmen und einer der anerkanntesten Spezialisten im Bereich der Feuerfesttechnologie. Neben einem Produktionsstandort in Österreich (Krummnußbaum) und dem Headquarter in Wien, hält das Unternehmen sechs weitere Standorte mit insgesamt 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Europa und den USA. Da sich die COUNT IT Group bereits als vertrauensvoller Dienstleistungs-Partner bewiesen hatte, wurde die Idee geboren auch die Personalabrechnung für die deutschen Standorte zu übernehmen. Diese spannende Herausforderung nahm die COUNT IT gerne an und die Idee ging in die Umsetzung: Drei Mitarbeiterinnen der COUNT IT Group sind nun bereits für die neue Abteilung „Personalabrechnung Deutschland“ vorbereitend tätig und übernehmen ab Jänner 2017 die Verantwortung für die Personalabrechnung der Rath GmbH (Tochter der Rath AG) in Deutschland.

Die COUNT IT Group ist somit österreichweit eines der ersten Unternehmen, welches die Personalabrechnung für einen Kunden in Deutschland übernimmt. Der wesentliche Vorteil für die RATH AG liegt auf der Hand: ein bereits etablierter Dienstleister für mehrere internationale Standorte und dadurch ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner für alle personalverrechnerische Anliegen.

Kontakt

COUNT IT Group
Mag. Manuela Kirschner
Marketing & Kommunikation
Telefon: +43 (0) 7236 20077 6623
m.kirschner@countit.at, www.countit.at


Neue Startup Szene im Softwarepark Hagenberg

© Jasmina Rahmanovic

22.11.2016

Am 17. November 2016 fiel im Softwarepark Hagenberg der Startschuss zum neuen Pre-Seed Accelerator Programm. Dieses ist eine Initiative des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ im Rahmen der oö. Gründerstrategie “Start Up(per) Austria” und wurde in Kooperation von akostart oö, tech2b und dem Softwarepark Hagenberg entwickelt.

Neben der inhaltlichen Vorstellung des Accelerators zählten vor allem die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, u. a. mit Wirtschaftslandesrat Michael Strugl sowie Rektor Meinhard Lukas von der Johannes Kepler Universität Linz und Leiter des Softwarepark Hagenberg, als auch die Keynotes zu den Highlights des Abends. Die beiden Speaker Florian Gschwandtner, Gründergeschäftsführer Runtastic und Absolvent der FH Hagenberg sowie Business Angel und Impact Investor Michael Altrichter (bekannt aus der Startup Show 2 Minuten 2 Millionen) begeisterten das Publikum.

Das neue Programm richtet sich vorwiegend an Startups in der Frühphase und hat neben einer guten Gründungsidee und einem motivierten Gründerteam keine formellen Voraussetzungen.

Über die Aufnahme in das Programm entscheidet ein qualifiziertes Screeningboard. Die Plätze eines Durchgangs, welcher 6 Monate dauert, sind auf 4-6 Startups begrenzt. Als Abschluss eines Durchgangs präsentieren die Startups vor einem Investmentboard, um sich so mit potentiellen Kooperationspartnern für das weitere Wachstum zu rüsten.

Kontakt

akostart oö
Samuel Moser, MSc
Startup Coach | Community Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
moser@akostart.at


Genie beherrscht das Chaos

Bei AFFiRiS: Mit Alfresco das gesamte Projektwissen immer in Griffweite. © FAW GmbH, shutterstock.com

21.11.2016

Erfolgreiche Forschung benötigt kreativen Spielraum. Nur so können sich innovative Ideen entwickeln und entfalten. Das ist den Verantwortlichen des Wiener Biotechnologie-Unternehmens AFFiRiS AG bewusst. Aber: Je größer das Unternehmen wird, desto mehr erfordert das Wissensmanagement klare Strukturen. Vor zwei Jahren suchte AFFiRiS daher nach einer Enterprise Content Management (ECM) Lösung, die diesen Ansprüchen gerecht wird, und entschied sich für Alfresco und die Hagenberger FAW GmbH als Umsetzungspartner.

Die AFFiRiS AG entwickelt an ihrem Stammsitz im Vienna Biocenter (VBC) synthetische Impfstoffe gegen chronische Krankheiten. Darunter sind Beschwerdebilder wie ein zu hoher Cholesterinspiegel, Arteriosklerose, Alzheimer und Parkinson. Die Entwicklungen von AFFiRiS beginnen immer bei „Null“, sprich mit der Idee, wie ein Impfstoff gegen eine Krankheit aussehen müsste. Ein internationales Forscherteam arbeitet diesen Grundgedanken dann weiter aus. Im Labor reift das Projekt in mehreren Phasen schließlich heran, bis daraus ein belastbares Patent entsteht.

Erfolg erforderte neue Strukturen für das Wissensmanagement

In den vorklinischen und klinischen Studien und in der Abteilung für Qualität und Kontrolle fällt dabei permanent eine immense Anzahl von Dokumenten an. Diese umfassen sämtliches Wissen, egal ob Texte, Tabellen, Ergebnisse aus Laboranalysen, Bilder oder Videos in den unterschiedlichsten Formaten.

War es früher gängige Praxis, alle wichtigen Informationen auf Netzwerk-Laufwerken zu speichern, so ineffizient wurden diese Ablagestrukturen im Laufe der Zeit und mit wachsender Unternehmensgröße. Auch Versionierung, Volltextsuche und Metadaten fehlten. „Ab 2012 begannen wir zu realisieren, dass es so nicht weitergehen konnte. Wir mussten mehr Ordnung in diese Fülle an wertvollem Wissen bringen.“, berichtet Oleksandr Otava, Scientific IT Head von AFFiRiS. „Auch spezielle Anforderungen aus dem Projektmanagement und an die digitale Zusammenarbeit gaben dann schlussendlich den Anstoß, sich nach einer ECM-Lösung umzusehen.“

ECM und Collaboration auf Basis offener Standards

Die Wahl fiel auf Alfresco, eine etablierte ECM-, Collaboration- und BPM-Plattform auf Basis offener Standards. Umgesetzt wurde mit der FAW GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg. „Die Kompetenz der Mitarbeiter von FAW und der Funktionsumfang und offene Ansatz von Alfresco überzeugten uns in kürzester Zeit!“, so Otava rückblickend.

Seither leistet die neue ECM-Lösung einen entscheidenden Beitrag zum Wissensmanagement, indem sie allen Beteiligten Daten und Ergebnisse aus früheren und aktuellen Projekten zentral zur Verfügung stellt. Über eine benutzerfreundliche Suche nach Volltext und/oder Metadaten lässt sich benötigtes Know-how rasch auffinden und teilen. Die Zusammenarbeit in den mehrsprachigen und oft verteilten Teams wird über jeweils eigene „Sites“ abgewickelt und das Projektmanagement ist immer über den aktuellen Status der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten informiert. Im täglichen Einsatz bei AFFiRiS ist auch „ezuno“, FAW’s beliebter Desktop-Client für Alfresco, der die Ausführung aller wichtigen und häufig benötigten Aktionen komfortabel und zeitsparend via Desktop-App erlaubt.

Kurz: Alfresco und ezuno sind zu einem festen Bestandteil des Wissensmanagements von AFFiRiS geworden und werden sich auch in Zukunft den weiteren Entwicklungen des Biotechnologie-Aufsteigers flexibel anpassen.

Über FAW GmbH

Die FAW GmbH wurde 2005 von Univ.-Prof. Dr. Roland Wagner und Mag. Knud Steiner als Spin-Off des Instituts für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung der Universität Linz im Softwarepark Hagenberg gegründet und beschäftigt sich mit Speziallösungen für die Energiewirtschaft, Banking-Middleware, Unternehmensportalen, Business Intelligence & Big Data sowie mit ECM/Collaboration & BPM mit Alfresco und Activiti. FAW betreut Kunden in allen Größen, ist seit 2011 zertifizierter Alfresco Gold Partner und arbeitet in diesem Bereich intensiv an der zentralen Schnittstelle von Content, Geschäftsprozesse und Collaboration ihrer Kunden. Für ihren stark lösungsorientierten Ansatz wurde FAW von Hersteller Alfresco mit dem „Alfresco DACH Partner of the year 2015 Award“ ausgezeichnet. Zu den Alfresco-Kunden von FAW zählen auch: Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation, Österr. Rechnungshof, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Wiener Gebietskrankenkasse und die SIGNA Unternehmensgruppe. www.faw.at, www.ezuno.com

Kontakt

FAW GmbH
Mag. Knud Steiner
CEO, PR & Öffentlichkeitsarbeit
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
Tel. +43 (0) 676 846 732 23
ksteiner@faw.at, www.faw.at


STIWA Group und Peneder Businessbau gewinnen oö. Landesenergiepreis „Energie Star“ 2016

v.l.n.r: Preisverleihung im ORF Landesstudio Linz: Dr. Johannes Jetschgo (ORF-OÖ-Chefredakteur); Mag. Christiane Egger (Dipl. Umwelttechnikerin und stv. Geschäftsführerin OÖ Energiesparverband); Mag. Christian Peneder (Geschäftsführer Peneder Bau-Elemente GmbH); DI Thomas Führer (STIWA Group, Leitung Geschäftsbereich Gebäudeautomation); DI Harald Setka (Architekt Peneder Bau-Elemente GmbH); Dipl.-Ing. Sven Leier (Geschäftsführer Kößler Technologie GmbH); Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat) © STIWA Group

17.11.2016

Mit dem für die Kößler Technologie GmbH (Bayern) geplanten und betriebsfertig umgesetzten, energieeffizienten Betriebsneubau gehen die Kooperationspartner Peneder Businessbau und STIWA Group (Geschäftsbereich Gebäudeautomation im Softwarepark Hagenberg) beim oberösterreichischen Landes-Energiepreis in der Kategorie "Energieinnovationen – von Oberösterreich in die Welt" als Sieger hervor. Der Preis des oberösterreichischen Energiesparverbandes gilt als Auszeichnung für zukunftsweisende Projekte und Lösungen, die Oberösterreich zur Vorzeigeregion im Energiebereich machen.

Das dem Neubau zugrundeliegende innovative Gebäude-, Produktions- und Energiekonzept ermöglicht dem Unternehmen Kößler Technologie eine Reduktion der Gesamtenergiekosten um 30% gegenüber einer konventionellen Realisierung. In Summe ergibt dies mehrere hunderttausend Euro Energiekosteneinsparung pro Jahr.

Die Firma Kößler Technologie ist Fertigungsspezialist für die zerspanende Bearbeitung in den Bereichen Automotive und Hydraulik und produziert seit fast 40 Jahren komplexe Präzisionsteile und Baugruppen in Mittel- und Großserie. Beim Ausbau des Firmensitzes in Babenhausen setzte das renommierte Unternehmen auf Energietechnologie Know-how aus Oberösterreich. Die Kooperationspartner Peneder Businessbau (Atzbach) und STIWA Group (Geschäftsbereich Gebäudeautomation; Hagenberg) entwickelten für das Unternehmen auf Basis einer Produktivitätsanalyse ein hochautomatisiertes und energieeffizientes Betriebsgebäude mit ca. 9.000 m² Produktions- und 1.000 m² Bürofläche.

Bei der produktionsbasierten Planung standen die Produktionsprozesse mit ihren Energie- und Materialflüssen sowie alle produktivitätsrelevanten Umgebungsbedingungen im Fokus. Das Gebäude an sich wurde von Anfang an als Maschine verstanden, geplant und erfolgreich realisiert. So leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens, indem es ein perfektes Arbeitsumfeld bietet und ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Gebäude ermöglicht.

In nur 14 Monaten von der ersten Ideenfindung bis zur betriebsfertigen Übergabe wurde ein intelligenter Businessbau umgesetzt. Dieser zeichnet sich durch eine Energieeinsparung von 30% im Vergleich zu einer Standardlösung sowie durch hochautomatisierte Produktion und Intralogistik aus. Energieeffizienz zieht sich durch die gesamte Betriebsarchitektur und -technik: von der effizienten Produktions- und Lagerhalle über die optimierte Gebäude- und Prozesslüftung, der ökologischen Gebäude- und Prozesskühlung bis zum Umstieg auf eine erneuerbare Heizform.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung Energie Star 2016, die den Erfolg unserer innovativen Lösungen in den Bereichen Energieeffizienz und Produktivität belegt“, erläutert Christian Peneder, Geschäftsführer der Peneder Bau-Elemente GmbH und ergänzt: „Unsere Mission ist, unsere Kunden erfolgreicher zu machen. Die STIWA Group unterstützt uns dabei entscheidend als wichtiger Netzwerkpartner. Die Kooperation mit kompetenten Partnern macht uns stärker und wettbewerbsfähiger."

Das Projekt der oberösterreichischen Partner ist eine duplizierbare Lösung für viele weitere Betriebe und damit eine Exportgut-Energietechnologie "made in Upper Austria".

Kontakt

STIWA Group
Mag. Norbert Langeder
Medien und Marketing
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 3351 9066
norbert.langeder@stiwa.com, www.stiwa.com


COUNT IT Group - erneute Auszeichnung zum vorbildlichen Lehrbetrieb

v.l.n.r.: LAbg. KommR Gabriele Lackner-Strauss, Maximilian Wurm (Geschäftsführung COUNT IT), Dr. Dietmar Wolfsegger (Bezirksstellenleiter WK OÖ, Freistadt) © Cityfoto

17.11.2016

Schon zum zweiten Mal erhält die COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg die INEO Auszeichnung der WKO OÖ zum vorbildlichen Lehrbetrieb. Nachhaltige Lehrberufe mit Zukunft und ein wertschätzendes Miteinander zwischen Lehrlingen und Ausbildern sind nur einige Aspekte die zu dieser Auszeichnung führten.

Innovation – Nachhaltigkeit – Engagement – Orientierung. Das sind die Werte für die INEO steht, die Auszeichnung der WKO Oberösterreich für Betriebe mit vorbildlichem Engagement in der Ausbildung ihrer Lehrlinge. Werte die im Einklang mit denen der COUNT IT Group schwingen. Deshalb freut sich die COUNT IT Group ganz besonders über die erneute Auszeichnung zum vorbildlichen Lehrbetrieb.

Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen

Nachhaltigkeit zählt zu den Werten der COUNT IT Group als grünes und familienfreundliches Unternehmen und wird deshalb auch bei Personalthemen umgesetzt. Genau aus diesem Grund legt die COUNT IT Group besonderen Wert auf die Lehrlingsausbildung, denn die Lehrlinge von heute sind die Top-Fachkräfte von morgen. INEO steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung und zeichnet somit genau die Werte aus die ein Wunsch-Lehrbetrieb mitbringen sollte und die als wichtige Entscheidungskriterien bei Jugendlichen gelten, wenn es um die Auswahl ihres Lehrbetriebes geht. Die COUNT IT Group hat die Auszeichnung zum vorbildlichen Lehrbetrieb INEO bereits zum zweiten Mal erhalten. Schon 2013 durfte sie sich darüber freuen, mit der erneuten Auszeichnung beweist sie dauerhafte und beständige Qualität als Lehrbetrieb.

Startplatz mit Zukunft – COUNT IT Group als Jobmotor im Mühlviertel

Derzeit bildet die COUNT IT Group neun Lehrlinge aus in den Lehrberufen Bürokauffrau bzw. -mann, Informationstechnologie mit Schwerpunkt Informatik und Informationstechnologie mit Schwerpunkt Technik. Besonders stolz ist die COUNT IT Group darauf einen neuen Lehrberuf anbieten zu können. Seit 2015 werden Lehrlinge zur Finanz- und Rechnungswesen Assistentin oder Assistenten ausgebildet, zwei Lehrlinge haben sich für diesen spannenden Lehrberuf bei der COUNT IT Group bis dato entschieden. Die Lehrlinge werden bereits im Frühstadium der Ausbildung bei Kundenanforderungen aktiv eingebunden und bekommen dadurch die Möglichkeit Praxiserfahrung zu sammeln und das theoretisch erworbene Wissen umgehend anzuwenden.

Zusätzlich bietet die COUNT IT Group ihren Lehrlingen umfangreiche Ausbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen. Teilnahme an Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Weiterbildung schon während der Lehre und natürlich die Lehre mit Matura, sind nur einige Möglichkeiten, die den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geboten werden. Eine eigene, firmeninterne Lehrlingsbeauftrage und der Jugendvertrauensrat haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Lehrlinge.

Miteinander – das ist ein weiterer Wert der COUNT IT Group, somit ist soziale Kompetenz und ein wertschätzender Umgang zwischen den Ausbilderinnen und Ausbildern und den Lehrlingen äußerst wichtig. Gute oder sogar ausgezeichnete Erfolge bei Zeugnissen und bei der Lehrabschlussprüfung, werden mit finanziellen Goodies belohnt. Als familienfreundlicher Betrieb ist der COUNT IT Group, besonders in der Bewerbungsphase und den ersten Monaten der Ausbildung, auch die Einbindung der Eltern wichtig.

Ob im Finanzwesen, IT-Bereich oder im kaufmännischen Bereich, eine Lehre bei der COUNT IT Group macht Spaß und hat Zukunft. Nahezu alle Lehrlinge wurden bis jetzt nach der Lehrabschlussprüfung übernommen und konnten sich über sichere Arbeitsstellen in ihrem Lehrbetrieb freuen. Die COUNT IT Group kann sich also als attraktiver Jobmotor im Mühlviertel auch für die junge Generation bezeichnen.

Kontakt

COUNT IT Group
Alexandra Lehner
Marketing
Telefon: +43 (0) 7236 20077 6623
a.lehner@countit.at, www.countit.at


SCCH Herbstevent - ein Abend mit moderner Architektur und Musik

v.l.n.r: Dr. Klaus Pirklbauer (CEO, SCCH) und Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe (CSO, SCCH) © SCCH

16.11.2016

Am 7. November  2016 lud das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) zum jährlichen Herbstevent an die Anton Bruckner Privatuniversität ein. Die rund 100 Gäste nahmen an der Architekturführung teil und konnten im Anschluss einen musikalischen Reigen genießen.

Heimische Wirtschaft setzt auf Softwareforschung aus Hagenberg

„Der direkte und persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist uns außerordentlich wichtig. Nur so können wir an optimalen Lösungen arbeiten. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erzielen unsere Kunden durch gezieltes Forschen Vorteile im internationalen Wettbewerb“, sagt Dr. Klaus Pirklbauer (CEO). Der gegenseitige Know-how Transfer und die enge Zusammenarbeit in praxisrelevanten Forschungsprojekten ermöglichen einen deutlichen Wissensschub bei Klein-, Mittel- und Großbetrieben.

Zukunftsthema Industrie 4.0

„In Zukunft werden wir uns dem Thema Modellierung widmen, wobei wir einen besonderen Focus auf die Modellierungssprache SysML legen werden“, so Dr. Schewe, wissenschaftlicher Leiter des SCCH.  Industrie 4.0 und Systems Engineering spielen eng zusammen, denn Industrie 4.0 setzt  die perfekte Kommunikation zwischen den einzelnen Systemen vo¬raus. Außerdem müssen die Datenflüsse ohne menschliches Zutun optimal ablaufen. Damit man das erreicht, sind die Produkte und die Produktionsprozesse so zu modellieren, dass sie nachweisbar verarbeitbar sind. Die Herausforderung ist, die modellierten Systeme formal nachvollziehbar zu beschreiben. „Die Methoden des Systems-Engineering werden unter anderem beim Brückenbau, der Robotik oder der Software-Integration bereits jetzt verwendet“, erklärt Schewe.

Wissenschaftliche Expansion

Durch die enge Kooperation mit seinen wissenschaftlichen Partnern wird am SCCH Forschungsqualität auf höchstem Niveau gewährleistet. „Wir pflegen zahlreiche Kontakte zu unseren wissenschaftlichen Partnern im In- und Ausland. Im Jahr 2016 haben wir auch zwei internationale Konferenzen in Linz abgewickelt und konnten so unsere internationale Sichtbarkeit steigern“, so Schewe. Im Mai 2017 ist der „Software Research Day“ geplant bei dem ebenfalls das Thema Industrie 4.0 im Mittelpunkt stehen wird.

Weiters dabei – ein Auszug aus der Gästeliste:

  • Ing. Franz Höller, Vorstand Technik KEBA AG
  • Dr. Peter Hamberger, Siemens Aktiengesellschaft Österreich
  • DI Armin Rau, GF TRUMPF Maschinen Austria

Kontakt

Software Competence Center Hagenberg GmbH
Mag. Martina Höller
Marketing & PR Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 3343 882
martina.hoeller@scch.at, www.scch.at


App-Spezialist bluesource feiert 15 Jahre

v.l.n.r.: DI (FH) Roland Sprengseis, COO, bluesource – mobile solutions gmbh; Leo Hillinger, Leo Hillinger GmbH; DI (FH) Wolfgang Stockner, CEO, bluesource – mobile solutions gmbh © Volker Weihbold

11.11.2016

2001 von drei Absolventen der FH Hagenberg gegründet, blickt die Software-Schmiede auf 15 erfolgreiche Jahre im Softwarepark Hagenberg zurück. In dieser Zeit wurde mit „mobile-pocket“ auch eines der weltweit führenden Ökosysteme für mobile Kundenbindung gelauncht. Diese und viele weitere Meilensteine wurden im trendigen Wiener Hotel Schani mit 150 Gästen u.a. Fernsehgesicht und Starwinzer Leo Hillinger gefeiert.

Was vor 15 Jahren als Projekt von Hagenberger FH-Absolventen begann, kann nun auf eine erfolgreiche Reise zurückblicken. Die beiden Geschäftsführer Wolfgang Stockner und Roland Sprengseis nahmen den Geburtstag zum Anlass für ein rauschendes Fest. Highlight des Abends im Wiener Hotel Schani war der Impulsvortrag von Starwinzer und Entrepreneur Leo Hillinger vor den geladenen Gästen.

Im Zuge des Events wurden auch die Meilensteine der App-Schmiede beleuchtet. 2010 entstand die Kundenkarten-App mobile-pocket, die mittlerweile zu den weltweit führenden gehört und u.a. von Telekommunikationsanbieter Vodafone in deren Wallet integriert ist. Durch den Erfolg folgten auch bald weitere Niederlassungen in Wien und im amerikanischen Silicon Valley.

Das 40-köpfige Team von bluesource nutzte den Abend, um mit Kunden, Freunden und Weggefährten auf 15 erfolgreiche Jahre anzustoßen. Unter den Gratulanten: Philipp Hengl (Gewista), Frank Lorenz (SKIDATA), Karin Schaumberger (emporia Telecom), Sindy Amadei (ÜBERALL scene development GmbH).


Über bluesource mobile solutions

bluesource – mobile solutions gmbh entwickelt mobile Software Lösungen für namhafte Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen wie Industrie, Handel und Versicherung und arbeitet außerdem an Tools in den Bereichen Mobile Marketing, Mobile Payment und Mobile Commerce. Der Hauptsitz ist im oberösterreichischen „Silicon Valley“ im Softwarepark Hagenberg. Eine der bekanntesten von bluesource entwickelten Apps ist die Kundenkarten-App mobile-pocket. Geschäftsführer der bluesource mobile solutions GmbH sind DI (FH) Wolfgang Stockner und DI (FH) Roland Sprengseis. www.bluesource.at

Kontakt

bluesource mobile solutions GmbH
Angela Tesar, MSc
CMO
Telefon: +43 (0)664 60048124
www.bluesource.at, angela.tesar@bluesource.at


Staatssekretärin Muna Duzdar im Rahmen ihrer OÖ-Tour zu Besuch im Softwarepark Hagenberg

v.l.n.r.: Dr. Sonja Mündl, Kerstin Reisinger MSc (Fa. Limes Security), Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Michael Affenzeller (hinten), Gemeindevorstand Gerhard Reisinger, Staatssekretärin Dr. Muna Duzdar, Peter Panholzer MSc (GF Limes Security), BR Mag. Michael Lindner, Verena Mitterlehner BSc (GFin APPtimal Softwarelösungen), Mag. Sandra Breiteneder (Büro Duzdar) © SPOÖ/Schwarzl

08.11.2016

Auf Einladung des Mühlviertler Bundesrats Michael Lindner besuchte die Staatsekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung, Muna Duzdar auch den Softwarepark Hagenberg und zeigte sich von dessen Entwicklung und Leistung sehr angetan: „Als Staatssekretärin für Digitalisierung habe ich mich sehr gefreut, den Softwarepark Hagenberg im Rahmen meines Oberösterreich Tages besuchen zu können. Hagenberg ist ein sehr positives Beispiel, wie das Zusammenspiel zwischen Forschung, Ausbildung und Wirtschaft funktionieren kann und wie man auf diese Weise zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region wird.", so Duzdar.

Beeindruckt waren Lindner und Duzdar nicht nur von der Vorstellung des Konzeptes Softwarepark Hagenberg durch Managerin Dr. Sonja Mündl, der Präsentation der FH OÖ Campus Hagenberg durch Vizedekan Prof. Michael Affenzeller oder Firmen wie APPtimal, Limes Security, sondern auch vom Rundgang im RISC, geführt von Prof. Wolfgang Schreiner, der die Entwicklung des RISC und die bauliche Entwicklung des Softwareparks zeigte.

Bundesrat Michael Lindner ist von der zukunftsweisenden Ausrichtung des Softwareparks überzeugt: „Der Softwarepark Hagenberg ist nach mehr als 25 Jahren Entwicklung eines der größten Arbeitsplatz-Zentren im Bezirk, 400 regionale Arbeitsplätze wurden geschaffen! Gerade junge Menschen finden hier eine Zukunftsperspektive, deswegen unterstütze ich jede Fördermöglichkeit für diese wichtige Entwicklung in unserer Region!“

Auch Muna Duzdar schlägt abschließend in dieselbe Kerbe: „Egal ob die Entwicklung von Apps oder führende Firmen im Bereich der Cybersicherheit. Junges, innovatives Potential gehört gefördert, um den Standort Österreich zu stärken."

Quelle: Pressemitteilung SPÖ Bezirk Freistadt / Bundesrat Michael Lindner


2,8 Mio. Euro für Medizintechnik-Forschung an der FH Oberösterreich

(v.l.n.r.) DI (FH) Thomas Kern (Leiter FH OÖ TIMed Center), FH-Prof. DI Dr. Jaroslaw Jacak (Professor im FH OÖ Department Medizintechnik), Mag. Thomas Stelzer (Landeshauptmann-Stellvertreter) und Dr. Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH OÖ) mit dem Prototyp einer fühlenden Prothese als ein Beispiel für die Forschungsarbeit der FH OÖ im Themenbereich Medizintechnik. © Land OÖ/Schauer

02.11.2016

Um die Forschung rund um das Thema Medizin und Technik weiter voranzutreiben, hat die FH Oberösterreich (FH OÖ) das neue fakultätsübergreifende „TIMed Center – Technological Innovation in Medicine“ gegründet. In diesem arbeiten ForscherInnen der Fakultäten in Hagenberg, Wels und Linz interdisziplinär zusammen, um Lösungen für technische Fragestellungen aus der Medizin, Biomedizin, Biologie, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik, Bioinformatik und Lebensmittelforschung zu entwickeln. Für fünf Jahre (2016 bis 2020) erhält die FH OÖ nun dafür eine Basisfinanzierung von 1,25 Mio. Euro vom Land Oberösterreich.

Ein Erfolgsbeispiel für diese neue, strategisch koordinierte Zusammenarbeit im TIMed Center ist das vor kurzem genehmigte “Czech-Austrian Center for Supracellular Medical Research”.  Mit diesem Projekt konnten fast 1,6 Mio. Euro an Drittmitteln zusätzlich für die Finanzierung der medizintechnischen Forschung eingeworben werden. In den nächsten drei Jahren sollen durch die grenzübergreifende Kooperation mehrerer Forschungseinrichtungen neue, anwendungsorientierte Erkenntnisse zur Herstellung organähnlicher Trägerstrukturen gewonnen werden.

Mit Hilfe von künstlich gewachsenen, biologischen Zellstrukturen wollen die Forscher/innen jene Mechanismen untersuchen, die zu Cholesterin-bedingten Verengungen in menschlichen Blutgefäßen führen. Diese Technologie soll auch zu neuen Erkenntnissen führen, wie Viren durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen, um neue Therapieansätze für Krankheiten wie zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME oder das Zika-Virus zu erforschen.

Durch den Ausbau der Zusammenarbeit von Hochschulen, Unternehmen und dem Land Oberösterreich soll das Umfeld für Ausbildung und Forschung im Themengebiet Medizin und Technik noch attraktiver gemacht werden. „Die FH OÖ hat schon sehr viel Know-how in diesen zukunftsweisenden Bereichen und laufende Forschungskooperationen mit Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheitsbranche. Genau das bildet die Grundlage, die wir für den Aufbau eines Medical Valleys benötigen“, so LH-Stv. Stelzer.

Kontakt

FH Oberösterreich
Mag. Susanne Halmerbauer MBA
Marketingleitung der FH OÖ
Telefon: +43 5 0804 11610
susanne.halmerbauer@fh-ooe.at, www.fh-ooe.at


Softwarepark Hagenberg - Das Netzwerk für deine erfolgreiche Karriere

Großer Andrang auf die Softwarepark Hagenberg Bewerbungsmappe bei der FH>>next. © Sara Aschauer

27.10.2016

Am 20. Oktober 2016 öffnete die FH OÖ Campus Hagenberg wieder die Pforten für die FH >>next, die größte facheinschlägige Karrieremesse für IT und Medien an einer österreichischen Hochschule.

Rund 10 Firmen aus dem Softwarepark - bluesourceCOUNT IT, CELUM, eurofunk, Fretello, Hagenberg Software, Programmierfabrik, RISC Software, STIWA und Tiscover - wie auch das Softwarepark Hagenberg Management, stellvertretend für alle ansässigen Firmen und Institute, präsentierten sich auf der Messe.

Die zahlreichen BesucherInnen waren vor allem von den umfangreichen Services für Studierende des Softwarepark Hagenberg Managements begeistert. Diese Dienstleistungen sowie SWPH Firmen, Gastronomiepartner und Gebäudebetreiber wurden in der Softwarepark Hagenberg-Bewerbungsmappe vorgestellt, welche einen riesigen Andrang am Stand zur Folge hatte.

In persönlichen Gesprächen wurden Studierende und AbsolventInnen zu Jobs und Praktika im Softwarepark beraten, sowie das Accelerator-Programm und Veranstaltungen zur Netzwerkerweiterung vorgestellt.

„Ich bin heute auf der FH>>next um mich über Unternehmen zu informieren die hier in der Region momentan nach Absolventen suchen. Generell sind sehr viele Unternehmen hier die Leute im technischen Bereich suchen, daher ist diese Messe für Softwareentwickler und Co. eine gute Anlaufstelle.“

Julia Weber, Studentin Kommunikation, Wissen, Medien (Master, 3.Semester)
Quelle: FH OÖ Campus Hagenberg

Nähere Informationen zu unseren Services für Studierende:

Weitere Informationen zur FH>>next an der FH OÖ Campus Hagenberg finden Sie unter www.fh-ooe.at/campus-hagenberg/alumni-karriere/karrieremesse-fhnext/.


Startup Accelerator startet durch

25.10.2016

Am Donnerstag, 17. November 2016 findet mit der Eröffnungsveranstaltung der Startschuss zum neuen Pre-Seed Accelerator Programm im Softwarepark Hagenberg statt. Das Unterstützungsprogramm bietet ein reichhaltiges Angebot für Startups in der Frühphase und stellt einen wichtigen Baustein in der Innovationspipeline am Wirtschaftsstandort OÖ dar.

Im Dezember 2015 wurde von Landeshauptmann-Stv. Mag Stelzer, Landesrat Dr. Strugl und Rektor Univ.-Prof. Dr. Lukas ein neues Pre-Seed Accelerator Programm für Startups in Oberösterreich vorgestellt, welches im Softwarepark Hagenberg stattfinden soll. Dieses Programm ist eine Initiative des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ und wurde im Rahmen der oö Gründerstrategie “Start Up(per) Austria” von akostart oö, tech2b und dem Softwarepark Hagenberg in Kooperation entwickelt.

Das Programm richtet sich an Startups und Gründungsprojekte in einer Frühphase und hat neben einer guten Gründungsidee und einem motivierten Gründerteam keine formellen Voraussetzungen.

“Bewerben können sich all jene, die an ihre Idee glauben und den nötigen Elan zur Umsetzung mitbringen. Wir haben uns bewusst gegen Begrenzung auf Akademiker entschieden, da für uns die Idee und das Team im Vordergrund stehen”, so Samuel Moser, Leiter des Programms.

Über die Aufnahme in das Programm entscheidet ein qualifiziertes Screeningboard. Die Plätze eines Durchgangs, welcher 6-Monate dauert, sind auf 4-6 Startups begrenzt. Als Abschluss eines Durchgangs präsentieren die GründerInnen ihre Startups vor einem Investmentboard, um sich so mit potentiellen Kooperationspartnern für das weitere Wachstum zu rüsten.

Der offizielle Startschuss zum Programm, welches sich derzeit in der Aufnahmephase befindet, fällt am 17. November 2016 mit der Eröffnungsveranstaltung um 18:00 Uhr im Audimax der FH OÖ Campus Hagenberg, zu der wir Sie gerne einladen. Neben inhaltlicher Vorstellung des Programms erwartet Sie unter anderem die Keynote von Florian Gschwandtner als Hagenberg Absolvent und Gründergeschäftsführer von runtastic, eine Podiumsdiskussion mit LR Strugl, Rektor Lukas, uvm. sowie ein netter Abendausklang am Buffet mit vielen Gelegenheiten zum Netzwerken.

Als zusätzlichen Gast konnte noch Business Angel Michael Altrichter gewonnen werden, der in einer kurzen Präsentation ein wenig hinter die Kulissen der Show „2 Minuten 2 Millionen“ blicken lassen wird!

Um Anmeldung bis 10.11.2016 unter https://accelerator-hagenberg.eventbrite.de wird gebeten.

Kontakt

akostart oö
Samuel Moser, MSc
Startup Coach | Community Manager
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
moser@akostart.at 


Projekt Virtual Aneurysm gewinnt Landespreis für Innovation 2016

v.l.n.r. Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria), Johannes Dirnberger (Senior Researcher RISC Software GmbH), Meinhard Lukas (Rektor Johannes Kepler Universität Linz), Wolfgang Freiseisen (Geschäftsführer RISC Software GmbH) und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl © Land OÖ/Sandra Schauer

21.10.2016

Die Forschungsabteilung für Medizin-Informatik der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg gewann mit dem Forschungsprojekt „Virtual Aneurysm“ den Jurypreis für radikale Innovationen.

Am 19. Oktober wurde zum 23. Mal der Landespreis für Innovationen in Oberösterreich vergeben. Dabei werden die innovativsten Produkte und Dienstleistungen in insgesamt 4 Kategorien gekürt sowie zwei Jurypreise vergeben.

Der Jurypreis für radikale Innovationen ging an das 2015 erfolgreich abgeschlossenen FFG BRIDGE Forschungsprojekt „Virtual Aneurysm“ der Abteilung Medizin-Informatik der RISC Software GmbH.

In dem Forschungsprojekt wurde gemeinsam mit den Konsortialpartnern Landesnervenklinik Wagner-Jauregg (jetzt NeuroMed Campus des KUK), dem AKH Linz (jetzt MedCampus III des KUK) und der Firma Aesculap (Deutschland) ein Simulator zum Training angehender Neurochirurgen entwickelt, an dem die sogenannte Clipping-Operation am offenen Schädel geübt werden kann. Die Software der RISC Software GmbH erstellt dabei ein Modell des Gefäßbaums des menschlichen Gehirns und erlaubt die haptische Interaktion mit den virtuellen Arterien. An Force-Feedback Geräten wurden authentische Operationsinstrumente montiert, sodass der angehende Arzt unter realistischen Bedingungen den Eingriff nachstellen kann. Zur besseren Visualisierung kommt auch ein 3D Stereodisplay zum Einsatz. Die Forschungsergebnisse werden in den nächsten 2 Jahren gemeinsam mit dem kanadischen Simulatorhersteller OSSIM Technologies zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickelt und danach weltweit vermarktet.

Weiterführende Links:

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RISC Software GmbH
Mag. Cornelia Staub
Marketing & PR
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)7236 3343 676
www.risc-software.at, cornelia.staub@risc-software.at


CELUM eröffnet neuen Standort im Softwarepark Hagenberg

17.10.2016

Das Linzer Software-Unternehmen eröffnet einen dritten Standort in Österreich: Ab dieser Woche ist CELUM neben Linz und Wien auch im Softwarepark Hagenberg gleich neben dem Campus der FH Oberösterreich vertreten. Das Büro bietet Raum für fünf CELUM Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch in Hagenberg studieren oder dort Projekt- bzw. ihre Abschlussarbeiten umsetzen.

Durch den neuen Standort wird es für sie einfacher, Arbeit und Studium zu verbinden. CELUM unterstützt die StudentInnen dabei sowohl fachlich als auch mit technischer Ausstattung. Darüberhinaus wird das Office auch von MitarbeiterInnen anderer Standorte genutzt werden.

„Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung ist essentiell. An Orten wie Hagenberg, wo Unternehmen und Bildungsinstitutionen eng zusammenarbeiten, nehmen große Projekte von morgen ihren Ausgangspunkt. Ich selbst habe vor mehr als 15 Jahren hier in Hagenberg studiert und in diesem Umfeld mein erstes Unternehmen gegründet“, so Michael J. Kräftner, Gründer und CEO von CELUM.

Win-Win: Fruchtbare Verbindung aus Wirtschaft, Forschung und Lehre

CELUM und die Fachhochschule in Hagenberg verbindet eine langjährige Partnerschaft. CELUM ist seit 2012 Mitglied im Förderverein für die Fachhochschul-Studiengänge in Hagenberg, seit 2015 Raumpate für einen Hörsaal und engagiert sich auch im Zuge von Festen und Messen. So wird CELUM auch am 20. Oktober wieder mit einem Stand auf der Karrieremesse FH>>next in Hagenberg präsent sein. Neben der FH in Hagenberg arbeitet CELUM auch mit der JKU in Linz und den Fachhochschulen in Wels und Steyr zum Beispiel im Rahmen von Diplom- oder Projektarbeiten zusammen.

„Für unsere Studierenden ist neben der Vermittlung von Fachkompetenz eine praxisnahe Ausbildung ein wesentliches Kriterium für die Studienwahl. Dies kann nur durch unsere enge Kooperation mit Unternehmen und Institutionen gewährleistet werden. Das Engagement unserer Partnerunternehmen wie CELUM ist dafür Voraussetzung“, so Dr. Berthold Kerschbaumer, Dekan der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien in Hagenberg.

„Wir wachsen aktuell so schnell wie noch nie und investieren einen massiven Anteil unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Dabei spielen Forschungskooperationen eine wichtige Rolle“, ergänzt CELUM CEO Michael J. Kräftner.

Unterstützung für Start-Ups und junge Unternehmen

CELUM will als unabhängiges Unternehmen die Rolle eines Leitbetriebes einnehmen und unterstützt mit dem neu geschaffenen Corporate Incubator celianventures Start-Ups aus dem Software-Bereich mit Kapital, Logistik und Know-How. celianventures investiert seit Mitte des Jahres Startkapital von bis zu 100.000 Euro und ermöglicht Start-Ups Zugriff auf den CELUM Vertrieb und die weltweit verteilten Standorte. Das CELUM Headquarter in Linz und der Standort in Hagenberg spielen dabei eine wichtige Rolle als Dreh- und Angelpunkt.

 

Weitere Informationen

www.celum.com
www.celianventures.com
www.softwarepark-hagenberg.com
www.fh-ooe.at 


Über CELUM

CELUM ist ein weltweit führender Entwickler von Marketing-Technologie Software für Enterprise Digital Asset Management und Marketing Content Management. Mehr als 700.000 Anwender, von 800 Unternehmen in 35 Ländern vertrauen bereits auf die Softwareprodukte von CELUM. Darunter führende Marken wie 3M, CLAAS, Do & Co, Hochtief, L‘Oreal Professional, MAN, Shiseido, Silhouette, Toshiba, Toyota, Universal Music, voestalpine.


Kontakt

CELUM GmbH
Rainer Sommer
Head of Marketing Communications
Telefon: +43 (0)1 522 436 20 172
www.celum.com, media@celum.com


COUNT IT Group entwickelt Web-Reiseportal für VA Intertrading

Mag. Stefanie Truntschnig und Silvia Priglinger, © VA Intertrading

17.10.2016

Für die VA Intertrading AG, einem der führenden Handelsunternehmen Österreichs mit einem breiten Netzwerk von Niederlassungen in der ganzen Welt, wurde von der COUNT IT Group aus dem Softwarepark Hagenberg ein eigenes Web-Reiseportal entwickelt, damit die zahlreichen Dienstreisen reibungslos verwaltet werden können.

„Dank der COUNT IT Group können wir unsere zahlreichen Dienstreisen unkompliziert verwalten. Die COUNT IT Group hat für uns nicht nur die Entwicklung eines Web-Reiseportals nach unseren Wünschen umgesetzt, sondern regelt als verlässlicher Partner auch die komplette Lohnverrechnung unserer MitarbeiterInnen", so Mag. Stefanie Truntschnig und Silvia Priglinger.

Durch die Verwendung neuester Technologien wie HTML 5 ist es möglich das Web-Reiseportal auf unterschiedlichen Endgeräten und Plattformen zu nutzen. Dadurch hat VA Intertrading AG die Möglichkeit auch während der Dienstreisen Anpassungen im Web-Reiseportal durchzuführen. Die COUNT IT Group begleitete die VA Intertrading AG durch eine kurze Projektorientierungsphase und unterstützte bei einer raschen Umsetzung der Entwicklungen für das Web-Reiseportal. Dies ist notwendig geworden, da die bislang verwendete Software zur Reiseerfassung in relativ kurzer Zeit abgelöst werden musste.

Die Daten des Web-Reiseportals können direkt an die Lohnverrechnung von der COUNT IT Group übermittelt werden, welche neben der technischen Unterstützung auch die Lohnverrechnung für die VA Intertrading AG übernommen hat.

Durch diese Flexibilität der COUNT IT Group war es der VA Intertrading AG möglich, alle benötigten Anforderungen bei einem Full-Service-Partner zu vereinen. Die örtliche Nähe der COUNT IT Group, deren Hauptniederlassung nur wenige Autominuten von Linz entfernt liegt, erleichtert darüber hinaus die Kommunikation und den fachlichen Austausch.

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COUNT IT GmbH
Maria-Alexandria Mitterbaur
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4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 20077 6623
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RISC Software GmbH für Landesinnovationspreis 2016 nominiert

FFG BRIDGE Forschungsprojekt „Virtual Aneurysm“ der RISC Software GmbH (©)

13.10.2016

Die Forschungsabteilung für Medizin-Informatik der RISC Software GmbH reichte das 2015 erfolgreich abgeschlossene FFG BRIDGE Forschungsprojekt „Virtual Aneurysm“ beim OÖ Landesinnovationspreis ein.

Die Jury der Business Upper Austria hat die Hagenberger Einreichung aus zahlreichen anderen Innovationen aus ganz Oberösterreich als Preisträger nominiert. Die genaue Platzierung des RISC Projekts wird am 19. Oktober im Rahmen der Preisverleihung im ORF Landesstudio bekannt gegeben. Geschäftsführer DI Wolfgang Freiseisen wird gemeinsam mit Projektleiter DI (FH) Johannes Dirnberger den Preis entgegen nehmen.

Bereits im Vorfeld wurde das nominierte Projektteam vom ORF und der Kronenzeitung interviewt und ein Beitrag für die Preisverleihung und für die Ausstrahlung in „OÖ Heute“ gedreht. In dem Forschungsprojekt wurde gemeinsam mit den Konsortialpartnern Landesnervenklinik Wagner-Jauregg (jetzt NeuroMed Campus des KUK), dem AKH Linz (jetzt MedCampus III des KUK) und der Firma Aesculap (Deutschland) ein Simulator zum Training angehender Neurochirurgen entwickelt, an dem die sogenannte Clipping-Operation am offenen Schädel geübt werden kann. Die Software der RISC Software GmbH erstellt dabei ein Modell des Gefäßbaums des menschlichen Gehirns und erlaubt die haptische Interaktion mit den virtuellen Arterien. An Force-Feedback Geräten wurden authentische Operationsinstrumente montiert, sodass der angehende Arzt unter realistischen Bedingungen den Eingriff nachstellen kann. Zur besseren Visualisierung kommt auch ein 3D Stereodisplay zum Einsatz. Die Forschungsergebnisse werden in den nächsten 2 Jahren gemeinsam mit dem kanadischen Simulatorhersteller OSSIM Technologies zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickelt und danach weltweit vermarktet.

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PRACE Autumn School: Moderne HPC-Entwicklung für Wissenschaftler und Ingenieure

Alle TeilnehmerInnen der PRACE Autumn School vor dem Eingang des Schloss Hagenberg © RISC Institut

13.10.2016

56 internationale Forscher, Wissenschaftlerinnen und Studierende nahmen an der dreitätigen PRACE Autumn School im Schloss Hagenberg teil. Das Ziel war es, Anwender und Entwickler aus Forschung und Industrie zusammen zu bringen und einen Einblick in skalierbare Anwendungen auf modernen Rechnerarchitekturen, wie massiv parallele Systeme und many-integrated-core Architekturen, zu geben.

„Moderne Visualisierungen und Simulationen benötigen rechenintensive Anwendungen, an dieser Stelle spielt Hochleistungsrechnen eine wichtige Rolle für industrielle als auch forschungsintensive Bereiche. Wir zeigen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie man mit den Herausforderungen bei der Implementierung dieser umgeht. erklärt Dr. Wolfgang Schreiner, Professor am RISC und ist für Österreich Koordinator der europaweiten Initiative PRACE.

Internationale Softwarekompetenz in Hagenberg

Insgesamt verfolgten 38 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Vorträge von internationalen Referenten der RISC Software GmbH, DCS Computing GmbH, Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg (Deutschland), VSB-TU Ostrava (Tschechische Republik), Johannes Kepler University Linz und des Leibniz Supercomputing Center München (Deutschland). Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden tiefe Einblicke in die führende parallele Programmierung ermöglicht.

„Auch der schnellste Rechner der Welt wird zu keinem Ergebnis kommen, wenn die eingesetzte Software die Möglichkeiten des Rechners nicht nutzt. Wir haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen dieser Autumn School gezeigt, was sie bei ihrer Software berücksichtigen müssen, damit sie auch auf den größten Rechnern der Welt effizient läuft.“ erklärt Alexander Leutgeb, Referent der PRACE Autumn School 2016 und Mitarbeiter der RISC Software GmbH.

Probleme in Forschung und Industrie mit Supercomputer lösen

Zentrale Fragen der Wissenschaft und Gesellschaft können heute nur durch die Bündelung aller verfügbaren Lösungsmethoden bewältigt werden. Dabei tragen Softwarelösungen einen immer wichtiger werdenden Teil bei. So zum Beispiel bei der weiteren Erforschung der Einflussfaktoren und Wechselwirkungen bei Klimaveränderungen, bei Werkstoffinnovationen mit Hilfe von Nanotechnologien, bei der Entwicklung energieeffizienter Automobile und Flugzeuge und im Bereich der Life Sciences. Für diese Aufgaben werden Rechenleistungen und Speicherkapazitäten benötigt, die nur durch verteilte, massiv parallele Rechnerarchitekturen („High Performance Computing – HPC“) zur Verfügung gestellt werden können.

Das RISC Institut ist nationaler Vertreter von Österreich im europaweiten Projekt PRACE („Partnership for Advanced Computing in Europe“). Die Zielsetzung von PRACE ist die Schaffung und Bereitstellung einer hochklassigen gesamteuropäischen HPC-Forschungsinfrastruktur sowohl für den akademischen Bereich als auch für industrielle Anwender. Darüber hinaus bietet PRACE ein breites Spektrum an HPC-Dienstleistungen sowie zahlreiche Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Über die Veranstalter

Die PRACE Spring School wurde veranstaltet und gemeinsam koordiniert von Research Institute for Symbolic Computation (RISC) / Johannes Kepler Universität Linz (Österreich), RISC Software GmbH, IT4Innovations / VSB-Technical University of Ostrava (Tschechische Republik) und PRACE und fand von 27. bis 30. September 2016 im Schloss Hagenberg statt.

Über PRACE

PRACE (“Partnership for Advanced Computing in Europe”) ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Brüssel. Die PRACE-Forschungsinfrastruktur bietet Wissenschaftlern und Forschern die Möglichkeit persistente und hochklassige High-Performance-Computing-Ressourcen für Wissenschaft und Industrie in Europa zu nutzen. Die über PRACE zugänglichen Computersysteme werden durch 4 PRACE-Mitglieder (BSC - Spanien, CINECA - Italien, GCS - Deutschland und GENCI - Frankreich) zur Verfügung gestellt. Die Implementierungsphase PRACE erhält Fördermittel aus dem Siebten Rahmenprogramm der EU (FP7/2007-2013) unter Finanzhilfevereinbarungen RI-312763 und des EU-Programms Horizon2020 Forschungs- & Innovationsprogramm (2014-2020) unter Finanzhilfevereinbarung 653838. Für weitere Informationen, siehe www.prace-ri.eu.

Fotos: © RISC Institut


COUNT IT Group als Vorbild für E-Mobility: Vor- und Nachteile für Unternehmen

E-Tankstelle vor dem COUNT IT Gebäude

19.09.2016

Mit der Anschaffung von zwei Elektroautos sowie der Errichtung von zwei E-Tankstellen direkt vor dem Gebäude machte die COUNT IT Group im Softwarepark Hagenberg einen ersten Schritt in Richtung E-Mobility. Von nun an besteht für KundInnen und MitarbeiterInnen die Möglichkeit, die eigenen E-Autos und E-Bikes dort zu tanken.

Im Rahmen unserer E-Mobility-Initiative ergeben sich einige Vorteile für das Unternehmen, die für die Anschaffung eines Elektroautos sprachen. Einige allgemein umweltschonende Eigenschaften von Elektrofahrzeugen sind Energie- und Kosteneffizienz, CO2-Reduktionspotenzial und Lärmminderung. Betriebe, welche ihre Fortbewegungsmittel auf Elektrofahrzeuge umstellen, erhalten aber auch eine Vielzahl an speziellen Förderungen, welche die Anschaffung eines Elektroautos attraktiv machen. Beispielsweise werden Elektro-PKWs, welche im Jahr 2016 angemeldet werden, im Rahmen einer Förderungsaktion mit finanziellen Mitteln vom Bund unterstützt.

Außerdem wird die Einrichtung von Ladestationen, an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen als Antriebsenergie verwendet werden, in einer Förderhöhe von bis zu 50% von BMLFUW (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) und dem Klima- und Energiefond unterstützt. Zudem bleiben in Österreich etwa 16% der Anschaffungskosten durch den Wegfall der NoVa aus. Darüber hinaus bietet das Land Oberösterreich eine Unterstützung in Höhe von € 2.500,- (bzw. 10% der Bruttoanschaffungskosten) für Personen und Unternehmen, die in Besitz eines Elektrofahrzeuges sind, mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich an.

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COUNT IT GmbH & Co KG
Maria-Alexandria Mitterbaur, BA
MVO - Marketing, Vertrieb und Organisation
Softwarepark 49
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 20077 6623
www.countit.at, m.mitterbaur@countit.at


Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger für "Lebensleistung" geehrt

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (l.) und Markus Raml (r.), die beiden Initiatoren des OÖ. Leistungspreises, mit Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger, dem Gründer des Softwarepark Hagenberg, der den erstmalig vergebenen Preis für eine „Lebensleistung“ erhielt. © City-Foto/Pelzl

15.09.2016

Am Mittwoch, 14. September 2016 fand die Verleihung des 2. OÖ. Leistungspreises in der voestalpine-Stahlwelt in Linz statt. Erstmals wurde heuer auch der Preis für eine „Lebensleistung“ verliehen. Gewürdigt wurde der Mathematiker, Computerwissenschaftler und Gründer des Softwarepark Hagenberg, Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger.

„Um gute Leistungen im Beruf oder auch bei ehrenamtlichen Engagements erbringen zu können, braucht es nicht nur eine gute Ausbildung, sondern es braucht auch Ideen, Mut und Visionen sowie vor allem auch Umsetzungsstärke“, erklärte der Vorsitzende der Jury, Rektor Lukas.

„Prof. Buchberger hat seine Lebensleistung nicht nur erbracht, sondern erbringt sie nach wie vor. Er ist ein Querdenker, der oft gegen den Strom geschwommen ist und mit seinen Ideen und Projekten den Standort Oberösterreich und die Wissenschaft geprägt und einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Prof. Buchberger hat sich aber nie auf dem Erreichten ausgeruht – beispielsweise die Gründung des RISC, der Fachhochschule und des Softwareparks in Hagenberg –, sondern hat immer wieder neue Ziele verfolgt. So auch bei seinem aktuellen Projekt ‚Linz 20.000‘, mit dem er 20.000 junge Talente aus der ganzen Welt nach Linz bringen und hier auch halten will.“, so Landesrat Strugl in seiner Laudatio für den Preisträger.

Der Softwarepark gratuliert Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger herzlich zu dieser Auszeichnung und ist stolz das nun bereits mehr als 25-jährige Erfolgskonzept Softwarepark Hagenberg weiterzuleben.


Zukunftsweisende Software zur multiplen Genomanalyse in der Biomedizin aus Österreich und Spanien

Oscar Torreno Tirado präsentiert Ergebnisse aus dem Projekt MrSymBiomath; © Alessia Peviani

14.09.2016

Von 3. Bis 7. September 2016 fand die 15. European Conference on Computational Biology in Den Haag, Niederlande statt. Die Projektmitglieder des EU-Projekts Mr.SymBioMath nutzten dieses hochkarätige Konferenz um ihre Forschungs- und Projektergebnisse in der Forschungscommunity zu präsentieren. Ein halbtägiges Tutorial, welches als offizielles Pre-Meeting der Konferenz abgehalten wurde, ermöglichte den interessierten Teilnehmern die neu entwickelten Verfahren selbst auszuprobieren. Oscar Torreno Tirado und Michael Krieger der RISC Software GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg präsentierten Teilnehmern aus 14 verschiedenen Ländern unter dem Titel "Scientific Workflows under Galaxy. Use Case: multiple genome comparison" den Umgang mit der im Projekt entwickelten Software zum Genomvergleich.

Weitere Ergebnisse des Projekts Mr.SymBioMath wurden in der Postersession mit dem Plakat "High resolution refinement of Large Scale Genomic Rearrangements using repetitions: A case study" von Jose Arjona-Medina, Guillermo Thode und Oswaldo Trelles präsentiert.

Cloud Computing für Genomanalyse

Im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts Mr.SymBioMath wird an der Optimierung und Leistungssteigerung von Berechnung aus dem Beriech der Biomedizin und Bioinformatik geforscht. Anwendungsbereiche sind hierbei beispielsweise die Erforschung von allergischen Reaktionen auf Medikamente sowie die Erstellung von evolutionären Stammbäumen unterschiedlicher Tierarten basierend auf genetischer Information.

Computer als Grundlage für Forschung und Entwicklung lösen heute Aufgaben mit einer Geschwindigkeit und Effizienz, die vor einigen Jahren nicht durchführbar und vor Jahrzehnten gar unvorstellbar waren. Jeden Tag werden heute riesige Datenmengen auf Desktoprechnern, Laptops, Tablets, Smartphones und selbstverständlich auch auf so genannten Supercomputern verarbeitet. Letztere ermöglichen u.a. auch die Simulation von Wetterereignissen durch die Lösung von komplexen Gleichungssystemen, helfen bei der Lösung schwieriger Probleme der Quantenphysik oder ermöglichen die Entschlüsselung der Genome von Organismen.

Insbesondere die Genetik ist ein Forschungsbereich, der eine große Fülle an Daten benötigt und auch viele Daten produziert. So benötigt zum Beispiel das sequenzierte Genom eines einzigen Menschen ca. 3 Gigabyte (3.000 Megabyte) an Speicherplatz. Auf Grund dieser Datenmengen und der Notwendigkeit diese Daten möglichst rasch zu verarbeiten, haben Experten begonnen sich mit Lösungsansätzen zur Analyse und Verwaltung von großen Datenmengen, so genannten Big Data, zu beschäftigen.

Projektinfo Mr.SymBioMath (www.mrsymbiomath.eu)

Das Projekt "High Performance, Cloud and Symbolic Computing in Big-Data Problems applied to Mathematical Modeling of Comparative Genomics" (Mr.SymBioMath) wird von Februar 2013 bis Januar 2017 im Rahmen des 7. EU-Rahmenprogramms für Forschung, Technologie und Demonstrationen als Industrie-Academia Partnerships and Pathways (IAPP) Projekt im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr 324.554 gefördert.

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Landesrat Dr. Michael Strugl besichtigt Limes Security im Softwarepark Hagenberg

v.l.n.r: Limes Security Geschäftsführer Prof.(FH) Dipl. Ing.(FH) Thomas Brandstetter, MBA, LAbg. Gabriele Lackner-Strauss, Wirtschaftslandesrat Mag. Dr. Michael Strugl, MBA

12.09.2016

Am 1. September 2016 besichtigte Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl mit einer Delegation die Limes Security GmbH im Softwarepark Hagenberg. Die Delegation bestand neben Herrn LR Dr. Michael Strugl aus Frau LAbg. Gabriele Lackner-Strauss, Herrn BPS Gerhard Mark, Herrn Mag. Rainer Edelsbrunner (Business Upper Austria) sowie aus Vertretern der OÖVP.

Der Besuch galt dem Kennenlernen der Tätigkeitsfelder der Limes Security GmbH insbesondere im Bereich Industrial Security, das Herr Landesrat Dr. Strugl als besonders wichtig für den Industriestandort Oberösterreich hervorhob. Besonderen Gefallen fand dabei der „STUXHACK“ Hacking Demonstrator, bei dem Teilnehmer die Angriffspfade der berüchtigten Industriemalware Stuxnet nachempfinden können.

Neben einer Firmen- und Tätigkeitsvorstellung seitens Limes Security wurden auch typische, in der Industrie mögliche Problemfelder in puncto Security diskutiert, Security Innovationen sowie zukünftige Sicherheitsforschungsfelder. Zuletzt wurden auch mögliche Initiativen besprochen um Security in der Industrie zu besser zu entwickeln, die mit dem Know-How von Limes Security unterstützt werden sollen.

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Limes Security GmbH
Prof.(FH) Dipl. Ing.(FH) Thomas Brandstetter, MBA
Geschäftsleitung
Softwarepark 26
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)720 510251
office@limessecurity.com, www.limessecurity.com


BRP-Rotax entwickelt hochintelligenten, kostenoptimierten Produktionsprozess für konfigurierbare Premium Antriebssysteme mit Partnern aus dem Softwarepark Hagenberg

Industrie- und OÖ F&E Partner von BRP-Rotax GmbH & Co KG

09.09.2016

Bei BRP-Rotax wird ein hochintelligenter und flexibler sowie kostenoptimierter Produktionsprozess für konfigurierbare Premium Antriebssysteme entwickelt, um in "Losgröße 1" zu produzieren. Damit soll der Standort in Gunskirchen als Technologieleader etabliert, ausgebaut und langfristig abgesichert werden. Diesen Herausforderungen widmet sich BRP-Rotax GmbH & Co KG gemeinsam mit den Industriepartnern ABF-Industrielle Automation GmbH und Hagenberg Software GmbH sowie mit den OÖ F&E Partnern FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH und RISC Software GmbH im Forschungsprojekt DigiMont.

Um auch in Zukunft hohe Wertschöpfungsanteile zu erzielen und somit Standort und Arbeitsplätze in Gunskirchen in OÖ zu sichern, muss die Produktion agiler und sämtliche Prozesse transparenter und rückverfolgbar gestaltet sowie die Kosten reduziert werden. Nur so kann es heimischen Betrieben gelingen, sich an die wachsende Marktvolatilität anzupassen und dem stetig steigenden Wettbewerbsdruck standzuhalten. Deshalb ist das Ziel des Forschungsprojektes DigiMont: Digitale Montage – ein erster Schritt für „Losgröße 1“, gefördert vom Bundesland Oberösterreich in der Ausschreibung Produktionsstandort OÖ 2050: Industrie 4.0, eine Produktion von Premium Antriebssystemen in Losgröße 1 bei hoher Variantenvielfalt zu gewährleisten.

Ein Produktionsprozess in Losgröße 1 erfordert erhöhtes Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Einsatz von Assistenz- und Unterstützungssystemen führt zur Erhöhung der Informationsqualität und zur Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie. Aber auch für die Planung des Produktionsprozesses ergeben sich zusätzliche Herausforderungen, um die verfügbaren Ressourcen optimal zu nützen.

Forschungsprojekt DigiMont

Projektergebnis sind Konzepte und Lösungsansätze für eine digitale Montage, in der sämtliche Systeme vernetzt, intelligente Produkte, Werkzeuge und Assistenzsysteme eingesetzt sowie sämtliche Prozesse simuliert, optimiert und in weiterer Folge visualisiert werden, sodass eine Produktion in „Losgröße 1“ ermöglicht wird. Wesentlich dabei ist die Abstimmung der Produktreihenfolge, sodass alle Arbeitsstationen gleichmäßig ausgelastet sind. Das Projekt DigiMont trägt zu mehr Transparenz, Agilität und Kostenoptimalität in der Produktion bei und sorgt auch für die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Herausforderungen im Zeitalter Industrie 4.0

Umstellungen im Bereich Industrie 4.0 sind grundsätzlich risikoreich, besonders, wenn intelligente Produkte oder Steuerungen die analogen Prozesse ergänzen. Die technische Machbarkeit und das Zusammenspiel aus Big Data, virtueller Montage, Simulation, mathematischer Optimierung und Assistenzsystemen unterliegt einem hohen Risiko hinsichtlich der Datenqualität und Performance. Dabei wird mit großen kontinuierlichen Datenmengen aus heterogenen Systemen gearbeitet, die in Echtzeit verarbeitet werden müssen. Ohne Erfahrungen aus der Wissenschaft ist eine positive Umsetzung und damit auch die wirtschaftliche Machbarkeit nur schwer möglich.

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RISC Software GmbH
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4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)7236 3343 234
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In die Forschung des SCCH reinschnuppern

Gruppenfoto mit 4 Personen fontral: Executive Head RSE Dr. Christine Natschläger, Praktikantin Beate Käferböck, Praktikant Andreas Denkmayr, Scientific Head RSE Dr. Atif Mashkoor
V.l.n.r.: Executive Head RSE Dr. Christine Natschläger, Praktikantin Beate Käferböck, Praktikant Andreas Denkmayr, Scientific Head RSE Dr. Atif Mashkoor © SCCH

02.09.2016

Am Software Competence Center Hagenberg forschten zwei Schüler im Rahmen des Programms „Talente: Praktika für Schülerinnen und Schüler“, welches von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie unterstützt wird. „Durch die Praktika erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in unser Forschungszentrum und wir können so den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern knüpfen. Wir freuen uns, das die Talente  Praktika so gut angenommen werden“, so der Geschäftsführer Dr. Klaus Pirklbauer.

Analysetool entwickelt

David Denkmayr aus Bad Leonfelden hat im Rahmen seines Praktikums zum Thema Process Mining geforscht. Der Schüler hatte die Aufgabe, einen Prototyp zur Prozessanalyse von Produktionsprozessen zu entwickeln. „Eine Herausforderung war, dass dieses Tool  sehr effizient mit Daten umgeht und vor allem auch große Datenmengen verlässlich verarbeiten kann. Um dies gut auszutesten erhielten wir anonymisierte Produktionsdaten von zwei großen Produktionsbetrieben. Diese enthielten mehrere Millionen Datensätze die gleichzeitig verarbeitet werden sollten“, so Denkmayr. Seine Arbeiten umfassten die Datengewinnung und die erstmalige Analyse betreffend unterschiedlicher Prozesse, Instanzen Ereignisse und Zeiten. Zusätzlich durfte er das komplette Benutzerinterface samt Graphdarstellung entwerfen und implementieren. „Ich kann sagen dass dieses Praktikum eine wertvolle Erfahrung darstellte und mir half mir meinen Horizont bezüglich Forschung in der Technik zu erweitern mit der Folge dass ich mir nun Vorstellen kann nach einem Studium selbst in das Gebiet der Forschung einzutauchen“, so sein  Resümee.

Die Mitbewerber analysiert

Auch Beate Käferböck aus Linz beschäftigte sich mit Process Mining. Für die Absolventin der Handelsakademie war die Aufgabenstellung weniger technisch. Sie analysierte die Mitbewerber und erstellte eine Mitbewerberanalyse die als Basis für einen wissenschaftlichen Artikel diente. „Ich konnte mich auch kreativ betätigen indem ich das Logo für das von Andreas entwickelt Softwaretool gestalten durfte. Für das Tool habe ich auch das Benutzerhandbuch verfasst“, so Käferböck. „Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum machen konnte, obwohl ich aus einer nicht - technischen Schule komme. Im Oktober beginne ich an der FH Hagenberg zu studieren und bin mir sicher, dass die Erfahrungen, die ich während meines Praktikums gemacht habe, mir weiterhelfen werden. Ich hoffe, dass es diese Art von Praktika auch in Zukunft für Schülerinnen und Schüler aus nicht technischen Schulen geben wird“, sagt die angehende Studentin.

Teamwork gelungen

Dr. Christine Natschläger, Bereichsleiterin von Rigorous Methods in Software Engineering,  betreute die beiden Praktikanten und ermöglichte den umfassenden Einblick in die Forschung. „Hier war sehr gut zu sehen, wie die beiden ihr Know-How gemäß ihrer Ausbildung einbringen konnten. Andreas konnte uns bei der Prototypentwicklung unterstützen und Beate punktete mit betriebswirtschaftlichem Wissen und Graphikkenntnissen

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Software Competence Center Hagenberg GmbH
Mag. Martina Höller
Marketing and PR Manager
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4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 3343 882
www.scch.at, martina.hoeller@scch.at


COUNT IT holt sich den 2. Platz beim Staatspreis 2016

Gruppenfoto mit zwei Personen frontal: COUNT IT Geschäftsführer Maximilian Wurm und Peter Berner beim Staatspreis 2016
COUNT IT Geschäftsführer Maximilian Wurm und Peter Berner beim Staatspreis 2016; © COUNT IT Group

21.07.2016

Im Rahmen des Staatspreises wurde erstmals der Sonderpreis für Projekte zum Thema „Bestes familienfreundliches Employer Branding" verliehen. COUNT IT aus dem Softwarepark Hagenberg holte sich den zweiten Platz in dieser Kategorie.

Das Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) zeichnet österreichische Unternehmen und Institutionen für besonders herausragende Leistungen im Bereich familienbewusster Personalpolitik mit dem Staatspreis „Unternehmen für Familien" aus. Erstmals wurde in Kooperation mit kununu, der größten Arbeitgeberplattform Europas, der Projektwettbewerb zum Sonderpreis gestartet. Die Sieger wurden bei diesem Sonderpreis durch ein Online-Voting ermittelt.

„Wir achten besonders gut auf unsere wichtigste Ressource – der Mensch!", so lautet die Devise der COUNT IT Group und ist zugleich auch der Hauptgrund, warum der zweite Platz gewonnen werden konnte. Sie bietet den MitarbeiterInnen verschiedenste Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung und unterstützt somit die Vereinbarkeit von Familie & Beruf durch verschiedenste Maßnahmen, wie flexible Arbeitszeitmodelle, die Einrichtung von Telearbeitsplätzen und die Einbeziehung der Familie an Firmenveranstaltungen. Die COUNT IT Group steht für Nachhaltigkeit und Wertschätzung. Als verantwortungsvoller, gesundheitsbewusster und familienfreundlicher Arbeitgeber geht sie mit Menschen wertschätzend und partnerschaftlich um. Die Ausgewogenheit von beruflichen Herausforderungen, Wohlbefinden und Gesundheit steht bei der COUNT IT Group seit jeher an erster Stelle.

100 MitarbeiterInnen bedeuten 100 Zeitmodelle

Seit vielen Jahren sieht die COUNT IT Group ihre gesellschaftliche Verpflichtung darin, mit individuellen Lösungen eine umfassende Unterstützung für die MitarbeiterInnen zu verwirklichen, um ihr Familienleben mit dem Beruf bestmöglich zu vereinen.

Die Prämisse der COUNT IT Group lautet: 100 MitarbeiterInnen bedeuten 100 Zeitmodelle! Dies steht für gelebte Flexibilität. Hierfür bieten wir individuelle Arbeitszeit-Modelle sowie Gleitzeit und verschiedenste Teilzeitlösungen für aktuell 43 unserer MitarbeiterInnen – von geringfügig Beschäftigten mit 3 Wochenstunden bis hin zur Vollzeitanstellung – dies ermöglicht eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit. Diese Maßnahmen erleichtern auch den Wiedereinstieg nach der Karenz bzw. einen nahtlosen Übergang in die Elternteilzeit bei der COUNT IT Group, wo etwa drei Viertel der MitarbeiterInnen weiblich ist und etwa die Hälfte davon Kinder unter 15 Jahren hat.

In den hellen und freundlichen Räumlichkeiten der COUNT IT Group sind Kinder gern gesehene Gäste und auch die Privatnutzung des Firmengartens unterstreicht die Verbindung von Berufs- und Familienleben sowie familiäre Beziehung unter den MitarbeiterInnen.

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und für die Gesellschaft

Die Nachhaltigkeit und Wertschätzung im Bereich Arbeitsplatz und Gesellschaft wird bei der COUNT IT Group aktiv gelebt. Beim Diversity-Management zeigt sich das u.a. in einer guten Altersdurchmischung, einer Frauenquote von über 70 % und der Integration benachteiligter MitarbeiterInnen (z.B. aus Stiftungen).

Als eines der größten Unternehmen im Softwarepark Hagenberg nimmt die COUNT IT Group auch eine wichtige Rolle als "Jobmotor" der Region Mühlviertel ein. Als regionaler Arbeitgeber leistet sie einen wichtigen Beitrag gegen die „Landflucht" und bietet den MitarbeiterInnen ein flexibel gestaltbares Arbeitsverhältnis mit geringem Arbeitsweg im Verhältnis zum Pendeln in eine größere Stadt. Zudem liegen auch die Lehrlingsausbildung und Jugendförderung der Geschäftsführung sehr am Herzen. Der Abwanderung von Jugendlichen zum Zweck der Lehrlingsausbildung wird mit einem tollen Angebot in drei Lehrberufen entgegengewirkt.

COUNT IT ist Österreichs bester Arbeitgeber 2016 in der Dienstleistungsbranche

Besonders hervorzuheben ist neben der guten Platzierung beim Staatspreis auch die zeitnahe Auszeichnung mit dem ersten Platz als bester Arbeitgeber Österreichs in der Dienstleistungsbranche.

Österreichweit wurden die Top 100 Arbeitgeber aus den sechs größten Branchen ermittelt. Die COUNT IT Group erreichte mit 4,56 von 5 Punkten den ersten Platz als bester Arbeitgeber im Branchenranking. Mit dieser erfolgreichen Platzierung erreichte sie auch branchenübergreifend einen hervorragenden fünften Platz. Mehr dazu finden Sie hier.

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COUNT IT GmbH & Co KG
Maria-Alexandria Mitterbaur, BA
MVO - Marketing, Vertrieb und Organisation
Softwarepark 49
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0) 7236 20077 6623
www.countit.at, m.mitterbaur@countit.at


Zwei Anerkennungen noch vor dem Start der APP „thx for“

Gruppenfoto mit 5 Personen frontal: Edison-Verleihung in der Kategorie „Social Entrepreneurship" im Juni 2016: Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, das Gründungsteam von thx for – Mag. Verena Hahn-Oberthaler, Mag. Heinrich Enengl, Beate Enengl
Edison-Verleihung in der Kategorie „Social Entrepreneurship" im Juni 2016: (v.l.n.r.) Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, das Gründungsteam von thx for – Mag. Verena Hahn-Oberthaler, Mag. Heinrich Enengl, Beate Enengl – und Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider © thx for GmbH

19.07.2016

Am 16. September 2016 kommt die App von “thx for” auf den Markt und wird – vom Softwarepark Hagenberg ausgehend - eine neue Art der wertschätzenden Kommunikation auf dem Smartphone eröffnen. Gegründet wurde die „thx for GmbH“ vom Unternehmer Mag. Heinrich Enengl und den Mitgesellschafterinnen Mag. Verena Hahn-Oberthaler und Beate Enengl. Noch vor dem go live bekam das Unternehmen selbst Anerkennung von öffentlicher Stelle.

Menschen aller Altersgruppen weltweit, die Smartphone-Nutzer sind, können dann anlassbezogen Wertschätzung und Anerkennung für verschiedene Anlässe des täglichen Lebens, ob unter Freunden, im Berufsalltag oder in der Familie verschicken. Die neue und wertschätzende Form der Kommunikation von „thx for" bildet somit – neben den etablierten Formen der Wertschätzung – die schönsten Momente in unserem Leben mit hohem Symbolgehalt in verschiedenen Kategorien wie in einem Album auf dem Smartphone ab.

Jedes „thx for" kann in weiterer Folge zu „time for" führen. In Kombination mit dem übermittelten „Danke/thx for" kann auch Zeit mitverschickt werden, die dann gemeinsam verbracht wird wie zum Beispiel im Restaurant, beim Wellness, im Kino, auf der eigenen Terrasse oder auch auf dem Golfplatz. Über „time for" erhalten gemeinsame Aktivitäten in der Familie, mit Freunden, Geschäftspartner, Nachbarn, etc. einen zusätzlichen Impuls. Durch die Verknüpfung von Wertschätzung und gemeinsam verbrachter Zeit bekommt die Freizeitwirtschaft eine weitere Bühne und wird durch „thx for" auf besondere Art gestärkt. Positive „thx for"-Botschaften werden so auch zum Motor der Wirtschaft.

Die einzigartige Kombination dieser drei Säulen von „thx for" – (1) übermittelte Wertschätzung, (2) gemeinsam verbrachte Zeit in „time for" und (3) der dadurch entstehenden Bühne für die Wirtschaft hat auch dazu geführt, dass die Idee und das Konzept von „thx for" in Oberösterreich und Österreich öffentliche Anerkennung erhalten haben.

Die „thx for GmbH" hat als eines von 94 Unternehmen im Rahmen des aws-Förderprogramms „Gründung am Land", das vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ausgeschrieben wurde, einen Antrag auf Förderung gestellt. Als eines der besten 18 Projekte wurde „thx for" von einer Fachjury ausgewählt. Das Programm „Gründung am Land" konzentriert sich auf technisch-innovative Projekte mit wirtschaftlichem Mehrwert in den Regionen.

Weitere Aufmerksamkeit hat „thx for" im Rahmen des OÖ Innovationspreises „Edison" erhalten. Bei der Preisverleihung Ende Juni wurde „thx for" mit dem Edison in der Sonderkategorie für „Social Entrepreneurship" ausgezeichnet. Diese Anerkennung gründet sich neben dem gesamtgesellschaftlichen Nutzen auch auf der Tatsache, dass in bestimmten Kategorien mit der gelebten Wertschätzung auch eine Spende verbunden werden kann. Somit profitieren ausgewählte Organisationen von der Übermittlung eines „thx for".

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thx for GmbH
Mag. Heinrich Enengl, CEO, Founder
Softwarepark 21
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)660 7010021
www.thx-for.com, heinrich.enengl@thx-for.com


ventopay stattet Allianz-Stadion mit bargeldlosem Bezahlsystem aus

Bilddarstellung: Aufladen der Stadion-Bezahlkarte mithilfe der mobilen Kassen-App mocca.touch.mobile
Aufladen der Stadion-Bezahlkarte mithilfe der mobilen Kassen-App mocca.touch.mobile © ventopay

16.07.2016

Am Samstag, 16. Juli 2016 wurde das Allianz Stadion in Wien Hütteldorf offiziell eröffnet. Das neue Stadion ist mit dem bargeldlosen Kassen- und Bezahlsystem mocca® der Firma ventopay aus dem Softwarepark Hagenberg ausgestattet. Stationäre Kassen und mobile Kassen-Apps gehören ebenso zum System wie Automaten zur Aufladung von Guthaben auf die Stadion-Bezahlkarte. Durch das integrierte Gesamtsystem wird neben der Registrierkassen- auch die Belegerteilungspflicht auf innovative Weise erfüllt.

Am Samstag, den 16.07.2016, öffneten sich die Pforten des neu erbauten Allianz Stadions in Wien Hütteldorf zum ersten Mal ganz offiziell. Auftakt war ein Spiel des SK Rapid Wien gegen FC Chelsea. Das Stadion war restlos ausverkauft. 28.000 Fans konnten die neue Spielstätte zum ersten Mal betreten.

Besonderes Highlight des modernsten Stadions Österreichs ist die bargeldlose Bezahlung. Das Unternehmen ventopay stattete das Stadion dazu mit dem mocca® System aus. Die hoch innovative Lösung ermöglicht trotz Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht eine schnelle Bezahlung im Stadion.

An den insgesamt 130 stationären und mobilen Kassen im Allianz Stadion gilt eine eigene Währung, die sogenannte Rapid-Mari€. Dabei handelt es sich um Guthaben, das auf nicht personalisierte Stadion-Bezahlkarten geladen wird.

Diese Karten können vor Ort bequem im Fancorner, an speziellen Automaten oder bei 50 Promotoren erworben werden. Der voraufgeladene Guthaben-Betrag ist in 5-Euro-Schritten selbst bestimmbar. Die Aufladung der Karte kann in bar oder mittels Bankomatkarte und Kreditkarte durchgeführt werden.

Sobald das Guthaben der Bezahlkarte erschöpft ist, kann jederzeit weitere Rapid-Mari€ nachgeladen werden. ventopay hat dafür die mobile Kassensystem-App „mocca.touch.mobile" entwickelt. Promotoren können dadurch mithilfe eines NFC-Smartphones die Bezahlkarten der Stadionbesucher mit neuem Guthaben aufladen.

Die Karte wird ohne Pfand ausgegeben. Es werden nach und nach verschiedene Auflagen der Stadion-Bezahlkarten mit unterschiedlichen Motiven ausgegeben.

Mithilfe der NFC Technologie wird eine einfache, schnelle, sichere und kontaktlose Bezahlung ermöglicht. An der stationären oder mobilen Kasse wird die Bezahlkarte dabei an einen Leser gehalten. Die getätigten Umsätze werden automatisch vom Kartenguthaben abgebucht.

Das Restguthaben kann an den Automaten oder an den Ticketkassen bis zu einer Stunde nach Ende eines Spiels wieder ausbezahlt werden. Verbleibendes Guthaben behält seine Gültigkeit. Dieses kann bei einem zukünftigen Stadionbesuch konsumiert werden.

Aufgrund des einmaligen Gesamtsystems ist neben der Registrierkassenpflicht auch die Belegerteilungspflicht auf innovative Art erfüllt. Die einzelnen Belege für die 28.000 Fans im Stadion müssen nicht an der Kasse gedruckt werden. Sie können von den Gästen auf elektronischem Weg abgerufen werden. An den speziellen Automaten im Stadion, an denen das Guthaben der Karte aufgeladen werden kann, können bei Bedarf auch die Belege der eigenen Karte gedruckt werden.

Sicherheit und Geschwindigkeit stehen beim Kassen- und Bezahlsystem von ventopay im Vordergrund: Veranstalter und Besucher waren gleichermaßen begeistert vom reibungslos funktionierenden System. Trotz hohem Andrang an den Imbissständen konnten die Wartezeiten minimiert werden. Bargeldlose Bezahlung erübrigt das Bargeld-Handling und beschleunigt somit die Abläufe um ein Vielfaches.

Über ventopay
Die ventopay gmbh mit Sitz im oberösterreichischen Softwarepark Hagenberg ist Innovations- und Technologieführer für bargeldlose Kassen- und Bezahlsysteme in der Gemeinschaftsgastronomie. Eine Vertriebs- und Service-Niederlassung wurde 2015 in Essen, Deutschland gegründet. Das Erfolgsrezept sind Komplettlösungen, wobei ventopay die Hauptelemente selbst entwickelt. Dadurch garantiert ventopay Zuverlässigkeit in der gesamten Hard- und Software Produktpalette.

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ventopay GmbH
Ing. Johannes Reichenberger, CEO
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4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)650 23 21 333
www.ventopay.com, johannes.reichenberger@ventopay.com


Technik am Zug: ein Forschungslabor im ÖBB-Waggon

Gruppenfoto mit drei Personen frontal: v.l.n.r. Matthias Zwittag und Jochen Landvoigt (SIWA Online GmbH), Tina Berger-Schauer (BRG Solarcity) und Christian Maurer (Business Upper Austria)
v.l.n.r. Matthias Zwittag und Jochen Landvoigt (SIWA Online GmbH), Tina Berger-Schauer (BRG Solarcity) und Christian Maurer (Business Upper Austria) © SIWA Online GmbH

13.07.2016

Ein von Schülern adaptierter ÖBB-Waggon als Forschungslabor lädt ab dem Frühjahr 2016 in der Nähe der voestalpine Stahlwelt zum Experimentieren für Schulklassen ein. Unter dem Motto „Von SchülerInnen für SchülerInnen“ werden junge Menschen hier zu Guides an den Experimentierstationen für wissensdurstige 8- bis 12-Jährige.

Die SIWA Online GmbH mit Sitz im Softwarepark Hagenberg durfte als Partner während der gesamten Projektlaufzeit die mitwirkenden HTL Schüler im Onlinebereich unterstützen. Darüber hinaus wurde eine Internetanbindung von SIWA zur Verfügung gestellt sowie deren Kosten für mehrere Jahre als Sponsoring übernommen.

"Es freut uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Mechatronik-Cluster dieses tolle Projekt aus dem Technikbereich begleiten dürfen und so unser Wissen direkt den SchülerInnen weitergeben können", so die SIWA Geschäftsführer Jochen Landvoigt und Matthias Zwittag.

Nähere Infos zum Projekt: www.siwa.at/technik-am-zug

Zahlen und Fakten der SIWA Online GmbH

  • Gründungsjahr: 2002
  • Geschäftsführende Gesellschafter: Jochen Landvoigt & Matthias Zwitag
  • Anzahl der Mitarbeiter: 8
  • SIWA ist Spezialist bei Online-Lösungen (Webseite, Online-Shop-Lösungen, Web-Portale) in allen Größenordnungen und betreut österreichweit mehr als 200 Kunden.

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SIWA Online GmbH
Matthias Zwittag
Softwarepark 37
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)7236 33514 171
www.siwa.at, m.zwittag@siwa.at


Qualifizierungsnetzwerk SmaPro der RISC Software: Gut gerüstet für Industrie 4.0

Gruppenfoto mit 7 Personen frontal: Fritz Pesendorfer (INOCON), Philipp Wimmer (KEBA AG), Robert Freudenthaler (TRUMPF Austria GmbH), Michaela Langthaler und Wolfgang Freiseisen (RISC Software GmbH), Peter Hehenberger (IMDP JKU Linz), Christoph Schinerl (
Teilnehmer des Abschlussmeetings des Qualifizierungsnetzwerkes SmaPro: (v.l.n.r.) Fritz Pesendorfer (INOCON), Philipp Wimmer (KEBA AG), Robert Freudenthaler (TRUMPF Austria GmbH), Michaela Langthaler und Wolfgang Freiseisen (RISC Software GmbH), Peter Hehenberger (IMDP JKU Linz), Christoph Schinerl (WFL Millturn Technologies GmbH) © RISC Software

06.07.2016

Ein positives Projekt-Resümee zog das Steering Committee des Qualifizierungsnetzwerk SmaPro am 10. Juni 2016 beim Abschlusstreffen. 103 Kursteilnehmer sammelten in 25 Kurstagen das notwendige Know-how um Methoden aus Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion gewinnbringend in ihren Unternehmen einzusetzen. Dieses Abschlussmeeting wurde kombiniert mit einer spannenden Führung durch die Hausmesse der WFL Millturn Technologies aus Linz.

In den 1,5 Jahren Projektlaufzeit wurden 13 Kurse von 25 Vortragenden aus universitärem und wirtschaftlichem Umfeld abgehalten. „Die größte Herausforderung war es, trotz unterschiedlichster Voraussetzungen und Zugänge den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praxisrelevanten Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Modulen zu vermitteln," bestätigt der wissenschaftliche Koordinator Peter Hehenberger vom Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz. Dass dieser Spagat sehr gut gemeistert wurde, zeigen die durchwegs positiven Rückmeldungen der Kursbesucher. Somit sind die teilnehmen Firmen gut gerüstet um das erlernte Wissen über Industrie 4.0 möglichst schnell in die Praxis umzusetzen und somit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Ein weiteres Highlight des SmaPro Meetings war die Besichtigung M200 Millturn, die beim Open-House Event der Firma WFL Millturn Technologies ihre Weltpremiere feierte. Die Dreh-Bohr-Fräsmaschine kann Werkstücke mit sagenhaften 2 Metern Durchmesser und 60 Tonnen Gesamtgewicht bearbeiten.

Eine Erfolgsgeschichte: SmaPro - Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion

Zusammen mit 13 Partnern - darunter vier wissenschaftliche Partner, vier kleine und mittlere Unternehmen sowie fünf Großunternehmen - führte die RISC Software GmbH als Konsortialführer das Qualifizierungsnetzwerk „SmaPro" durch. Das Projekt zielte darauf ab, die Unternehmen im Umfeld der Produktion auf die zu erwartenden Herausforderungen des Zukunftsthemas Industrie 4.0 vorzubereiten. Die gezielt modular gestalteten Weiterbildungen im Bereich Smart Production - Maschinendatenanalyse und -interpretation in der Produktion mit den dafür relevanten Inhalten aus Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik und Software Engineering bilden die Voraussetzungen für die Unternehmenspartner für zukünftige Aufgabenstellungen.

Transferprojekte – von der Theorie in die Praxis

Um das gelernte Wissen in den Firmen zu etablieren, setzte jeder Firmenpartner ein Transferprojekt um. Die Transferprojekte gestalteten sich inhaltlich vielfältig. Das Ziel war die Wissensvertiefung durch die Anwendung der gelernten Inhalte der Ausbildungsmaßnahmen in unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen, um die strategischen Themen so kontinuierlich weiterzuverfolgen. In weiterer Folge war der Wissenstransfer von den unternehmensinternen Wissensträgern an KollegInnen, die nicht an den Kursen von SmaPro teilgenommen haben, ein wichtiger Punkt.

Zum Beispiel hielt ein Unternehmen im Rahmen dieses Projektes einen maßgeschneiderten internen Workshop über Datenvisualisierung ab, um das Wissen einer größeren Mitarbeiteranzahl zugänglich zu machen.

Ein weiteres Transferprojekt, das direkt beim Gastgeber des Abschlussmeetings WFL Millturn Technologies GmbH stattfand, war die Erweiterung des Softwaretools „Millturn Pro Online", das direkt mit den Maschinen von WFL ausgeliefert wird. Mit Millturn Pro Online erhalten Anwender die Möglichkeit auf die Konfiguration und Quelltexte entfernter Werkzeugmaschinen über eine Netzwerkverbindung direkt von ihrem Arbeitsplatz aus zugreifen zu können.

Nachfolgeprojekt SmaPro 2.0 bereits eingereicht

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen wurde bereits ein Nachfolgeprojekt bei der 3. Ausschreibung Qualifizierungsnetze der FFG in Rahmen des Förderungsschwerpunkts „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" eingereicht. Dabei hat sich sowohl das wissenschaftliche als auch das Firmenpartner-Netzwerk vergrößert, auch der Mechatronik-Cluster ist mit an Bord. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gesamten Produktionszyklus mit höherer Losgröße und Produktivität. Geplant sind sechs Module mit zahlreichen Kursen wie z.B. zu den Themen Requirements Engineering, Product Life Cycle Management, Modellierung und Simulation von Komponenten und Systemen, Data Science und rechtliche Aspekte von Smart Produktion.

Industrie 4.0 als Chance für Produktions- und Prozessindustrie

Durch die Verknüpfung von Komponenten mittels intelligenter IKT-Technik wie z.B. RFID, Sensoren, WLAN, etc. wachsen die damit gewonnenen Daten zum „Internet der Dinge" zusammen. Durch die direkte Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Komponenten entsteht eine eigenständige Machine-2-Machine (M2M) Kommunikation. Dadurch können Prozesse analysiert und optimiert werden. Das Potenzial und der Nutzen für die Industrie – besonders im Produktions- und Logistikbereich – ist daher enorm. „Wichtige Voraussetzungen um „Industrie 4.0" zu etablieren, sind neben der entsprechenden IKT-Infrastruktur auch das vernetzte Denken innerhalb der Organisation. Mit SmaPro werden die beteiligten Firmen auf diese und weitere Herausforderungen kompetent vorbereitet." Erläutert Wolfgang Freiseisen, Geschäftsführer des SmaPro-Konsortialführers RISC Software GmbH.

Firmenpartner:

AGS-Engineering GmbH, ANGER MACHINING GmbH, ENGEL AUSTRIA GmbH, Fill Gesellschaft m.b.H., FRONIUS INTERNATIONAL GmbH, Ginzinger electronic systems GmbH, INOCON Technologie Gesellschaft m.b.H., KEBA AG, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG., WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG

Wissenschaftliche Partner:

Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Symbolisches Rechnen (RISC) der Johannes Kepler

Kontakt

RISC Software GmbH
Mag. Michaela Langthaler
Softwarepark 35
4232 Hagenberg
Telefon: +43 (0)7236 3343 280
www.risc-software.at, michaela.langthaler@risc-software.at


Mehr als 1.400 Technikinteressierte besuchten die Lange Nacht der Forschung im Softwarepark Hagenberg

Kinder mit sechs Herren u.a. LH. Stv. Stelzer
v.l.n.r: DI Thomas Führer (STIWA Group / Vertreter Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg), Univ.-Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas (Leiter Softwarepark Hagenberg, Rektor Johannes Kepler Universität Linz), Dr. Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH Oberösterrreich), Landeshauptmann-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Ing. Thomas Eder (Vizebürgermeister Hagenberg i.M.), DI Dr. Wilfried Enzenhofer (Geschäftsführer Upper Austrian Research GmbH)

22.04.2016

Die Lange Nacht der Forschung im Softwarepark Hagenberg war ein voller Erfolg! Am vergangenen Freitag, 22. April 2016, nahmen mehr als 1.400 BesucherInnen die Gelegenheit wahr, einen hautnahen Einblick in die spannende Welt der IT zu gewinnen. An 38 Stationen der Forschungsinstitute, Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen aus dem Softwarepark konnten sich die BesucherInnen unter dem Motto „Softwarepark Hagenberg: RECHNE mit allem!“ über neueste Trends informieren und aktuelle Anwendungen ausprobieren.

Der Softwarepark Hagenberg öffnete am 22. April 2016 bereits zum dritten Mal seine Türen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung und präsentierte neue technische Innovationen zum Angreifen und Ausprobieren. Sowohl NachwuchsforscherInnen als auch Erwachsene konnten auf spielerische Art und Weise die neuesten IT-Trends kennenlernen und selbst ausprobieren. Auch LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer konnte persönlich die neuesten Entwicklungen aus dem Softwarepark Hagenberg testen.

An rund 38 Stationen von 15 Ausstellern der Forschungsinstitute, Ausbildungseinrichtungen und Firmen aus dem Softwarepark Hagenberg haben interessierte BesucherInnen auf eindrucksvolle Weise erfahren, wie blinde Menschen mit Smartphone und PC umgehen, ob Computer Lügen erkennen können und wer von ihnen ein guter Neurochirurg wäre. Ebenso konnte man herausfinden, wie durch Software Verkehr geregelt wird, wie man im Katastrophenfall richtig reagiert und ob man Unsichtbares sehen kann. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit interessanten Fachvorträgen, kniffligem Forschungsquiz sowie einem „Softwarepark Maskottchen Design-Wettbewerb“ für Kinder und faszinierende Showacts rundete das vielfältige Programm ab und sorgten beim Publikum für Begeisterung.

Die Lange Nacht der Forschung 2016 im Softwarepark Hagenberg war ein durchwegs erfolgreicher Abend im Zeichen von Wissenschaft und Forschung für die ganze Familie. 

Alle Eindrücke der Langen Nacht der Forschung 2016 im Softwarepark Hagenberg finden Sie auf unserer Facebook-Seite.


Oberösterreich war Treffpunkt für Experten aus dem Enterprise-Europe-Netzwerk

Internationale Vernetzung im Softwarepark Hagenberg (v.l.): Dr. Sonja Mündl (Managerin Softwarepark Hagenberg), Clemens Kozmich (Business Upper Austria), Mireille Owen-Hughes, MBA (Oxford Innovation) und DI (FH) Roland Sprengseis (Geschäftsführer bluesource - mobile solutions und Beirat im IT-Cluster).

07.04.2016

Experten aus dem weltweit größten Business Support Netzwerk „Enterprise Europe Network“ (EEN) waren am 4./5. April zu Gast in Oberösterreich, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und aktuelle IT-Themen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung in der Medizintechnik zu diskutieren. Mit dabei waren auch zehn Firmenvertreter aus verschiedenen Ländern, die Gespräche mit Unternehmen aus dem Softwarepark Hagenberg führten.

Das Enterprise Europe Network (EEN) ist ein weltweites Kooperationsnetzwerk, in dem Unternehmen Technologiepartner suchen und finden können. Jüngst hat etwa das oö. Umwelttechnik-Unternehmen Rabmer GreenTech über das EEN einen innovativen Partner aus Deutschland gefunden und kann mit dessen Technologie neue Märkte erobern. Regionaler Ansprechpartner für Unternehmen in Oberösterreich ist die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Insgesamt haben wir im Vorjahr über 200 Kontakte zu ausländischen Firmen vermittelt", sagt DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria.

„Besuche internationaler Firmendelegationen im Softwarepark Hagenberg und Veranstaltungen wie das Business-Speed-Dating mit Partnern des Enterprise Europe Network in Kooperation mit Business Upper Austria erleichtern den Markteinstieg im Ausland“, sagt DI (FH) Roland Sprengseis, Geschäftsführer von bluesource – mobile solutions.

Unter den 40 Experten, vorwiegend Vertreter von Universitäten, Fachhochschulen, Handelskammern und Wirtschaftsagenturen aus ganz Europa, waren auch Delegierte der europäischen Kommission. Beim Netzwerktreffen wurden gemeinsame Aktivitäten auf internationalen Leitmessen (CeBit in Hannover, Mobile World Congress in Barcelona und GamesCom in Köln) geplant. Großes Interesse an Firmen-Kooperationen gab es zu den Themen Big Data und E-Health.

Firmenvertreter im Softwarepark Hagenberg

In Hagenberg trafen die Firmenvertreter aus dem EEN mit Unternehmen aus dem Softwarepark Hagenberg zusammen. Bestimmendes Thema war dabei das Thema Internationalisierung. Bluesource-Geschäftsführer Roland Sprengseis: „Internationalisierung ist für die IT-Branche von wesentlicher Bedeutung, besonders im Hinblick auf Wachstum und Erfolg. Ausgehend von Österreich sehen wir für uns die größten Potentiale derzeit am englischen und spanischen Markt neben der DACH Region Deutschland und der Schweiz. Wir konnten in den letzten Jahren durch das Netzwerk des Softwarepark Hagenberg den Grundstein für eine internationale Expansion legen."

 

Enterprise Europe Network
Das Enterprise Europe Network (EEN) ist ein weltweites Kooperationsnetzwerk, in dem Unternehmen Technologiepartner suchen und finden können. Jüngst hat etwa das oö. Umwelttechnik-Unternehmen Rabmer GreenTech über das EEN einen innovativen Partner aus Deutschland gefunden und kann mit dessen Technologie neue Märkte erobern. Regionaler Ansprechpartner für Unternehmen in Oberösterreich ist die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Insgesamt haben wir im Vorjahr über 200 Kontakte zu ausländischen Firmen vermittelt", sagt DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria.

Softwarepark Hagenberg
Der Softwarepark Hagenberg wurde 1989 gegründet. Heute arbeiten hier rund 1.000 ExpertInnen in 75 Unternehmen, 11 Forschungseinrichtungen und 23 Ausbildungsprogramme. An der Fachhochschule und den Universitätsinstituten studieren insgesamt 1.650 Personen. Das grundlegende Konzept des Softwarepark Hagenberg ist die Synergie und die Innovationskraft, die sich aus der Kombination der drei Aspekte Forschung, Ausbildung und Wirtschaft ergeben. In der täglich gelebten Kooperation unter einem Dach konzentriert man sich dabei auf ein Thema, die Informationstechnologie.


Forschung am 22. April 2016 im Softwarepark Hagenberg live erleben

© RISC Software GmbH

07.04.2016

Erfahren Sie, wie blinde Menschen mit Smartphone und PC umgehen, ob Computer Lügen erkennen können und wer von Ihnen ein guter Neurochirurg wäre. Finden Sie heraus, wie durch Software Verkehr geregelt wird, wie man im Katastrophenfall richtig reagiert und ob man Unsichtbares sehen kann. Am 22. April 2016 bietet der Softwarepark Hagenberg im Rahmen der Langen Nacht der Forschung einen hautnahen Einblick in die spannende Welt der IT. Von 17:00 – 23:00 Uhr können an diesem Abend im IT-Center und amsec Gebäude neueste Entwicklungen und Anwendungen bei freiem Eintritt getestet werden. Interaktive Ausstellungen, interessante Fachvorträge über aktuelle IT-Themen und eine atemberaubende LED–Show garantieren einen spannenden Abend für die ganze Familie.

Bereits zum dritten Mal öffnet der Softwarepark Hagenberg im Rahmen der Langen Nacht der Forschung seine Türen und präsentiert an 38 Stationen neue technische Innovationen zum Angreifen und Ausprobieren. Nach der Auftaktveranstaltung mit Landeshauptmann-Stv. Mag. Thomas Stelzer präsentieren 15 Aussteller, darunter die FH Oberösterreich Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien, Institute der Johannes Kepler Universität Linz sowie zahlreiche IT-Unternehmen unter dem Motto Softwarepark Hagenberg: „RECHNE mit allem!" die neuesten IT-Trends. Neben PCs und Smartphones für blinde Menschen, innovativen Apps und großflächigen Multi-Touch Leinwänden erfahren Besucher auch wie es ist in die Rolle eines Hackers zu schlüpfen, welche Möglichkeiten spezielle Software in der medizinischen Diagnose und Behandlung bietet und wie die Produktion der Zukunft aussieht.

„Wir haben uns für die Lange Nacht der Forschung 2016 wieder viele spannende neue Stationen und Highlights für unsere Besucher überlegt. Gerade in der IT-Branche gab es in den letzten Jahren sehr viele neue Entwicklungen, die wir unserem Publikum am 22. April 2016 auf eindrucksvolle Weise präsentieren werden", verrät Sonja Mündl vom Softwarepark Hagenberg.

Zu den besonderen Highlights zählen die LED-Show von Event Seven und der Softwarepark-Maskottchen Design Wettbewerb. Im FH OÖ Kino zeigen die Studierenden der Studiengänge „Medientechnik und –design" und „Digital Arts" ein Best-of ihrer Videokünste. „Was Sie schon immer über IT Wissen wollten?" erfahren Besucher in der gleichnamigen Vortragsreihe von Professoren und IT-Experten, die auch gerne persönliche Fragen beantworten. Speziell für junge Besucher wird es wieder einen Forscherpass mit vielen spannenden Aufgaben und einem kleinen Präsent für die Meisterforscher von morgen geben.

Weitere Informationen unter www.langenachtderforschung.at.


Gründeroffensive zur Weiterentwicklung des Softwareparks Hagenberg

Gruppenfoto mit drei Personen frontal: Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl, LH-Stellvertreter Thomas Stelzer und Rektor Meinhard LUKAS. Foto: Land OÖ/Schauer
V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer und JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas. Foto: Land OÖ/Schauer

10.12.2015

Der Softwarepark Hagenberg, der 1989 als Spin-off der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz gegründet wurde, steht vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft. Eine starke wissenschaftliche Leitung soll dem Softwarepark die Innovationskraft sichern. Land OÖ und JKU wollen durch eine Gründeroffensive gezielt Start-ups fördern und die Expansion des Softwareparks vorantreiben.

Der Softwarepark Hagenberg ist ein Innovationstreiber für Oberösterreich. 11 Forschungseinrichtungen, 24 Studiengänge und mehr als 70 Unternehmen bilden eine einzigartige Symbiose von Forschung, Lehre und Wirtschaft auf dem Areal rund um das Schloss Hagenberg. Das Ziel des Softwareparks war immer, eine vibrierende IT-Innovations- und Gründerszene zu schaffen. Top-Wissenschafter/innen, erfahrene Firmenprofis, Studierende und Gründer/innen sollen an einem Ort vereint sein und High-Tech-Investor/innen anziehen. „Wir wollen den Softwarepark Hagenberg als Innovationstreiber in Oberösterreich stärken und die Innovationskette von der Grundlagenforschung, angewandten Forschung, der Lehre bis hin zur Wirtschaft erfolgreich leben. Diese einmalige Innovationskraft müssen wir durch eine optimale Synergie von Forschung, Ausbildung und Wirtschaft nutzen. Das Modell Hagenberg kann auch für zahlreiche andere Bereiche Vorbild sein und Innovation im ganzen Land ermöglichen“, betont LH-Stv. Mag Thomas STELZER.

"Wir wollen den Softwarepark Hagenberg als Innovationstreiber in Oberösterreich stärken."
LH-Stv. Thomas Stelzer 

Die JKU stellt die Leitung des Softwareparks. Aktuell läuft an der JKU ein Berufungsverfahren für Software Science. Der/die künftige Inhaber/in der Professur wird zugleich die Leitung und damit die Nachfolge von Bruno Buchberger übernehmen. Die Professur wird durch eine Anschubfinanzierung des Landes OÖ unterstützt. „Das Wissenschaftsressort des Landes OÖ wird die Professur in den ersten drei Jahren mit je 400.000 Euro unterstützen“, so LH-Stv. Mag. Thomas STELZER. Durch ein Rechtsmittel verzögert sich die Besetzung der Professur. Rektor Meinhard LUKAS hat daher seit 1. Oktober 2015 selbst die interimistische Leitung übernommen.

"Mit der Unterstützung der oö. Landespolitik wollen wir auch in Zukunft mit dem Softwarepark Hagenberg ein Vorreiter und starker Impulsgeber für IT-Entwicklungen sein.“
Meinhard LUKAS

„Als Rektor der JKU ist mir die Weiterentwicklung des Softwareparks ein besonderes Anliegen. Wir haben mit dem Softwarepark Hagenberg beste Voraussetzungen, um die rasante Entwicklung der Informatik maßgeblich mitzugestalten. Mit der Unterstützung der oö. Landespolitik wollen wir auch in Zukunft mit dem Softwarepark Hagenberg ein Vorreiter und starker Impulsgeber für IT-Entwicklungen sein“, so Meinhard LUKAS. Für die Leitung des Softwareparks wird eine herausragende wissenschaftliche Persönlichkeit gesucht, die gleichzeitig eine hohe Managementkompetenz und Visionen für die Zukunft des Softwareparks mitbringt.

Starke Informatikkompetenz der JKU

Die JKU ist seit vielen Jahren im Bereich der Informatik international gut ausgewiesen. Ziel der JKU ist es, die Forschungskompetenz des Fachbereichs Informatik künftig noch stärker mit dem Softwarepark Hagenberg zu verknüpfen. Die Forschungsfelder des Fachbereichs Informatik, der aus 34 Professor/innen besteht, spannen einen breiten Bogen über die Fragestellungen der Informatik von morgen. Die JKU Informatiker/innen forschen etwa intensiv zu Artificial Intelligence, das als eine der zentralen Technologien der Zukunft gilt. Im Bereich Systems Engineering beschäftigt sich der Fachbereich mit der Entwicklung von besseren Systemen in Bezug auf Sicherheit oder etwa Beschleunigung. Die dritte wichtige Säule ist die Forschung rund um cyberphysikalische Systeme, also die Informatisierung des Alltags. Hier stehen die Herausforderungen von intelligenten Produkten und Produktionssystemen im Fokus.

Neue Gründerwelle im Softwarepark Hagenberg

Mehr als 70 Unternehmen forschen, entwickeln und arbeiten aktuell im Softwarepark Hagenberg. Das dynamische Umfeld des Softwareparks und die Einbettung in Wissenschaft und Forschung ist ein Magnet für IT-Unternehmen. Landespolitik und JKU wollen nun durch ein Bündel an Maßnahmen eine neue Gründerwelle stimulieren.

"Ein Pre-Seed-Accelerator wird Unternehmensansiedlungen im Softwarepark unterstützen."
Michael Strugl

Gemeinsames Ziel ist es, im Softwarepark Hagenberg die Unternehmensansiedlungen im IT-Bereich wieder massiv zu steigern: „Eine zentrale Maßnahme, die diese Ansiedlungen fördern soll, ist ein Pre-Seed-Accelerator für IT-Start-ups, der in Hagenberg eingerichtet wird“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael STRUGL. „Das Wirtschaftsressort wird künftig mit insgesamt 660.000 Euro pro Jahr zur Weiterentwicklung des Softwareparks Hagenberg beitragen, 320.000 Euro werden für den Pre-Seed-Accelerator aufgewendet und 340.000 Euro für das Büro des Softwareparks Hagenberg“, erklärt Landesrat STRUGL. Dieser „Accelerator“ ist ein „Beschleunigungsprogramm“ für Gründungsvorhaben, die sich noch im Ideenstadium befinden, und richtet sich an interessierte Studierende oder Absolvent/inn/en der JKU und der FH OÖ Campus Hagenberg. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen professionell begleitet in einer Gruppe auszuarbeiten. „Der Accelerator setzt bereits in der Ideen- und Geschäftsmodellphase an. Bei erfolgreicher Ausarbeitung des Geschäftsmodells kann dieses im Anschluss direkt in das Unterstützungsprogramm des High-Tech-Inkubators tech2b übernommen werden“, erläutert Wirtschafts-Landesrat STRUGL. tech2b als Unterstützungseinrichtung für High-Tech-Gründungen betreut sowohl für den Accelerator als auch für die anschließende Inkubation. Die Möglichkeit, die im Softwarepark Hagenberg angesiedelten Stakeholder wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen, usw. zB als Mentor/innen oder als Begleiter/innen einzubinden, stellt für den Accelerator ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dar.

Forschergruppe des LIT auch in Hagenberg

Neue Impulse verspricht sich die JKU auch aus der Gründung von Forschergruppen im neuen Linz Institute of Technology (LIT). Mit dem LIT wird an der JKU ein international ausgerichtetes Zentrum für technologische Forschung und Lehre aufgebaut. In innovativen Strukturen werden sich Forschergruppen den technologischen Themenstellungen der Zukunft widmen. Medizintechnik oder etwa intelligente Produktionssysteme und -prozesse sind mögliche Themenfelder. Eine Forschergruppe des LIT soll auch in Hagenberg angesiedelt werden. Ein Zusammenschluss aus Mathematiker/innen und Informatiker/innen der JKU beschäftigt sich etwa mit dem Thema Logik und Formales und Symbolisches Schließen. Diese Querschnittsmethoden sind notwendig, um IT-Systeme zu entwickeln, bei denen Sicherheit und Korrektheit zentral sind. Anwendung finden diese Methoden beim Beweisen komplexer logischer Formeln oder im großen Umfang in der industriellen Hardware-Verifikation.

Investitionen in Infrastruktur

Einen zentralen Aspekt, um Gründungen und Ansiedelungen zu fördern, stellt die lokale Infrastruktur dar. Ein geplantes Hotelprojekt im Softwarepark Hagenberg soll weiter vorangetrieben werden. Durch touristische und gastronomische Infrastruktur könnte Hagenberg als Tagungs- und Kongresszentrum weiter ausgebaut werden. Auch das Immobilienangebot und die Büroinfrastruktur müssen sukzessive weiterentwickelt werden.


Informieren, Netzwerken, Synergien schaffen – das war Kepler Society goes Softwarepark Hagenberg!

TeilnehmerInnen der Veranstaltung

17.11.2015

Der Softwarepark Hagenberg lud am Montag, den 16. November 2015 zu „Kepler Society goes Softwarepark Hagenberg“ im amsec IMPULS ein. Keynote Speaker Mario Aichlseder, BSc (Vice President of Growth, Runtastic) sprach "Growth: Von 4 Millionen zu 150 Millionen und mehr". Über Rund 60 Gäste nutzten diese einzigartige Gelegenheit um ihr Netzwerk zu erweitern und interessante Kontakte zu knüpfen und/oder zu pflegen. Für eine lockere, rockige Stimmung sorgte der Gitarrist Bernhard Ritt, welcher das gesamte Publikum mit seiner Fingerkunst an der akustischen Gitarre begeisterte.

Nach der Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz (Leiter des Softwarepark Hagenberg), Mag. Johannes Pracher (Geschäftsführer der Kepler Society) und Dr. Sonja Mündl (Managerin des Softwarepark Hagenberg) präsentierte Mario Aichlseder, BSc (Vice President of Growth, Runtastic) seine Keynote "Growth: Von 4 Millionen zu 150 Millionen und mehr". Neben dem spannenden Vortrag stellten sich viele Unternehmen, Forschungsinstitute und Ausbildungseinrichtungen aus dem Softwarepark Hagenberg vor:

Rund 60 Gäste nutzten diese einzigartige Gelegenheit um ihr Netzwerk zu erweitern und interessante Kontakte zu knüpfen und/oder zu pflegen. Für eine lockere, rockige Stimmung sorgte der Gitarrist Bernhard Ritt, welcher das gesamte Publikum mit seiner Fingerkunst an der akustischen Gitarre begeisterte.

Die Kepler Society, der Absolventenverein der Johannes Kepler Universität Linz, hat mehr ist als 5000 Mitglieder ein wichtiger Multiplikator im Wirtschafts-, Wissenschafts- und Gesellschaftsleben von Oberösterreich und darüber hinaus.

Runtastic ist als Start-up aus Oberösterreich auch Aushängeschild des Landes. Die Idee zur App entstand während eines Studienprojekts an der FH Oberösterreich Campus Hagenberg und ist heute eine der erfolgreichsten Fitness- und Gesundheits-Apps der Welt.

Den Softwarepark Hagenberg zeichnet als Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungsstandort ein vielfältiges Netzwerk aus erfahrenen Branchenexperten, jungen Kreativen und wissbegierigen Studenten aus. Insbesondere diese Synergie ist ein wesentlicher Teil des Erfolgsrezeptes, welches bei „Kepler Society goes Softwarepark Hagenberg“ einmal wieder unter Beweis gestellt wurde.


Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen: Wirtschaftsdelegierte aus Nord- und Westeuropa zu Besuch im Softwarepark Hagenberg

12.11.2015

Am 10. November 2015 besuchten 13 Wirtschaftsdelegierte aus Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Belgien, Dänemark, Finnland, Schweden und Irland den Softwarepark Hagenberg. Eine großartige Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und zu nutzen!

Nach der Begrüßung und Vorstellung des Softwareparks durch Dr. Sonja Mündl (Managerin, Softwarepark Hagenberg) und der Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Peter Paule (Institutsvorstand, RISC - Research Institute for Symbolic Computation), stellten folgende Unternehmen, Forschungsinstitute und Ausbildungseinrichtungen, sowie die Business Upper Austria in kurzen Präsentationen die vielfältigen Kompetenzen des Softwarepark Hagenberg und die damit verbundene Innovationskraft Oberösterreichs vor:

Es wurden sowohl bestehende und geplante Projekte präsentiert, als auch mögliche Kooperationen zwischen den Nord- und Westeuropäischen Ländern und Oberösterreich besprochen. Das außerordentlich große Interesse der Wirtschaftsdelegierten äußerte sich bereits während des Treffens - so wurde die FAW GmbH unmittelbar von der Schweizer Wirtschaftsdelegierten in die Schweiz geladen um die neu gewonnenen Kontakte zu intensivieren.

Anschließend führte Dr. Sonja Mündl durch den Softwarepark Hagenberg und lud alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Ausklang des spannenden Tages bei Punsch und Keksen des Restaurants nSquare im Innenhof des Meierhofs.


Karrieremesse FH>>next in Hagenberg: Wo die Jobs zu den Studierenden kommen

Softwarepark-Managerin Dr. Sonja Mündl im Gespräch mit Studierenden der FH OÖ Campus Hagenberg

23.10.2015

Die FH OÖ Campus Hagenberg öffnete am 22. Oktober 2015 wieder die Pforten für Firmen, als potenzielle Arbeitgeber für Studierende im Rahmen der FH>>next – die größte facheinschlägige Karrieremesse für die Bereiche Informatik, Kommunikation und Medien. 130 Unternehmen aus der IT- und Medienbranche, darunter auch zahlreiche Firmen aus dem Softwarepark Hagenberg waren vertreten.

Die Nachfrage nach qualifizierten InformatikerInnen und MediendesignerInnen, wie sie die FH Oberösterreich hervorbringt, ist nach wie vor ungebrochen. Reges Interesse herrschte am Stand des Softwarepark Hagenberg Büros bezüglich der neuen Bewerbungsmappen für Studierende.

Ideale Networking-Gelegenheit

Für die meisten der Ausstellerfirmen ist die FH>>next schon ein Fixpunkt im Messekalender. Zahlreiche IT-Firmen aus dem Softwarepark Hagenberg waren präsent:

Weitere Informationen zur FH>>next an der FH OÖ Campus Hagenberg: www.fh-ooe.at/campus-hagenberg/alumni-karriere/karrieremesse-fhnext.


Landeshauptmann Kompatscher zu Besuch im Softwarepark Hagenberg

v.l.n.r.: DI (FH) Christian Altmann, MBA, Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe, Dr. Josef Pichler, Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher, Univ.-Prof. Dr. Erich Peter Klement, Bgm. Mag. Kathrin Kühtreiber-Leitner, Landesamtsdirektor Hofrat Dr. Erich Watzl, DI Wolfgang Freiseisen, Univ.-Prof. DI Dr. Franz Winkler, Dr. Michael Giretzlehner, Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Michael Affenzeller, Dr. Sonja Mündl

31.08.2015

Am 28. August 2015 besuchte Dr. Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, im Rahmen seines Besuches zum Thema "Aktuelle Schwerpunkte der Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Oberösterreich" auch den Softwarepark Hagenberg. Mit ausgewählten Instituten, Firmen und Ausbildungseinrichtungen aus dem Softwarepark Hagenberg wurden sowohl Gespräche betreffend bestehender Kooperationen als auch über mögliche künftige Zusammenarbeit geführt.

Nach der Vorstellung des Softwarepark Hagenberg (Univ.-Prof. Dr. Erich Peter Klement), einer Begrüßung durch das RISC - Research Institute for Symbolic Computation (Univ.-Prof. DI Dr. Franz Winkler) und Projektpräsentationen der RISC Software GmbH (DI Wolfgang Freiseisen), des Instituts für Wissensbasierte Mathematische Systeme (FLLL) (Univ.-Prof. Dr. Erich Peter Klement), der Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) (Dr. Josef Pichler), der FH OÖ - Fakultät für Information, Kommunikation, Medien (Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Michael Affenzeller) und der Business Upper Austria – OÖ. Wirtschaftsagentur GmbH (DI (FH) Christian Altmann, MBA), standen neben einer Führung durch den Softwarepark Hagenberg durch Dr. Sonja Mündl auch ein Besuch der Firma SIWA Online GmbH im amsec Gebäude auf dem Programm.

Durch den Besuch konnte die Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Oberösterreich weiter ausgebaut und intensiviert werden, wie folgende Beispiele zeigen.

Gemeinsames Projekt des Institutes für wissensbasierte mathematische Systeme der JKU und der Fakultät für Wirtschaft und Management der Freien Universität Bozen: Forschung zur Aggregation von Daten als Beitrag zur Entwicklung und Charakterisierung von mathematischen und statistischen Werkzeugen, die für Innovationen in der Wirtschaft notwendig sind (Industrie 4.0).

Forscheraustausch des Software Competence Center Hagenberg mit der Freien Universität Bozen: Dr. Andrea Janes aus Bozen forscht für 6 Monate in Hagenberg gemeinsam mit oberösterreichischen Kollegen daran, wie Wissen aus dem Programmcode alter und neuer Softwaresysteme extrahiert und für Weiter- und Neuentwicklung genutzt werden kann.

Zusammenarbeit im Tourismusbereich: Mithilfe eines modernen Onlineportals sollen die touristischen Möglichkeiten Österreichs in Südtirol und Italien bekannter gemacht werden (Projekt befindet sich in der Konzeptionsphase).

Quelle: Landeskorrespondenz Nr. 165 vom 28. August 2015


Lukas übernimmt vorerst Leitung des Softwarepark Hagenberg

Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas

27.08.2015

Am 01.10.2014 übernahm Prof. Erich Peter Klement für ein Jahr die Leitung des Softwarepark Hagenberg. Geplant war, dass dann mit Abschluss des Berufungsverfahrens „Software Science“ an der JKU der/die neue Professor/in die definitive Leitung des Softwarepark Hagenberg übernehmen kann.

Leider verzögert sich durch ein Rechtsmittel dieses Berufungsverfahren, so dass der designierte Rektor der JKU, Prof. Meinhard Lukas, ab 1.10.2015 selbst die Leitung des Softwarepark Hagenberg und diesen damit zur „Chefsache" erklärt (siehe Presseaussendung der JKU und des Landes OÖ)".


Univ. Prof. Dr. phil. Dr.h.c. mult. Bruno Buchberger erhält den Johannes-Kepler-Preis des Landes Oberösterreich

Foto: Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger
Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger

12.08.2015

(LK) Seit 1961 verleiht das Land Oberösterreich Kulturpreise und Talentförderungsprämien, seit 1989 zudem den „Großen Kulturpreis“ in Anerkennung herausragender künstlerischer und wissenschaftlicher Leistungen. „Das Land Oberösterreich zeigt damit, wie sehr ihm an der künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit gelegen ist“, betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

„Die Breite, Vielfalt und Qualität des Kunst- und Kulturlandes Oberösterreich wird geprägt von den vielen Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit für Kunst, Kultur und Wissenschaft unseres Landes stehen. Es ist eine wesentliche Aufgabe des Kulturlandes, dies zu fördern, zu unterstützen und anzuerkennen", so Pühringer.

Aufgrund der Entscheidung unabhängiger Fachjurys werden heuer, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

Johannes-Kepler-Preis:
Den mit 11.000 Euro dotierten Großen Kulturpreis des Landes, der 2015 den Namen „Johannes-Kepler-Preis" trägt, erhält Univ. Prof. Dr. phil. Dr.h.c.mult. Bruno Buchberger für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Landeskulturpreise:
Die mit je 7.500 Euro dotierten Landeskulturpreise erhalten:

Bildende Kunst: Prof. Mag. Josef LINSCHINGER, Traunkirchen
Geisteswissenschaft: em. o.Univ.-Prof. Dr. Herbert ZEMAN, Wien
Interdisziplinäre Kunstformen: BITTER/WEBER (Sabine BITTER, Helmut WEBER), Wien
Literatur: Dr. Martin POLLACK, Bocksdorf

Talentförderungsprämien:
Mit einer Talentförderungsprämie (dotiert mit je 5.400 Euro) werden folgende Personen ausgezeichnet:

Bildende Kunst:
Mag.art. Sarah DECRISTOFORO, Linz
Mag. Gabriele EDLBAUER BFA, Wien
Dipl.des. Alexander GLANDIEN, Linz
DI Hannes SCHRECKENSBERGER, Schwanenstadt

Wissenschaften:
DI Dr. Stefan STEINERBERGER, New Haven (USA)
Dr. Christoph AISTLEITNER, Linz
Dr.rer.nat. Sabine GOLLNER, Bunnik (NL)
Mag. Dr. Verena PICHLER, Wien
DI (FH) Jonathan RAMESEDER PhD, Sunnyvale (USA)

Interdisziplinäre Kunstformen:
Mag. Gregor HOLZINGER, Wien

Literatur:
Teresa DOPLER BAC, Wien
Cathrin Angelika STADLER, Leipzig

Die Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien werden am Dienstag, 17. November 2015 im Rahmen eines Festaktes im Steinernen Saal des Linzer Landhauses verliehen.

Quelle: Landeskorrespondenz Nr. 153 vom 12. August 2015


Drei Tage Kinderuni in Hagenberg

22.07.2015

Begeisterte Kinder und Jugendliche sammeln Erfahrungen beim Zeitung machen und Filmen, erforschen und erleben Natur und Technik, erfinden neue Rezepturen für Getränke und Eis, entwickeln Möbel aus Karton, aber hinterfragen auch, wie wir Menschen unsere Umwelt wahrnehmen – Kreativität und Begeisterung sind allemal gefragt.

160 begeisterte Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahren besuchen die Kinderuni in Hagenberg 2015.

Frage an die Kinder und Jugendlichen: „Wie gefällt euch die Kinderuni in Hagenberg?" Die Antworten gehen in verschiedensten Versionen von „voll cool", „voll super" bis „echt spitze". Alle sind sich einig, „nächstes Jahr bin ich wieder dabei!"

Drei Tage, von 20. – 22.7.2015 finden Workshops zu 8 großen Themenbereichen statt. Über 50 Lehrende erarbeiten in diesen 3 heißen Tagen spannende Themen mit den Kindern. Das Team um Grudrun Zachhuber kümmert sich vor Ort um die Organisation und springt auch bei allen Problemen von verlorenen Gegenständen bis hin zu Nasenbluten ein.

Neben dem FH2 Gebäude im FH Campus Hagenberg werden auch der Park und das amsec Gebäude für die Workshops gerne genutzt.

Auch aus dem Softwarepark Hagenberg kommen wesentliche Teile der Workshops, insbesondere aus der Fachhochschule OÖ, Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien. Weiters wird auch die aktuell im Softwarepark Hagenberg laufende Ausstellung im amsec in das Programm einbezogen. Forschen wie Otto Wichterle – mit einfachen Mitteln, Ideen entwickeln und erproben. Die Kinder können spielerisch Ideen mit verschiedenen Teilen aus einem Metallbaukasten von Merkur zusammenbauen und so ihre eigene Kreativität erleben.

Den Abschluss der Kinderuni bildet die Sponsion im Audimax. Dort präsentieren die Kinder kurz die Ergebnisse ihrer Workshops und erhalten ihre Abschlusszeugnisse. Lauter stolze Gesichter.


Mein Sommerradio in Hagenberg

22.07.2015

Am 22.07. macht "Mein Sommerradio 2015" vom ORF OÖ Station in Hagenberg / Softwarepark Hagenberg. Interessante Interviews aus der Gemeinde, dem Softwarepark Hagenberg und aus der Kinderuni Hagenberg zeigen ein vielfältiges, buntes Bild von Hagenberg. Für Besucherinnen und Besucher vor Ort gibt es Führungen durch den Softwarepark – vom historischen Schloss bis hin zu modernsten vollautomatisierten Gebäuden.

Interviewpartnerinnen und –partner aus der Gemeinde Hagenberg und dem Softwarepark Hagenberg geben persönliche Einblicke in den Softwarepark Hagenberg mit seinen Forschungsinstituten, der Fachhochschule und zahlreichen Unternehmen genauso wie in das kulturelle Leben in Hagenberg und die jüngere Geschichte der Marktgemeinde Hagenberg. Das aktuelle Highlight in Hagenberg ist die Kinderuni. Maria Theiner fängt mit ihrem Mikrofon die tolle Stimmung in Hagenberg ein und entlockt den Interviewpartnerinnen und -partnern so manch Interessantes.

Das tolle Team des ORF wird vor Ort v.a. durch Rudolf Fischerlehner unterstützt. Rudolf Fischerlehner, Altbürgermeister von Hagenberg und maßgeblich beteiligt beim Aufbau und der Entwicklung des Softwarepark Hagenberg, führt von Mittag bis weit in den Nachmittag hinein Gruppen interessierter Besucherinnen und Besucher durch den Softwarepark Hagenberg.

Weitere Berichte und Fotos dazu gibt es auch auf Radio OÖ - Mein Sommerradio und auf der Facebook-Seite des Softwarepark Hagenberg.

Den Softwarepark Hagenberg mit Rudolf Fischerlehner erkunden

Ausgangspunkt ist direkt vor dem Gemeindeamt im historischen Schloss Hagenberg. Durch das Schlosstor geht es über den Roten Platz zum RISC Institut der JKU (Institut für Symbolisches Rechnen der Johannes Kepler Universität Linz), das seit gut 25 Jahren in der Altburg von Schloss Hagenberg residiert. Die ausgezeichnete Verbindung von Historischem und Modernem strahlt einen ganz besonderen Reiz aus. Weiter geht es vorbei am modernen Institutsgebäude RISC Neubau durch den Schlosspark in das FH2 Gebäude der FH OÖ Campus Hagenberg. Dort findet seit Montag die Kinderuni Hagenberg 2015 statt. Das Audimax, ein moderner, top-ausgestatteter Hörsaal, lädt zu einer kurzen kühlen Pause ein. Weiter geht es vorbei an Hörsälen, Seminarräumen, der Bibliothek und zahlreichen Kindern und Jugendlichen die voller Freude an ihren Aufgaben im Rahmen der Kinderuni werken. Der Meierhof vom Schloss Hagenberg, ein weiterer historischer Teil des Softwarepark Hagenberg, ist nicht nur Standort mehrerer Firmen, sondern auch des BORG für Kommunikation. Weiter geht es ins IT-Center, in dem Firmen und Forschungsinstitute Platz finden, aber auch die EDV-Werkstätte der Diakonie. Dort kann in einem kurzen Gespräch Einblick in den Alltag aller Beteiligten und ihrer besonderen Rolle im Softwarepark Hagenberg gewonnen werden. Die Diakonie führt an einem weiteren Standort in Hagenberg (Neue Mitte) einen Diakonieshop, der auch Postpartner für Hagenberg ist und wichtige Dienstleistungen für den gesamten Softwarepark übernimmt. Direkt neben dem IT-Center liegt das amsec Gebäude der STIWA Group, in dem modernste Gebäudeautomatisierungstechnik entwickelt und auch selbst im Gebäude Verwendung findet. Elisabeth Hölzl, STIWA Group, gibt interessante Einblicke in die Leistungen eines innovativen OÖ Unternehmens. Mit einem Blick über die zahlreichen Wohnmöglichkeiten für die über 1.500 Studierenden in Hagenberg, geht es wieder zurück Richtung Schloss Hagenberg. Der Abschluss der Führung findet in der wunderschön gestalteten barocken Schlosskapelle statt.

Trotz tropischer Temperaturen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Rudolf Fischerlehner konnte nicht nur durch sein fundiertes Wissen begeistern, sondern auch durch die kluge Wahl der Route, wo er immer wieder kühle Plätze aufgesucht hat.


50 Jahre Gröbner-Basen - Internationale Konferenz in Osaka feiert Bruno Buchbergers Erfindung

Univ.-Prof. Dr. Bruno Buchberger

09.07.2015

In seiner Dissertation begründete Prof. Bruno Buchberger 1965 die nach seinem Doktorvater Prof. Wolfgang Gröbner benannten Gröbner-Basen und legte damit einen wichtigen Grundstein für ein neues Gebiet der Mathematik – „Symbolisches Rechnen“. Das von Bruno Buchberger gegründete JKU-Institut RISC im Softwarepark Hagenberg ist heute eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet.

Die von 6. bis 10. Juli in Osaka (Japan) stattfindende Tagung “Current Trends on Gröbner Bases — The 50th Anniversary of Gröbner Bases”  mit über 100 Teilnehmern aus über 20 Ländern steht ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Gröbner-Basen sind in erster Linie ein universelles Hilfsmittel zum Lösen nichtlinearer Gleichungssysteme beliebiger Komplexität in beliebig vielen Unbekannten. Darüber hinaus haben sie Anwendungen in sehr vielen Bereichen der Mathematik und Informatik gefunden, zum Beispiel bei der Lösung partieller Differenzialgleichungen, in der Statistik oder in der Robotik.

Bruno Buchbergers Publikationen zu Gröbner-Basen wurden seither tausende Male in internationalen Zeitschriften zitiert, zahlreiche Lehrbücher beschreiben die Theorie, und in allen größeren mathematischen Softwarepaketen sind diese Algorithmen implementiert – jeden Tag werden sie Tausende Male aufgerufen und erfolgreich eingesetzt.


Forschen, Entdecken, Spielen – Kinder im Softwarepark Hagenberg

Eyetracker der RISC Software GmbH

03.07.2015

Im Rahmen der Ausstellung „Medizintechnik & Licht – Otto Wichterle, Erfinder der weichen Kontaktlinse“ nehmen die Volksschulen Luftenberg und Wartberg/Aist an Workshops im Softwarepark Hagenberg teil.

Nachwuchsförderung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist allen Partnern im Softwarepark Hagenberg ein großes Anliegen.

Die Workshops bestehen aus drei fast einstündigen Modulen:

Die Kinder erfahren Interessantes über den schwierigen, aber trotzdem in der Forschung sehr erfolgreichen Lebensweg des Chemikers Otto Wichterle, der u.a. die weiche Kontaktlinse erfunden hat. Interessante Comics und ein ansprechender Trickfilm werden durch zusätzliche Erläuterungen und Diskussionen erarbeitet. In schwierigen Zeiten mit minimalen Mitteln Großes erreichen – die dazu notwendige Begeisterung, Konzentration und das Durchhaltevermögen – beeindruckt die Kinder.

Mit dem Eyetracker, einer speziellen Teststellung der RISC Software GmbH, in die aktuelle Forschungsergebnisse einfließen, wird den Kindern ein spielerischer Einstieg in die Medizintechnik - Schwerpunkt Auge - ermöglicht. Sie können mithilfe von Augenbewegungen verschiedene Aufgabenstellungen lösen und dabei Punkte sammeln – wer ist die / der Beste?

Handwerkliches Geschick ist gefragt, wenn die Kinder in Kleinstgruppen mit Technikspielzeug begeistert konstruieren, schrauben und hämmern. Eigene Ideen werden umgesetzt, Alternativen erkundet und viele Fragestellungen aus dem MINT-Bereich diskutiert und ausprobiert.

Herzlichen Dank an die STIWA Group für die große Unterstützung bei den Workshops im amsec IMPULS.

Bereits Kinder für MINT-Fächer zu begeistern, auch das ist ein wichtiges Thema im Softwarepark Hagenberg.

Weitere Aktivitäten im Softwarepark Hagenberg

  • Kinderuni 2015 – 20.-22. Juli 2015
  • Lange Nacht der Forschung 2016 – 22. April 2016

Hagenberg Research Buch über Jahre erfolgreich!

Hagenberg Research Buch

15.06.2015

Das eBook zum Buch „Hagenberg Research“ konnte 2014 eine erneute Steigerung bei den Chapter-Downloads erzielen. Mit fast 900 Downloads ist 2014 das bislang erfolgreichste Jahr seit dem Erscheinen des Buches 2009.

Das 800seitige Werk „Hagenberg Research", das im renommierten Wissenschaftsverlag Springer, Heidelberg 2009 erschienen ist, wurde in Zusammenarbeit von den Hagenberger Forschungseinrichtungen verfasst. Das Buch ist für Leserinnen und Leser geschrieben, die ein grundsätzliches Verständnis für die heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien haben.

Neben der 2. Druckauflage 2010 unterstreichen die bis heute steigenden Chapter-Downloads bei Springerlink die Attraktivität dieses Gemeinschaftswerkes. Mit fast 900 (von insgesamt fast 3.000) Chapter-Downloads ist 2014 das bislang erfolgreichste Jahr.

Herzlichen Glückwunsch für diese erfolgreiche Entwicklung an alle Autorinnen und Autoren, sowie Editoren!